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So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräutermischung: Weidinger W27
Mischung nach Dr. med. Georg Weidinger aus seinem Buch „Der Goldene Weg der Mitte“ (erschienen im OGTCM Verlag, dem Verlag der Österreichischen Gesellschaft für TCM), Buch Seite 311.
»Der Atem ist die Brücke zwischen Leib und Gemüt — wird er ruhig, folgt das eine dem andern.«
So beschreibt die Lehre der TCM das Band aus Atem und Empfinden. Diesem Band widmet sich die Komposition, der W27 folgt.
WAS MACHT W27 BESONDERS?
Die Leitzutat: Die Lilienzwiebel
Bai He, die Zwiebel der Lilie, trägt mit 30 % den größten Anteil — in China nicht nur Rezeptur–Zutat, sondern auch Delikatesse. Ihr Name taucht schon in einem klassischen Rezepturkapitel auf, das ausdrücklich dem seelischen Empfinden gewidmet ist.
Die Bauweise: Nähren und bewegen
Um die Lilienzwiebel und die Pfingstrosenwurzel — beide nährend — gruppieren sich bewegende und ordnende Zutaten wie Zitwer (E Zhu), Himalaya–Schartenwurzel (Mu Xiang) und Rettichsamen. Der Jujuben–Samen rundet die Komposition beruhigend ab.
In der Systematik der TCM verbindet eine solche Komposition die Muster Lungen–Yin Mangel und Shen–Unruhe.
Acht Zutaten wie ein ruhiger Atemzug — sie weiten und besänftigen zugleich.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Klassische TCM–Rezepturen sind aufgebaut wie ein Hofstaat: Kaiser, Minister, Assistent und Bote — jede Zutat hat eine definierte Rolle im Gefüge:
Lilienzwiebel | Bai He (Lilii Bulbus): 30%
KAISERKRAUT
Die Zwiebel der Lilie (Lilium brownii und verwandte Arten) — in China nicht nur Rezeptur–Zutat, sondern Delikatesse: Frische Lilienzwiebeln liegen dort wie Gemüse auf dem Markt.
Pfingstrosenwurzel | Bai Shao Yao (Paeoniae Radix Alba): 25%
MINISTERKRAUT
Die geschälte, weiße Wurzel der Chinesischen Pfingstrose Paeonia lactiflora — jener Blume, die in China seit weit über tausend Jahren in Gärten kultiviert wird und als Motiv durch die klassische Malerei wandert. Als beste Herkunft gilt traditionell „Hang Bai Shao“ aus der Region um Hangzhou.
Curcuma–Rhizom | E Zhu (Curcumae Rhizoma): 10%
ASSISTENZKRAUT
Der Wurzelstock der Zitwer–Kurkuma Curcuma zedoaria — einer nahen Verwandten des Gelbwurz–Gewürzs, mit demselben leuchtenden Anschnitt und würzig–kampferartigem Duft.
Rettichsamen | Lai Fu Zi (Raphani Semen): 10%
ASSISTENZKRAUT
Die Samen des Gartenrettichs Raphanus sativus — derselben Pflanze, deren Knolle weltweit auf den Teller kommt. Für die Rezepturtradition werden allein die kleinen, reifen Samen verwendet.
Costuswurzel | Mu Xiang (Aucklandiae Radix): 10%
ASSISTENZKRAUT
Die aromatische Wurzel von Aucklandia lappa aus den Hochtälern des Himalaya. „Mu Xiang“ bedeutet „Holz–Duft“ und verweist auf den warmen, harzigen Geruch der Wurzel.
Stacheljujubensamen | Suan Zao Ren (Ziziphi Spinosi Semen): 5%
ASSISTENZKRAUT
Die Samen der Stachel–Jujube Ziziphus spinosa — einer wilden Verwandten der süßen Dattel–Jujube. Aus den kleinen, sauren Früchten werden allein die Kerne gewonnen; „Suan“ bedeutet „sauer“.
Chinesische Jujube | Da Zao (Jujubae Fructus): 5%
BOTENKRAUT
Die Chinesische Jujube (Ziziphus jujuba), auch „Rote Dattel“ genannt, ist in China Obst, Süßigkeit und Rezeptur–Zutat zugleich — kaum eine Küche des Nordens kommt ohne sie aus.
Süßholzwurzel | Gan Cao (Glycyrrhizae Radix): 5%
BOTENKRAUT
Die Wurzel des Ural–Süßholzes Glycyrrhiza uralensis — Grundstoff der Lakritze und die am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition. Als Botenkraut verbindet sie die übrigen Zutaten zu einem stimmigen Ganzen.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Tabs (3 g) |
| Bai He | Bulbus Lilii | Lilienzwiebel | 30,0 | 0,9 |
| Bai Shao Yao | Rx. Paeoniae Lactiflorae | Pfingstrosenwurzel | 25,0 | 0,75 |
| Da Zao | Fructus Jujubae | Chinesische Dattelfrüchte | 5,0 | 0,15 |
| E Zhu | Rhiz. Curcumae Zedoaria | Zitwerwurzelstock | 10,0 | 0,3 |
| Gan Cao | Radix Glycyrrhizae | Süssholz, Lakritze | 5,0 | 0,15 |
| Lai Fu Zi | Semen Raphani | Rettichsamen | 10,0 | 0,3 |
| Mu Xiang | Rx. Saussureae/aucklandiae/vladimirae | Himalayaschartenwurzel | 10,0 | 0,3 |
| Suan Zao Ren | Semen Zizyphi Spinosae | Stacheljujubensamen | 5,0 | 0,15 |
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Einnahmeempfehlung:
(sofern auf der jeweiligen Produktseite oder von deinem TCM–Therapeuten nicht anders angegeben)
✓ Dosierung: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge, je nach Bedarf.
✓ Dauer: Anwendung über 80 bis 120 Tage, damit der Körper sein energetisches Muster anpassen kann.
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Minuten vor oder nach dem Essen.
* Hinweis: Wenn in dieser Produktbeschreibung von „Herz“, „Leber“, „Milz“, „Lunge“, „Niere“ usw. die Rede ist, sind immer die Funktionskreise der chinesischen Medizin gemeint — energetische Systeme, nicht die anatomischen Organe.
Hinweis:
Für die Rezepturen dieser Nahrungsergänzungsmittel wurden nur die hochwertigsten Kräuter der chinesischen Heilkunde ausgewählt, um einen maximalen gesundheitlichen Nutzen zu gewährleisten. Sie beinhalten ausschließlich rezeptfrei erhältliche Kräuter und dienen der Nahrungsergänzung.
Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Für eine exakte Diagnose, und vor allem schwangeren und stillenden Frauen raten wir, einen Therapeuten, der sich auf chinesische Medizin spezialisiert hat, oder den Hausarzt, zu konsultieren.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem Labor getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.


























