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So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräuterrezeptur: Der glückliche Hase
Rezeptur von Anshen Herbs, zusammengestellt nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Hinweis zum Produktnamen:
Der Hase gilt in China als Tier des Mondes und steht für ein ruhiges, bekömmliches Naturell.
Anshen Herbs wählt ihn als Bild für eine Rezeptur der „Mitte“ — des Funktionskreises von Milz und Magen, dem die Lehre der TCM die Verarbeitung der Nahrung zuordnet.
„Gut verdauen können. Alles.“ — so das augenzwinkernde Motto der Mischung.
»Ein gut geführter Herd verkocht auch ein üppiges Mahl, ohne zu rauchen.«
So beschreibt die Lehre der TCM die kräftige Mitte. Dieser Mitte widmet sich die Rezeptur, der „Der glückliche Hase“ folgt.
WAS MACHT DIESE REZEPTUR BESONDERS?
Die Ausrichtung: Stützen und ordnen
Den Kern bildet der geröstete Atractylodes (Chao Bai Zhu, 20 %), eine der klassischen „Mitte“–Zutaten. Um ihn gruppieren sich ordnende Kräuter (Mandarinenschale, Amomum, Fenchel) und die vertrauten „Verdauungs–Zutaten“ der Tradition: Gerstenmalz, Reismalz, Weißdorn und die Medizinalhefe.
Die Küche im Kräuterbeutel:
Auffällig viele Zutaten sind zugleich Nahrungs– und Gewürzpflanzen — Fenchel, Ingwer, Gerste, Reis — ein Kennzeichen der besonders milden Mitte–Rezepturen.
In der Systematik der TCM verbindet eine solche Rezeptur die Muster Milz–Qi Mangel und Nahrungsstagnation.
Sechzehn Zutaten wie eine gut sortierte Vorratskammer — alles an seinem Platz.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Diese Rezeptur vereint 16 Zutaten der chinesischen Kräutertradition — hier im Porträt, sortiert nach ihrem Anteil an der Mischung:
Gerösteter Atractylodes | Chao Bai Zhu (Atractylodis Macrocephalae Rhizoma Praeparata): 20,0%
Der Wurzelstock des Korbblütlers Atractylodes macrocephala in gerösteter (chao) Form — durch das trockene Anrösten in der Pfanne verändert die Tradition den Charakter der Zutat.
Mandarinenschale | Chen Pi (Citri Reticulatae Pericarpium): 10,0%
Die gereifte Schale der Mandarine Citrus reticulata — „Chen“ bedeutet „gealtert“: Je länger die Schale lagert, desto höher wird sie geschätzt; Spitzenqualitäten aus Xinhui reifen jahrzehntelang wie guter Wein.
Kiefernschwamm | Fu Ling (Poriae Cocos Sclerotium): 10,0%
Kein Kraut, sondern ein Pilz: Fu Ling ist das unterirdische Geflecht (Sklerotium) des Kiefernschwamms, der an den Wurzeln alter Kiefern wächst — ein Schatz, den Sammler früher mit Sonden im Waldboden aufspürten.
Fenchelsamen | Xiao Hui Xiang (Foeniculi Fructus): 10,0%
Die Samen des Fenchels Foeniculum vulgare — dasselbe süßlich–anisartige Gewürz, das auch als Fencheltee und Brotgewürz vertraut ist. „Xiao Hui Xiang“ heißt „kleiner Fenchel“.
Chinesische Ackerminze | Bo He (Menthae Herba): 5,0%
Die Chinesische Ackerminze Mentha haplocalyx — die asiatische Schwester unserer Pfefferminze, mit demselben charakteristischen Mentholduft. Geerntet wird das Kraut kurz vor der Blüte, wenn die ätherischen Öle am reichsten sind.
Chinesische Jujube | Da Zao (Jujubae Fructus): 5,0%
Die Chinesische Jujube (Ziziphus jujuba), auch „Rote Dattel“ genannt, ist in China Obst, Süßigkeit und Rezeptur–Zutat zugleich — kaum eine Küche des Nordens kommt ohne sie aus.
Reismalz | Gu Ya (Oryzae Fructus Germinatus): 5,0%
Gekeimte Reiskörner (Oryza sativa) — dasselbe Grundnahrungsmittel Ostasiens, hier zum Keimen gebracht und wieder getrocknet. Wie beim Gerstenmalz weckt das Keimen die schlummernden Kräfte des Korns.
Gerstenmalz | Mai Ya (Hordei Fructus Germinatus): 5,0%
Gekeimte und wieder getrocknete Gerstenkörner (Hordeum vulgare) — dasselbe Malz, das auch beim Bierbrauen entsteht. Das Keimen weckt die schlummernden Kräfte des Korns, bevor es getrocknet wird.
Amomum–Frucht | Sha Ren (Amomi Fructus): 5,0%
Die Kapselfrüchte von Amomum villosum, einem Ingwergewächs aus den Bergwäldern Südchinas — eng verwandt mit dem Kardamom und ähnlich aromatisch.
Weißdorn–Frucht | Shan Zha (Crataegi Fructus): 5,0%
Die Früchte des Chinesischen Weißdorns Crataegus pinnatifida — kleine, apfelrote Beeren, die in China als „Bing Tang Hulu“ kandiert am Spieß über die Wintermärkte wandern.
Frischer Ingwer | Sheng Jiang (Zingiberis Rhizoma Recens): 5,0%
Frischer Ingwer (Zingiber officinale) — dieselbe Knolle, die in keiner asiatischen Küche fehlt. Anders als der getrocknete Gan Jiang wird hier die frische, saftige Wurzel verwendet.
Curcuma–Wurzel | Yu Jin (Curcumae Radix): 5,0%
Der Wurzelknollen der Kurkuma Curcuma — desselben Ingwergewächses, dessen leuchtend gelbes Rhizom als Gewürz weltberühmt ist. „Yu Jin“ bezeichnet die seitlichen, knolligen Speicherwurzeln der Pflanze.
Pfingstrosenwurzel | Bai Shao Yao (Paeoniae Radix Alba): 2,5%
Die geschälte, weiße Wurzel der Chinesischen Pfingstrose Paeonia lactiflora — jener Blume, die in China seit weit über tausend Jahren in Gärten kultiviert wird und als Motiv durch die klassische Malerei wandert. Als beste Herkunft gilt traditionell „Hang Bai Shao“ aus der Region um Hangzhou.
Rettichsamen | Lai Fu Zi (Raphani Semen): 2,5%
Die Samen des Gartenrettichs Raphanus sativus — derselben Pflanze, deren Knolle weltweit auf den Teller kommt. Für die Rezepturtradition werden allein die kleinen, reifen Samen verwendet.
Medizinalhefe | Shen Qu (Massa Medicata Fermentata): 2,5%
Ein fermentiertes Zutaten–Gemisch auf Getreidebasis — die „Medizinalhefe“ der chinesischen Tradition. Ähnlich wie beim Sauerteig reifen verschiedene Kräuter und Weizen gemeinsam zu einem eigenständigen Ferment.
Honig–Süßholzwurzel | Zhi Gan Cao (Glycyrrhizae Radix praeparata): 2,5%
Die in Honig geröstete Ural–Süßholzwurzel (Glycyrrhiza uralensis) — „Zhi“ bezeichnet genau diese Honig–Röstung. Süßholz ist die wohl am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition: Dem Botenkraut fällt die Aufgabe zu, alle Zutaten zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Tabs (3 g) |
| Bai Shao Yao | Paeoniae Lactiflorae Radix | Pfingstrose | 2,5 | 0,075 |
| Bo He | Menthae Haplocalycis Herba | Chinesische Ackerminze | 5,0 | 0,15 |
| Chao Bai Zhu | Atractylodis Macrocephalae Rhizoma (grillé) | Grossköpfiges Speichelkraut | 20,0 | 0,6 |
| Chen Pi | Citri Reticulatae Pericarpium | Mandarinenschale | 10,0 | 0,3 |
| Da Zao | Zizyphi Jujubae Fructus | Chinesische Dattelfrüchte | 5,0 | 0,15 |
| Fu Ling | Poriae Cocos Sclerotium | Kokospilz, Kiefernschwamm | 10,0 | 0,3 |
| Gu Ya | Oryzae Sativae Fructus Germinantus | gekeimter Reis | 5,0 | 0,15 |
| Lai Fu Zi | Raphani Sativi Semen | Rettichsamen | 2,5 | 0,075 |
| Mai Ya | Hordei Vulgaris Fructus Germinantus | Gekeimte Gerste | 5,0 | 0,15 |
| Sha Ren | Amomi Fructus | Nelkenpfefferfrüchte, Piment | 5,0 | 0,15 |
| Shan Zha | Crataegi Fructus | Fiederweißdornbeere | 5,0 | 0,15 |
| Shen Qu | Massa Medica Fermentata | Heil-Sauerteig | 2,5 | 0,075 |
| Sheng Jiang | Zingiberis Officinalis Rhizoma Recens | Frischer Ingwer | 5,0 | 0,15 |
| Xiao Hui Xiang | Foeniculi Vulgaris Fructus | Fenchelfrüchte | 10,0 | 0,3 |
| Yu Jin | Curcumae Tuber | Curcumawurzelknollen | 5,0 | 0,15 |
| Zhi Gan Cao | Glycyrrhizae Uralensis Radix Grillé Au Miel) | Ural-Süßholzwurzel | 2,5 | 0,075 |
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Verzehrempfehlung (sofern auf der jeweiligen Produktseite nicht anders angegeben):
✓ Empfohlene tägliche Verzehrsmenge: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge
✓ Dauer: 80 bis 120 Tage
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Min. vor oder nach dem Essen
Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Schwangeren und stillenden Frauen empfehlen wir, vor dem Verzehr ärztlichen Rat einzuholen.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem GMP Labor in Deutschland getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.

























