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So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräutermischung: Weidinger W26
Mischung nach Dr. med. Georg Weidinger aus seinem Buch „Der Goldene Weg der Mitte“ (erschienen im OGTCM Verlag, dem Verlag der Österreichischen Gesellschaft für TCM), Buch Seite 305.
»Liegt Nebel im Tal, hilft kein Drängen — er weicht dem aufsteigenden Wind.«
So beschreibt die Lehre der TCM den zähen Schleim. Diesem Wind widmet sich die Komposition, der W26 folgt.
WAS MACHT W26 BESONDERS?
Die Bauweise: Samen, die absenken
Auffällig viele Zutaten dieser Rezeptur sind Samen und Früchte — Weißer Senf (Bai Jie Zi), Perilla–Samen (Su Zi), Aprikosenkern (Xing Ren), Lepidium–Samen (Ting Li Zi). In der Bildsprache der Materia Medica gelten Samen als „schwer“ und dem Absenken zugeordnet.
Die Herkunft: Aus dem „Goldenen Weg der Mitte“
W26 stammt aus Dr. Weidingers zweitem Buch, erschienen im Verlag der Österreichischen Gesellschaft für TCM — einer Sammlung, die stärker auf modulare Kompositionen setzt als die „Chinesische Hausapotheke“.
In der Systematik der TCM gehört eine solche Komposition zu den Mustern Schleim–Feuchtigkeit und Schleim–Hitze der Lunge.
Acht Zutaten wie ein klärender Luftzug — sie lichten, was sich verdichtet hat.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Klassische TCM–Rezepturen sind aufgebaut wie ein Hofstaat: Kaiser, Minister, Assistent und Bote — jede Zutat hat eine definierte Rolle im Gefüge:
Senfkörner | Bai Jie Zi (Sinapis Semen): 15%
KAISERKRAUT
Die Samen des Weißen Senfs Sinapis alba — derselben Pflanze, aus der Tafelsenf entsteht. Die kleinen, hellen Körner sind scharf–aromatisch.
Perilla–Samen | Su Zi (Perillae Fructus): 15%
KAISERKRAUT
Die reifen Samen der Perilla Perilla frutescens — derselben „Shiso“–Pflanze, deren Blatt (Zi Su Ye) in der Küche jedem Sushi–Teller beiliegt. Hier werden allein die kleinen, runden Früchte genutzt.
Pfefferkrautsamen | Ting Li Zi (Lepidii Semen): 15%
MINISTERKRAUT
Die winzigen Samen des Besenrauke–ähnlichen Kreuzblütlers Lepidium apetalum — eines unscheinbaren Ackerkrauts, dessen Samen zu Tausenden in flachen Schötchen reifen.
Schwalbenwurzel | Bai Qian (Cynanchi Rhizoma): 15%
MINISTERKRAUT
Der Wurzelstock von Cynanchum stauntonii — eines Seidenpflanzengewächses aus den Feuchtgebieten Südchinas. Verwendet wird das feine, hellbraune Rhizom mit seinen zahlreichen Wurzelfäden.
Schlangenkürbis | Gua Lou (Trichosanthis Fructus): 10%
ASSISTENZKRAUT
Die Frucht der Schlangengurke Trichosanthes kirilowii — einer Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Sowohl Fruchtfleisch (Shi) als auch Samen (Ren) finden Verwendung.
Maulbeerwurzel–Rinde | Sang Bai Pi (Mori Cortex): 10%
ASSISTENZKRAUT
Die weiße Innenrinde der Maulbeerbaum–Wurzel (Morus alba) — vom selben Baum, der mit Blatt (Sang Ye) und Frucht gleich mehrere klassische Zutaten der Tradition liefert.
Ballonblumenwurzel | Jie Geng (Platycodonis Radix): 10%
ASSISTENZKRAUT
Die Wurzel der Ballonblume Platycodon grandiflorus, deren Knospen sich wie kleine Ballons aufblähen, bevor sie aufspringen. In Korea ist dieselbe Wurzel als „Doraji“ eine alltägliche Gemüsebeilage.
Aprikosenkerne | Xing Ren (Armeniacae Semen): 10%
BOTENKRAUT
Die Kerne der Aprikose Prunus armeniaca, in der bitteren Varietät seit Jahrtausenden Teil der chinesischen Rezepturtradition. Der Aprikosenhain ist in China seit alters ein poetisches Symbol für die Kunst der Kräuterkundigen.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Tabs (3 g) |
| Bai Jie Zi | Semen Sinapis Albae | Weißer Senfsamen | 15,0 | 0,45 |
| Bai Qian | Rhizoma Cynanchi | Cynanchumwurzel | 15,0 | 0,45 |
| Gua Lou (shi + Ren) | Fructus Et Semen Trichosanthis | Schlangenkürbisfrüchte | 10,0 | 0,3 |
| Jie Geng | Radix Platycodi | Ballonblumenwurzel | 10,0 | 0,3 |
| Sang Bai Pi | Cortex Mori Radicis | Maulbeerrinde | 10,0 | 0,3 |
| Su Zi | Fructus Perillae | Schwarznesselfrüchte | 15,0 | 0,45 |
| Ting Li Zi | Semen Descurainiae / Lepidii | Felsenblümchen | 15,0 | 0,45 |
| Xing Ren | Semen Armeniaceae | Bittere Aprikosensamen | 10,0 | 0,3 |
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Einnahmeempfehlung:
(sofern auf der jeweiligen Produktseite oder von deinem TCM–Therapeuten nicht anders angegeben)
✓ Dosierung: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge, je nach Bedarf.
✓ Dauer: Anwendung über 80 bis 120 Tage, damit der Körper sein energetisches Muster anpassen kann.
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Minuten vor oder nach dem Essen.
* Hinweis: Wenn in dieser Produktbeschreibung von „Herz“, „Leber“, „Milz“, „Lunge“, „Niere“ usw. die Rede ist, sind immer die Funktionskreise der chinesischen Medizin gemeint — energetische Systeme, nicht die anatomischen Organe.
Hinweis:
Für die Rezepturen dieser Nahrungsergänzungsmittel wurden nur die hochwertigsten Kräuter der chinesischen Heilkunde ausgewählt, um einen maximalen gesundheitlichen Nutzen zu gewährleisten. Sie beinhalten ausschließlich rezeptfrei erhältliche Kräuter und dienen der Nahrungsergänzung.
Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Für eine exakte Diagnose, und vor allem schwangeren und stillenden Frauen raten wir, einen Therapeuten, der sich auf chinesische Medizin spezialisiert hat, oder den Hausarzt, zu konsultieren.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem Labor getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.

























