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So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräuterrezeptur: Hay
Rezeptur von Ansuhenne, zusammengestellt nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Hinweis zum Produktnamen:
„Hay“ ist ein eingeführter, verkürzter Produktname von Ansuhenne.
Dahinter steht eine Rezeptur rund um das Abwehr–Qi der Oberfläche — angeführt von der Astragalus–Wurzel, ergänzt um den Reishi.
Die Lehre der TCM ordnet die Oberfläche dem Wei–Qi und dem Umgang mit Wind zu.
»Ein weit geöffnetes Fenster lässt den Wind ziehen, statt ihn zu stauen.«
So beschreibt die Lehre der TCM das Abwehr–Qi. Diesem Wächter widmet sich die Rezeptur, der „Hay“ folgt.
WAS MACHT DIESE REZEPTUR BESONDERS?
Das Fundament: Kräuter der Mitte und Oberfläche
Astragalus (Huang Qi), Atractylodes (Bai Zhu) und Poria (Fu Ling) bilden ein stützendes Gerüst, das die Tradition der Mitte und dem Abwehr–Qi zuordnet; die Zikaden–Haut (Chan Tui) zählt zu den Zutaten für die Oberfläche.
Die Ergänzung: Reishi und mehr
Ergänzt wird die Rezeptur um Reishi (Ling Zhi), Curcuma (Yu Jin), Nussgras, Bocksdorn und Schisandra.
In der Systematik der TCM verbindet eine solche Rezeptur das Muster Wei–Qi Mangel mit dem Thema des äußeren Windes.
Zehn Zutaten wie ein geöffnetes Fenster im Frühling — Wind zieht, ohne zu stauen.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Diese Rezeptur vereint 10 Zutaten der chinesischen Kräutertradition — hier im Porträt, sortiert nach ihrem Anteil an der Mischung:
Astragalus–Wurzel | Huang Qi (Astragali Radix): 15,0%
Die Wurzel des Schmetterlingsblütlers Astragalus membranaceus (Tragant) aus den Steppen Nordchinas und der Mongolei — in China so populär, dass sie in Suppen und Wintergerichten der Hausküche landet.
Weißer Atractylodes | Bai Zhu (Atractylodis Macrocephalae Rhizoma): 10,0%
Der Wurzelstock des Korbblütlers Atractylodes macrocephala wird vor allem in den ostchinesischen Provinzen kultiviert — die Ware aus Zhejiang genießt traditionell den besten Ruf.
Zikaden–Haut | Chan Tui (Cicadae Periostracum): 10,0%
Die abgestreifte Larvenhaut der Zikade — jene durchscheinende, leere Hülle, die die Insekten beim Schlüpfen an Baumrinden zurücklassen. In China werden diese „Zikaden–Häute“ gesammelt und getrocknet.
Kiefernschwamm | Fu Ling (Poriae Cocos Sclerotium): 10,0%
Kein Kraut, sondern ein Pilz: Fu Ling ist das unterirdische Geflecht (Sklerotium) des Kiefernschwamms, der an den Wurzeln alter Kiefern wächst — ein Schatz, den Sammler früher mit Sonden im Waldboden aufspürten.
Bocksdornfrüchte | Gou Qi Zi (Lycii Fructus): 10,0%
Die leuchtend roten Früchte des Bocksdorns Lycium barbarum — heute weltweit als „Goji–Beere“ bekannt. In Nordwestchina, rund um Ningxia, ziehen sich ganze Plantagen durch die Landschaft.
Reishi–Pilz | Ling Zhi (Ganoderma): 10,0%
Der glänzende Reishi–Pilz Ganoderma lucidum — in der chinesischen Kultur „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt und auf unzähligen Gemälden als Glückssymbol verewigt. Sein lackartig schimmernder Hut ist unverwechselbar.
Schisandra–Beere | Wu Wei Zi (Schisandrae Fructus): 10,0%
Die roten Beeren der Kletterpflanze Schisandra chinensis. Ihr chinesischer Name bedeutet „Frucht der fünf Geschmäcker“ — sie soll süß, sauer, bitter, scharf und salzig zugleich schmecken, eine botanische Rarität.
Nussgras–Rhizom | Xiang Fu (Cyperi Rhizoma): 10,0%
Der Wurzelstock des Nussgrases Cyperus rotundus — eines zähen Sauergrases, das weltweit auf Feldern wuchert. Sein Name „Xiang“ (duftend) verweist auf das aromatische Rhizom.
Curcuma–Wurzel | Yu Jin (Curcumae Radix): 10,0%
Der Wurzelknollen der Kurkuma Curcuma — desselben Ingwergewächses, dessen leuchtend gelbes Rhizom als Gewürz weltberühmt ist. „Yu Jin“ bezeichnet die seitlichen, knolligen Speicherwurzeln der Pflanze.
Süßholzwurzel | Gan Cao (Glycyrrhizae Radix): 5,0%
Die Wurzel des Ural–Süßholzes Glycyrrhiza uralensis — Grundstoff der Lakritze und die am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition. Als Botenkraut verbindet sie die übrigen Zutaten zu einem stimmigen Ganzen.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Presslinge (3 g) |
| Bai Zhu | Atractylodis Rh. | Wurzel des Erdsprosses | 10,0 | 0,3 |
| Chan Tui | Cicadae Periostracum | Zikadenkleid | 10,0 | 0,3 |
| Fu Ling | Poriae Cocos Scl. | Kokospilz, Kiefernschwamm | 10,0 | 0,3 |
| Gan Cao | Glycyrrhizae Rx. | Süssholz, Lakritze | 5,0 | 0,15 |
| Gou Qi Zi | Lycii Fr. | Bocksdornfrüchte | 10,0 | 0,3 |
| Huang Qi | Astragalus Rx. | Astragalus-Wurzel | 15,0 | 0,45 |
| Ling Zhi | Ganoderma Fr. | Glänzender Lackporling | 10,0 | 0,3 |
| Wu Wei Zi | Shchisandra Fr. | Schisandra-Früchte | 10,0 | 0,3 |
| Xiang Fu | Cyperi Rh. | Nussgraswurzelstock | 10,0 | 0,3 |
| Yu Jin | Curcumae Rx. | Curcumawurzelknollen | 10,0 | 0,3 |
VERZEHREMPFEHLUNG
✓ Empfohlene tägliche Verzehrsmenge: 1 x 2–3 Tabletten morgens mit reichlich Flüssigkeit.
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Verzehrempfehlung (sofern auf der jeweiligen Produktseite nicht anders angegeben):
✓ Empfohlene tägliche Verzehrsmenge: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge
✓ Dauer: 80 bis 120 Tage
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Min. vor oder nach dem Essen
Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Schwangeren und stillenden Frauen empfehlen wir, vor dem Verzehr ärztlichen Rat einzuholen.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem GMP Labor in Deutschland getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.


























