Le STRESS tu tiens bon.
Le coup de froid ne te rattrape que dans la LE CALME après coup.
🍂 Tant que ça compte, le corps tient
Avec le déménagement seul, n'a pas grand-chose à voir. Ce même tableau se retrouve chez beaucoup de personnes après un grand projet, après des semaines à s'occuper d'un proche, au premier jour de vacances ou pendant les jours entre Noël et le Nouvel An.
Tant qu'on exige quelque chose de toi, le corps tient bon, souvent pendant des semaines. Il ne lâche qu'au moment où plus personne n'attend rien de lui.
Un hasard ce n'est pas le cas. Dans les semaines qui précèdent, tu as moins dormi, mangé plus vite et, bien des soirs, tu as continué à finir des choses. Ton corps a tout de même tenu. Il ne l'a simplement pas fait en puisant dans ses pleines forces, mais dans ses réserves.
🛡️ La sentinelle à la frontière
La médecine chinoise a donné un nom propre à l'énergie qui te protège de l'extérieur. Elle s'appelle Wèi Qì, et le caractère wèi (衛) signifie la sentinelle.
Il s'agit de une couche, qui ne se trouve pas au fond du corps, mais tout à fait en surface, entre la peau et les muscles. Elle réchauffe la surface, elle règle l'ouverture et la fermeture des pores, et elle retient le Vent et le Froid là où ils n'ont pas encore pénétré plus profondément.
Comment cette couche est constituée, nous l'avons vu dans l'article Bien démarrer l'automne « Une seule chose suffit ici : la Garde vit de ce qui lui est apporté. ».
Selon les anciens textes, le Centre, c'est-à-dire la Rate et l'Estomac, tire des aliments le Qii, dont est faite la Garde, et le Poumon le répartit jusqu'à la surface. La nuit, la Garde se retire vers l'intérieur et se reconstitue.
En période de forte pression les deux font défaut. Tu manges en vitesse et tu dors trop peu, et la Garde reçoit moins de ce qu'elle dépense. Elle ne peut pourtant pas se relâcher, car on a besoin d'elle.
Elle reste donc en poste et puise dans ce qui reste. Ce n'est que lorsque la tension retombe que l'on découvre à quel point la limite est devenue mince.
En automne cela arrive particulièrement facilement. Le Poumon appartient au Élément métallique, qui est associé à l'automne, et le corps passe maintenant de la surface ouverte de l'été à la surface plus dense de l'hiver. À cette charnière, il a donc déjà beaucoup à faire.
ℹ️ Remarque : Quand la médecine chinoise parle du Poumon, de la Rate ou de l'Estomac, elle désigne des cercles fonctionnels énergétiques et non les organes anatomiques.
Le Wei Qi aussi est une notion de cette tradition et non une structure anatomique.
🔍 À quoi tu remarques que la garde vit sur ses réserves
Quelques signes apparaissent déjà au milieu de la période éprouvante, bien avant que la gorge ne gratte.
- Tu as froid plus vite que d'habitude, alors qu'il ne fait pas plus froid dehors que pendant les semaines précédentes.
- Le soir, tu es fatigué(e) et pourtant tu t'endors mal.
- Dans la gorge, il y a un léger grattement qui vient et disparaît.
- Tu ne tiens l'après-midi qu'avec du café.
Aucun de ces signes n'est un diagnostic. Mais quand deux ou trois d'entre eux se cumulent, il est temps de soulager la garde, et cela dès maintenant, pendant cette période, et non seulement après.
🔬 Ce que dit la recherche sur le stress
La recherche aussi décrit un lien étroit entre stress et défenses, et ce lien fonctionne dans les deux sens.
Le stress à court terme rend d'abord les défenses plus vigilantes. Lorsque le système sympathique s'active, le corps libère de l'adrénaline et du cortisol, et certaines cellules immunitaires se dirigent davantage vers les zones où une blessure est la plus probable, c'est-à-dire la peau et les tissus externes.
Le chercheur en stress Firdaus Dhabhar beschreibt das als eine Art Alarmbereitschaft des Immunsystems.
Hält dieser Zustand über Wochen an, kehrt sich das Bild um, und der Körper wird anfälliger. In einer bekannten Studie aus dem Jahr 1991 haben Sheldon Cohen und seine Kollegen fast vierhundert gesunden Menschen Erkältungsviren in die Nase getropft.
Je höher die Belastung war, die die Teilnehmer vorher angegeben hatten, desto häufiger bekamen sie tatsächlich eine Erkältung. Bei den am wenigsten Belasteten war es rund jeder Vierte, bei den am stärksten Belasteten fast jeder Zweite.
Auch das Krankwerden danach wurde bereits untersucht. Niederländische Forscher haben es als Freizeitkrankheit beschrieben. In ihrer Pilotstudie mit knapp 1.900 Befragten berichteten rund drei Prozent, regelmäßig am Wochenende oder im Urlaub krank zu werden, und als Risikofaktoren fanden sie vor allem eine hohe Arbeitslast und die Schwierigkeit, von der Arbeit in die Freizeit umzuschalten.
Eine gängige Erklärung lautet, dass die Stresshormone in der Ruhe abfallen und Beschwerden erst dann spürbar werden. Abschließend geklärt ist das bisher nicht.
🌿 Brems jeden Tag ein Stück ab und nicht erst, wenn alles vorbei ist
Die Wache braucht keine lange Pause am Ende, sondern kleine Ablösungen, solange die anstrengende Zeit noch läuft. Dann muss die Ruhe nicht auf einen Schlag kommen.
📍 Die Arme abklopfen
Das Abklopfen gehört zu den einfachsten Übungen aus dem Qi Gong. Es dauert eine Minute und setzt genau an der Schicht an, in der die chinesische Medizin die Wache vermutet.
An der Innenseite des Armes läuft die Leitbahn der Poumon, an der Außenseite die des Dickdarms, und beide gehören zum Herbst.
- Stell dich locker hin und forme die rechte Hand zu einer Hohlhand, so als würdest du ein wenig Wasser darin halten.
- Streck den linken Arm aus, die Handfläche zeigt nach oben. Klopfe von der Schulter an der Innenseite des Armes entlang nach unten bis in die Hand.
- Dreh den Arm um und klopfe an der Außenseite wieder hinauf bis zur Schulter.
- Wiederhole das dreimal und wechsle dann die Seite.
Klopfe locker und nicht kräftig. Nach einer halben Minute wird die Haut spürbar warm. Am besten machst du es jeden Abend, wenn die Arbeit des Tages erledigt ist, denn dann wird die Übung zum Zeichen, dass der Tag vorbei ist.
ℹ️ Bitte beachte: Klopfe nicht über verletzter oder entzündeter Haut und nicht über Krampfadern.
Drei Gewohnheiten für die anstrengenden Wochen
1. Schaffe Übergänge, statt auf einmal stehen zu bleiben
Die niederländischen Forscher nannten die Schwierigkeit, umzuschalten, als eines der größten Risiken.
Plane deshalb am Ende jedes anstrengenden Tages eine kleine Schwelle ein: zwanzig Minuten zu Fuß, einen Umweg durch den Park oder zwei Minuten, in denen du länger aus– als einatmest, bevor du dich auf das Sofa setzt.
Und wenn die ganze Phase geschafft ist, lass die ersten Tage danach nicht leer, sondern ruhig laufen, mit einem Spaziergang, einem Treffen oder einer kleinen Aufgabe.
So muss dein Körper die Anspannung nicht in einem einzigen Moment fallen lassen. Wenn du dabei angeleitet üben möchtest, begleitet dich unsere Application « Atemraum » durch die Atemübungen.
2. Iss einmal am Tag warm und im Sitzen
Die Mitte liefert den Nachschub für die Wache, und nach der chinesischen Medizin gelingt ihr das mit warmen, gekochten Speisen am leichtesten.
In stressigen Wochen fällt genau das oft als Erstes weg. Eine Mahlzeit am Tag sollte deshalb warm sein und in Ruhe gegessen werden.
Eine Gemüsesuppe mit Lauch und Karotten, ein Eintopf oder eine Hühnerbrühe lassen sich am Wochenende vorkochen und portionsweise einfrieren.
3. Geh an dem Abend, an dem alles geschafft ist, früh ins Bett
Nach so einer Zeit ist die Versuchung groß, den ersten Abend lang zu machen und auf das Geschaffte anzustoßen. Die Wache sammelt sich aber in der Nacht, und genau diese Zeit fehlt ihr seit Wochen.
Geh an diesem Abend deshalb eher früher als später schlafen. Das Anstoßen kannst du am zweiten Abend nachholen.
Die Wache hat dich durch die ganze anstrengende Zeit getragen, ohne dass du sie bemerkt hast. Sie verlangt keinen Urlaub von dir, sondern eine Minute am Abend, eine warme Mahlzeit und eine frühe Nacht, bevor die Ruhe kommt.
Wenn eine Erkältung länger als eine Woche dauert, hohes Fieber dazukommt oder du dich immer wieder krank fühlst, gehört das ärztlich abgeklärt.
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Wo sich das Schädliche sammelt,
dort ist das Qi gewiss leer.
— Huángdì Nèijīng, Sù Wèn, Kapitel 33









