Réchauffe-toi les PIEDS,
avant de demander LE CALME à ta tête.
Fin octobre viennent les nuits où il gèle pour la première fois. Le matin, le givre recouvre les prairies et les toits des voitures, et le soir, tu sens le froid d'abord dans tes pieds. La pièce est chauffée et la couette est chaude, et pourtant les pieds ne veulent pas se réchauffer.
Que ce soit précisément les pieds qui soient touchés, a une raison simple. Quand il fait froid, le corps garde d'abord la chaleur là où il en a le plus besoin, c'est-à-dire dans la poitrine, le ventre et la tête. Pour cela, il resserre les vaisseaux sanguins des mains et des pieds, et comme les pieds sont les plus éloignés du cœur, ils sont les premiers à se refroidir.
La même chose se produit, quand tu es tendu(e). Là aussi, le corps retire le sang des mains et des pieds, et notre langue le sait depuis longtemps, car celui qui a peur de quelque chose a les pieds froids. Quand tu vas au lit le soir la tête pleine, tu as donc souvent aussi les pieds froids.
🍂 Quand tombe la gelée blanche
Dans le découpage de l'année chinoise commence vers le 23 octobre la période Shuāng Jiàng, « la chute de la gelée blanche ». C'est la dernière période de l'automne, et début novembre arrive déjà Lì Dōng, le début de l'hiver. L'hiver appartient aux cinq phases de transformation à l'Eau et au Rein, et le Rein est considéré comme la racine à partir de laquelle le corps puise sa chaleur et ses réserves.
Ihr Meridian commence à l'endroit le plus profond du corps, au milieu de la plante du pied, au point Rn 01 (Yǒng Quán) — « Source jaillissante ».
Un vieux dicton chinois dit que le froid monte depuis les pieds (寒從腳下起). C'est pourquoi la tradition chinoise de l'hygiène de vie considère depuis toujours qu'il est sage de garder les pieds au chaud, surtout pendant les semaines où l'automne bascule vers l'hiver. Pourquoi le Rein mérite tant d'attention en hiver, nous l'avons expliqué dans l'article Épuisement profond « Le chagrin et l'automne ».
Le sommeil également est décrit par la médecine chinoise comme un mouvement vers le bas. Le Huángdì Nèijīng dit que les yeux se ferment lorsque le Yang de la journée touche à sa fin et que le Yin prend le dessus.
Le Yang est la force éveillée, chaleureuse et ascendante qui te porte tout au long de la journée. Le soir, elle est censée quitter la tête et redescendre, afin que l'esprit puisse trouver le calme. Si elle reste bloquée en haut, le corps est fatigué et la tête reste pourtant en éveil. C'est pourquoi la Source jaillissante, sur la plante du pied, est particulièrement appréciée en médecine chinoise lorsqu'il s'agit de faire descendre l'énergie de la tête vers les pieds.
ℹ️ Remarque Wenn in der chinesischen Medizin von Niere, Milz oder Lunge die Rede ist, sind damit energetische Funktionskreise gemeint und nicht die anatomischen Organe.
🔎 Woran du merkst, dass die Wärme nicht unten ankommt
Die chinesische Medizin unterscheidet zwei Arten von kalten Füßen. Bei der einen fehlt die Wärme im ganzen Körper. Dann frierst du leicht, sehnst dich nach Decken und warmen Getränken, und auch die Hände sind oft kalt.
Bei der anderen ist die Wärme durchaus vorhanden, sie kommt nur nicht unten an. Das Gesicht ist warm und im Kopf kreisen die Gedanken. Die Schultern sind verspannt und hochgezogen, der Atem ist flach, und die Füße sind trotzdem eiskalt. Aus der Sicht der chinesischen Medizin staut sich das Qi dann im Inneren und erreicht die Füße nicht, weil die Anspannung seinen freien Fluss hemmt.
Die zweite Art kennen viele von Abenden nach einem langen Tag. Du ziehst im Bett die Knie an den Bauch und reibst die Füße aneinander. Du bist müde, aber der Schlaf kommt nicht, und wenn du nachts aufwachst, sind die Füße oft das Erste, was du spürst.
🔬 Was im Schlaflabor gemessen wurde
Damit wir einschlafen können, muss die Temperatur im Inneren des Körpers am Abend leicht sinken. Der Körper erreicht das, indem er die Blutgefäße in Händen und Füßen weit öffnet und über die Haut Wärme nach außen abgibt. Hände und Füße eignen sich dafür besonders gut, denn in ihrer Haut liegen viele kleine Kurzschlussverbindungen zwischen Arterien und Venen, die sogenannten arteriovenösen Anastomosen, über die in kurzer Zeit sehr viel Wärme abfließen kann.
Ein Forschungsteam um den Chronobiologen Kurt Kräuchi hat das an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Basel genau vermessen. Wie schnell jemand einschlief, ließ sich am besten daran ablesen, wie weit sich die Blutgefäße in der Haut von Händen und Füßen öffneten. Die Ergebnisse erschienen 1999 in der Fachzeitschrift Nature, unter einem Titel, der übersetzt „Warme Füße fördern das schnelle Einschlafen“ lautet.
Der Gegenspieler dieses Vorgangs ist der Sympathikus, jener Teil des Nervensystems, der den Körper auf Leistung einstellt. Unter Anspannung verengt er die Gefäße in Händen und Füßen, und die Wärme bleibt im Inneren. Warum er sich von einem guten Vorsatz nicht beeindrucken lässt, haben wir im Beitrag Pourquoi tu n'arrives pas à te détendre quand tu t'y mets « Le chagrin et l'automne ».
Eine kleine Studie der Nationaluniversität Seoul hat 2018 gezeigt, wie viel schon ein Paar Socken ausmachen kann. Sechs junge Männer schliefen dafür in einem kühlen Schlaflabor einmal mit und einmal ohne Bettsocken. Mit Socken schliefen sie im Durchschnitt siebeneinhalb Minuten schneller ein, wachten seltener auf und schliefen insgesamt etwa eine halbe Stunde länger. Sechs Teilnehmer sind wenig, aber das Ergebnis passt zu dem, was man in Basel gemessen hat.
Die alte Redensart aus China und die Messungen aus dem Schlaflabor beschreiben also denselben Weg von zwei Seiten. Damit der Schlaf kommen kann, muss die Wärme hinunter in die Füße und dort hinaus.
📩 Der gelbe Kaiser fragt nach
Im November–Newsletter geht der Gelbe Kaiser dieser Frage nach: Woher kommt die tiefe Erschöpfung im Winter, und was hat das Gedankenkarussell damit zu tun?
Qí Bó antwortet aus der Sicht der chinesischen Medizin, Dr. Weber erklärt, was die Forschung dazu sagt. Dazu gibt es die alte Wintertafel aus Peking zum Ausdrucken.
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🎯 So findest du am Abend von den Füßen her in den Schlaf
1️⃣ Zieh warme Socken an, bevor du ins Bett gehst
Was nach einem Rat der Großmutter klingt, hat einen guten Grund. Warme Socken halten die Gefäße in den Füßen offen, damit der Körper über sie Wärme abgeben kann.
Sie sollen locker sitzen und nicht einschnüren, am besten aus Wolle oder Baumwolle. Wenn die Füße schon eiskalt sind, wärmst du sie vorher zehn Minuten in einem Fußbad, das angenehm warm und nicht heiß ist.
2️⃣ Massier die Sprudelnde Quelle
Setz dich auf die Bettkante, leg einen Fuß über das Knie und such auf der Fußsohle die Vertiefung zwischen dem großen und dem kleinen Zehenballen, die deutlicher wird, wenn du die Zehen leicht einkrallst.
Dort liegt Ni 01. Drück den Punkt 30 Sekunden lang kräftig und kreisend, dann wechselst du den Fuß. Deine Hände wärmen die Fußsohle dabei ganz nebenbei.
Eine genaue Anleitung mit Bild findest du in unserem Akupunktur–Atlas bei Ni 01. ⚠️ Ni 01 wird in der Schwangerschaft nicht angewendet.
3️⃣ Iss am Abend etwas, das von innen wärmt
In der chinesischen Ernährungslehre gelten Esskastanien, bei uns Maroni genannt, als wärmend, und sie werden der Mitte und der Niere zugeordnet. Sie haben jetzt Saison, ebenso Lauch und frische Walnüsse, die ebenfalls zu den wärmenden Lebensmitteln zählen.
Eine Suppe aus Maroni und Lauch ist deshalb ein schönes Abendessen für diese Wochen. Kalte Rohkost und eisgekühlte Getränke lässt du am Abend besser weg, und den Ingwer hebst du dir für den Morgen auf.
4️⃣ Halte den Kopf kühl und die Füße warm
Diese alte Regel kennt man in China ebenso wie bei uns. Ein überheiztes Schlafzimmer macht es dem Körper schwer, seine Wärme abzugeben, und die Temperatur im Inneren sinkt dann nur langsam. Lass das Schlafzimmer deshalb eher kühl, lüfte kurz, bevor du dich hinlegst, und hol dir die Wärme lieber über eine Wärmflasche am Fußende als über die Heizung.
Bei Diabetes oder wenig Gefühl in den Füßen prüfst du die Temperatur von Fußbad und Wärmflasche vorher mit der Hand, denn beides soll warm und niemals heiß sein.
5️⃣ Schreib auf, was morgen zu tun ist
Erst jetzt ist der Kopf an der Reihe. Nimm dir fünf Minuten und schreib auf, was morgen und in den nächsten Tagen erledigt werden will, und zwar so genau wie möglich.
An der Baylor University in Texas hat ein Forschungsteam 2018 beobachtet, dass junge Erwachsene, die vor dem Schlafen eine solche Liste schrieben, im Schlaflabor rund neun Minuten schneller einschliefen als jene, die aufschrieben, was sie bereits erledigt hatten. Je genauer die Liste war, desto schneller kam der Schlaf. Was auf dem Papier steht, muss der Kopf nicht mehr festhalten.
Weitere Rituale für einen ruhigen Abend findest du in unserem Leitfaden für besseren Schlaf.
📍 Die Übung: Sieben Mal auf die Fersen
Die Acht Brokate (Bā Duàn Jǐn) gehören zu den bekanntesten Qi Gong Folgen und sind seit dem 12. Jahrhundert schriftlich überliefert. Ihre letzte Figur ist zugleich die einfachste. Man hebt die Fersen und lässt sie wieder auf den Boden sinken, und der alte Merkvers zu dieser Figur nennt die Zahl gleich mit: Sieben Mal geht die Erschütterung durch den Rücken.
Beim Heben richtet sich der ganze Körper auf, beim Sinken fällt alles nach unten, bis in die Fersen. Die Wadenmuskulatur arbeitet dabei, und die Bewegung bringt das Blut bis hinunter in die Füße. Oft spürst du schon nach wenigen Wiederholungen, wie die Fußsohlen warm werden und ein wenig kribbeln.
- Stell dich aufrecht hin. Die Füße stehen eng nebeneinander, und die Arme hängen locker an den Seiten.
- Heb die Fersen langsam vom Boden, bis du auf den Fußballen stehst, und stell dir dabei vor, dass ein Faden deinen Scheitel sanft nach oben zieht.
- Bleib einen Atemzug lang oben.
- Lass die Fersen dann sinken und das letzte Stück locker auf den Boden fallen, sodass eine sanfte Erschütterung durch den Körper geht. Die Knie bleiben dabei weich, und die Zähne liegen locker aufeinander.
- Wiederhole das sieben Mal und bleib danach noch einen Moment still stehen, um deine Füße zu spüren.
Übe am besten am Abend, kurz bevor du ins Bett gehst. Wer alle acht Figuren lernen möchte, findet sie Schritt für Schritt erklärt in unserem Kurs Les 8 brocards.
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🎥 Qi Gong Live am Montag
Am Montag, 2. November, um 18 Uhr übt Wolfgang wieder LIVE mit dir:
THEMA – Grübeln und Gedankenkreisen. Warum zu viele Gedanken auf den Magen schlagen
💫 Pour finir
Du musst den Kopf nicht überreden. Wenn die Füße warm sind, merkst du oft, dass du ihn gar nicht mehr um Ruhe bitten musst
Fang heute Abend damit an. Wipp sieben Mal auf den Fersen, massier die Sprudelnde Quelle und zieh dir warme Socken an. Wenn die Füße dann warm sind, merkst du oft, dass du den Kopf gar nicht mehr um Ruhe bitten musst.
Meide die Kälte
und suche die Wärme.
— Huángdì Nèijīng, Sù Wèn, Kapitel 2 (ca. 200 v. Chr.)
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