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TCM analysis

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Chinese herbal mixture: Weidinger W08 - Warm center
Mischung nach Dr. med. Georg Weidinger aus seinem Buch „Die Chinesische Hausapotheke“ (erschienen im Goldmann Verlag), Buch Seite 434. (Order book online at Amazon).
Note on the product name:
„Warme Mitte“ verbindet zwei Kernbegriffe der chinesischen Lehre: die Center — den Funktionskreis von Milz und Magen — und das Yang, das wärmende Prinzip.
In der Bildsprache der TCM arbeitet die Mitte wie ein Kessel über einem Feuer: Das Yang ist die Flamme darunter, die alles am Köcheln hält.
W08 trägt seinen Namen, weil die Rezeptur, der es folgt, in der chinesischen Tradition genau diesem Bild gewidmet ist: der Wärme in der Mitte.
»Ein kleines Feuer, gut gehütet, wärmt das ganze Haus.«
So beschreibt die Lehre der TCM das Yang, das wärmende Prinzip. Dem Hüten dieser inneren Flamme widmet die Tradition Suo Quan Wan — die Rezeptur, der W08 folgt.
WHAT MAKES W08 SPECIAL?
Der Name: „Die Quelle bewahren“
Suo Quan Wan bedeutet wörtlich etwa „Pille, die die Quelle bewahrt“ — aufgezeichnet in einer Rezeptursammlung der Südlichen Song–Dynastie (13. Jahrhundert). Der Name folgt einer Bildsprache, die sich durch viele klassische Rezepturnamen zieht: Was kostbar ist, soll gesammelt und gehütet werden — so, wie man eine Quelle fasst, statt ihr Wasser versickern zu lassen.
Die Modifikation: Drei gleiche Teile, ein Bote
Das Original kommt mit nur drei Zutaten aus, zu exakt gleichen Teilen kombiniert — eine Seltenheit unter den Klassikern. Dr. Weidinger übernimmt dieses Trio zu je 30 % und stellt ihm mit der Honig–Süßholzwurzel einen Boten zur Seite, der die Bestandteile nach traditioneller Vorstellung zu einem stimmigen Ganzen verbindet.
In der Systematik der TCM ist Suo Quan Wan die klassische Rezeptur des Musters Kidney Yang Deficiency — eng verwandt mit dem Muster Spleen Yang Deficiency (Yang–Mangel der Mitte).
Drei gleiche Teile, ein Bote — Symmetrie als Bauprinzip.
THE HERBS IN THIS RECIPE
Klassische TCM–Rezepturen sind aufgebaut wie ein Hofstaat: Kaiser, Minister, Assistent und Bote — jede Zutat hat eine definierte Rolle im Gefüge:
Alpinia fruit | Yi Zhi Ren (Alpiniae Oxyphyllae Fructus): 30%
KAISERKRAUT
Die Frucht des Ingwergewächses Alpinia oxyphylla reift auf Hainan, der tropischen Insel im äußersten Süden Chinas — bis heute stammt der Großteil der Ernte von dort. Die Pflanze ist eine nahe Verwandte von Galgant und Kardamom; ihre kleinen, scharf–aromatischen Früchte verraten diese Gewürz–Verwandtschaft schon im Duft.
Linden root | Wu Yao (Linderae Radix): 30%
MINISTERKRAUT
Die Wurzel des immergrünen Lorbeergewächses Lindera aggregata wächst in den Hügellandschaften Süd– und Ostchinas — die Ware vom Berg Tiantai in der Provinz Zhejiang genießt traditionell den besten Ruf. Charakteristisch sind die spindelförmigen, perlschnurartig eingeschnürten Wurzeln.
Chinese yam | Shan Yao (Dioscoreae Rhizoma): 30%
ASSISTENZKRAUT
Das Rhizom der Chinesischen Yamswurzel Dioscorea opposita ist in China Kulturpflanze und Nahrungsmittel zugleich: Frisch geerntet landet es dort ganz alltäglich in Suppen und Pfannengerichten. Die berühmteste Herkunft trägt den Namen „Huai Shan“ — nach der alten Region Huaiqing in der Provinz Henan, wo die Yamswurzel seit Jahrhunderten angebaut wird.
Honey–Licorice Root | Zhi Gan Cao (Glycyrrhizae Radix praeparata): 10%
BOTENKRAUT
Die in Honig geröstete Ural–Süßholzwurzel (Glycyrrhiza uralensis) — „Zhi“ bezeichnet genau diese Honig–Röstung. Süßholz ist die wohl am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition: Dem Botenkraut fällt die Aufgabe zu, alle Zutaten zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Ingredients:
| Pinyin | Latin name | German designation | Percent % | 6 tabs (3 g) |
| Shan Yao | Radix Dioscoreae Oppositae | Yam tubers | 30,0 | 0,9 |
| Wu Yao | Radix Linderae Strychnifoliae | Feverfew root | 30,0 | 0,9 |
| Yi Zhi Ren | Fructus Alpiniae Oxyphyllae | Alpiniae Oxyphyllae fruits | 30,0 | 0,9 |
| Zhi Gan Cao | Radix Glycyrrhizae Tostae | Ural licorice root | 10,0 | 0,3 |
💊 How to Take TCM Herbs Properly
Traditional Chinese herbal formulas consist of several plants that are combined according to the principles of TCM. In traditional practice, they are taken over an extended period of time and spread out throughout the day.
General Serving Suggestions (unless otherwise specified on the respective product page):
✓ Recommended daily intake: 2–4 tablets 2–3 times a day
✓ Duration: 80 to 120 days
✓ Intake: With at least 0.2 L of warm water, 30 minutes before or after a meal
Notes: Dietary supplements are not intended to replace a balanced and varied diet or a healthy lifestyle. Do not exceed the recommended daily intake. Keep out of reach of small children. Store away from light at room temperature. We recommend that pregnant and breastfeeding women consult a doctor before use.



























