Du bist nicht sicher, ob das die richtige TCM Kräutermischung ist?
Wir kennen das Problem. Deshalb haben wir für diesen Fall folgende Vorschläge für dich…
TCM–Analyse

Du hast 3 Möglichkeiten, die richtige TCM Kräutermischung zu finden…
- Nutze unsere kostenlose TCM–Analyse.
- Kontaktiere uns für eine Empfehlung.
- Dein TCM Spezialist hat dir eine Kräutermischung empfohlen.
So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräutermischung: Weidinger W23 — Free and easy
Mischung nach Dr. med. Georg Weidinger aus seinem Buch „Die Chinesische Hausapotheke“ (erschienen im Goldmann Verlag), Buch Seite 542. (Buch bei Amazon online bestellen).
Hinweis zum Produktnamen:
„Free and easy“ ist die im Englischen verbreitete Übersetzung von Xiao Yao San — wörtlich etwa „frei und ungebunden umherstreifen“.
Der Name stammt aus einem berühmten Gleichnis des Philosophen Zhuangzi und steht für heitere Gelassenheit.
W23 trägt ihn, weil es dieser klassischen Rezeptur folgt.
»Wer frei umherstreift wie eine Wolke, den hält kein Stau des Weges auf.«
So beschreibt die Lehre der TCM die heitere Gelassenheit. Diesem freien Streifen widmet die Tradition Xiao Yao San — die Rezeptur, der W23 folgt.
WAS MACHT W23 BESONDERS?
Der Klassiker: Aus dem kaiserlichen Rezepturbuch
Xiao Yao San ist im „Taiping Huimin Heji Ju Fang“ der Song–Dynastie (um 1107) aufgezeichnet und zählt bis heute zu den meistverwendeten Rezepturen der chinesischen Tradition. Ihr Name spielt auf das erste Kapitel des Zhuangzi an — „das freie Wandern“.
Die Bauweise: Leber und Mitte im Gleichgewicht
Die Rezeptur verbindet Zutaten der Leber (Hasenohr, Engelwurz, Pfingstrose) mit denen der Mitte (Atractylodes, Poria, Süßholz) — traditionell abgerundet durch etwas frischen Ingwer und ein wenig Ackerminze.
In der Systematik der TCM ist Xiao Yao San die klassische Rezeptur der Muster Leber–Qi Stagnation und Leber überwindet Milz.
Sieben Zutaten wie ein ausbalanciertes Mobile — Leber und Mitte im Lot.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Klassische TCM–Rezepturen sind aufgebaut wie ein Hofstaat: Kaiser, Minister, Assistent und Bote — jede Zutat hat eine definierte Rolle im Gefüge:
Chinesisches Hasenohr | Chai Hu (Bupleuri Radix): 17,5%
KAISERKRAUT
Die Wurzel des Chinesischen Hasenohrs Bupleurum chinense — ein filigraner Doldenblütler, dessen deutscher Name sich von den schmalen, hasenohrförmigen Blättern ableitet.
Chinesische Engelwurz | Dang Gui (Angelicae Sinensis Radix): 17,5%
MINISTERKRAUT
Die Wurzel der Chinesischen Engelwurz Angelica sinensis aus den Hochlagen von Gansu und Yunnan — ein Doldenblütler mit intensiv würzigem Duft und eine der bekanntesten Zutaten der gesamten chinesischen Kräutertradition.
Pfingstrosenwurzel | Bai Shao Yao (Paeoniae Radix Alba): 17,5%
MINISTERKRAUT
Die geschälte, weiße Wurzel der Chinesischen Pfingstrose Paeonia lactiflora — jener Blume, die in China seit weit über tausend Jahren in Gärten kultiviert wird und als Motiv durch die klassische Malerei wandert. Als beste Herkunft gilt traditionell „Hang Bai Shao“ aus der Region um Hangzhou.
Weißer Atractylodes | Bai Zhu (Atractylodis Macrocephalae Rhizoma): 17,5%
ASSISTENZKRAUT
Der Wurzelstock des Korbblütlers Atractylodes macrocephala wird vor allem in den ostchinesischen Provinzen kultiviert — die Ware aus Zhejiang genießt traditionell den besten Ruf.
Kiefernschwamm | Fu Ling (Poriae Cocos Sclerotium): 17,5%
ASSISTENZKRAUT
Kein Kraut, sondern ein Pilz: Fu Ling ist das unterirdische Geflecht (Sklerotium) des Kiefernschwamms, der an den Wurzeln alter Kiefern wächst — ein Schatz, den Sammler früher mit Sonden im Waldboden aufspürten.
Chinesische Ackerminze | Bo He (Menthae Herba): 4%
ASSISTENZKRAUT
Die Chinesische Ackerminze Mentha haplocalyx — die asiatische Schwester unserer Pfefferminze, mit demselben charakteristischen Mentholduft. Geerntet wird das Kraut kurz vor der Blüte, wenn die ätherischen Öle am reichsten sind.
Honig–Süßholzwurzel | Zhi Gan Cao (Glycyrrhizae Radix praeparata): 8,5%
BOTENKRAUT
Die in Honig geröstete Ural–Süßholzwurzel (Glycyrrhiza uralensis) — „Zhi“ bezeichnet genau diese Honig–Röstung. Süßholz ist die wohl am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition: Dem Botenkraut fällt die Aufgabe zu, alle Zutaten zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Tabs (3 g) |
| Bai Shao Yao | Radix Paeoniae Lactiflorae | Pfingstrosenwurzel | 17,5 | 0,525 |
| Bai Zhu | Rhizoma Atractylodis Macrocephalae | Wurzel des Erdsprosses | 17,5 | 0,525 |
| Bo He | Herba Menthae Haplocalycis | Chinesische Ackerminze | 4,0 | 0,12 |
| Chai Hu | Radix Bupleuri | Chinesische Hasenohrwurzel | 17,5 | 0,525 |
| Dang Gui | Radix Angelicae Sinensis | Chinesische Angelikawurzel | 17,5 | 0,525 |
| Fu Ling | Sclerotium Poriae Cocos | Kokospilz, Kiefernschwamm | 17,5 | 0,525 |
| Zhi Gan Cao | Radix Glycyrrhizae Uralensis | Ural-Süßholzwurzel | 8,5 | 0,255 |
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Verzehrempfehlung (sofern auf der jeweiligen Produktseite nicht anders angegeben):
✓ Empfohlene tägliche Verzehrsmenge: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge
✓ Dauer: 80 bis 120 Tage
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Min. vor oder nach dem Essen
Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Schwangeren und stillenden Frauen empfehlen wir, vor dem Verzehr ärztlichen Rat einzuholen.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem GMP Labor in Deutschland getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.

























