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So, jetzt wieder zurück zur Beschreibung der Kräutermischung.
Chinesische Kräuterrezeptur: Der fauchende Tiger
Rezeptur von Anshen Herbs, zusammengestellt nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Hinweis zum Produktnamen:
Der Tiger ist in China der König der Tiere und Sinnbild von Kraft und Schutz — Kinderjacken und Türbilder tragen sein Gesicht als Wächter.
Anshen Herbs wählt ihn als Bild für eine Rezeptur, die in der Lehre der TCM dem Wei–Qi, dem Abwehr–Qi der Oberfläche, zugeordnet ist.
„Unbeeindruckt.“ — so das augenzwinkernde Motto der Mischung.
»Eine gute Mauer hält den Wind nicht auf, indem sie kämpft — sondern indem sie steht.«
So beschreibt die Lehre der TCM das Wei–Qi. Diesem Wächter widmet sich die Rezeptur, der „Der fauchende Tiger“ folgt.
WAS MACHT DIESE REZEPTUR BESONDERS?
Das Herzstück: Ein klassisches Trio
Astragalus (Huang Qi, 30 %), Atractylodes (Bai Zhu) und Windschutz–Wurzel (Fang Feng) bilden gemeinsam das Gerüst der berühmten klassischen Rezeptur „Jade–Windschirm“ (Yu Ping Feng San) — dem Lehrbuchbeispiel für die Pflege des Wei–Qi.
Die Erweiterung: Mitte und Bewegung
Anshen Herbs ergänzt das Trio um Zutaten der Mitte (Glockenwinde, Poria, Mandarinenschale) und mit dem Hasenohr (Chai Hu) sowie der Hühnerblut–Ranke (Ji Xue Teng) um bewegende Akzente.
In der Systematik der TCM verbindet eine solche Rezeptur die Muster Wei–Qi Mangel und Lungen–Qi Mangel.
Dreizehn Zutaten wie eine gut besetzte Stadtmauer — ruhig, aber wachsam.
DIE KRÄUTER DIESER REZEPTUR
Diese Rezeptur vereint 13 Zutaten der chinesischen Kräutertradition — hier im Porträt, sortiert nach ihrem Anteil an der Mischung:
Astragalus–Wurzel | Huang Qi (Astragali Radix): 30,0%
Die Wurzel des Schmetterlingsblütlers Astragalus membranaceus (Tragant) aus den Steppen Nordchinas und der Mongolei — in China so populär, dass sie in Suppen und Wintergerichten der Hausküche landet.
Weißer Atractylodes | Bai Zhu (Atractylodis Macrocephalae Rhizoma): 10,0%
Der Wurzelstock des Korbblütlers Atractylodes macrocephala wird vor allem in den ostchinesischen Provinzen kultiviert — die Ware aus Zhejiang genießt traditionell den besten Ruf.
Chinesisches Hasenohr | Chai Hu (Bupleuri Radix): 10,0%
Die Wurzel des Chinesischen Hasenohrs Bupleurum chinense — ein filigraner Doldenblütler, dessen deutscher Name sich von den schmalen, hasenohrförmigen Blättern ableitet.
Glockenwindenwurzel | Dang Shen (Codonopsitis Radix): 10,0%
Die Wurzel des Glockenblumengewächses Codonopsis pilosula stammt aus den Bergregionen Nordchinas — die berühmteste Herkunft trägt den Namen „Lu Dang“ aus Shanxi. Sie gilt als der milde Verwandte des Ginseng und ist in China so alltäglich, dass sie in vielen Familienküchen in der Suppe landet.
Windschutzwurzel | Fang Feng (Saposhnikoviae Radix): 10,0%
Die Wurzel des Doldenblütlers Saposhnikovia divaricata aus den Steppen Nordostchinas. Ihr chinesischer Name bedeutet wörtlich „Windschutz“ — er gab der Jade–Windschirm–Rezeptur ihr Leitmotiv.
Mandarinenschale | Chen Pi (Citri Reticulatae Pericarpium): 7,5%
Die gereifte Schale der Mandarine Citrus reticulata — „Chen“ bedeutet „gealtert“: Je länger die Schale lagert, desto höher wird sie geschätzt; Spitzenqualitäten aus Xinhui reifen jahrzehntelang wie guter Wein.
Kiefernschwamm | Fu Ling (Poriae Cocos Sclerotium): 7,5%
Kein Kraut, sondern ein Pilz: Fu Ling ist das unterirdische Geflecht (Sklerotium) des Kiefernschwamms, der an den Wurzeln alter Kiefern wächst — ein Schatz, den Sammler früher mit Sonden im Waldboden aufspürten.
Hühnerblutranke | Ji Xue Teng (Spatholobi Caulis): 5,0%
Die Ranke der „Hühnerblut“–Liane Spatholobus suberectus — einer Kletterpflanze, deren angeschnittener Stamm einen tiefroten Saft absondert. Diese blutrote Färbung gab der Pflanze ihren Namen.
Chinesische Jujube | Da Zao (Jujubae Fructus): 2,5%
Die Chinesische Jujube (Ziziphus jujuba), auch „Rote Dattel“ genannt, ist in China Obst, Süßigkeit und Rezeptur–Zutat zugleich — kaum eine Küche des Nordens kommt ohne sie aus.
Gerstenmalz | Mai Ya (Hordei Fructus Germinatus): 2,5%
Gekeimte und wieder getrocknete Gerstenkörner (Hordeum vulgare) — dasselbe Malz, das auch beim Bierbrauen entsteht. Das Keimen weckt die schlummernden Kräfte des Korns, bevor es getrocknet wird.
Frischer Ingwer | Sheng Jiang (Zingiberis Rhizoma Recens): 2,5%
Frischer Ingwer (Zingiber officinale) — dieselbe Knolle, die in keiner asiatischen Küche fehlt. Anders als der getrocknete Gan Jiang wird hier die frische, saftige Wurzel verwendet.
Süßholzwurzel | Gan Cao (Glycyrrhizae Radix): 1,3%
Die Wurzel des Ural–Süßholzes Glycyrrhiza uralensis — Grundstoff der Lakritze und die am häufigsten eingesetzte Zutat der gesamten chinesischen Rezepturtradition. Als Botenkraut verbindet sie die übrigen Zutaten zu einem stimmigen Ganzen.
Weißdorn–Frucht | Shan Zha (Crataegi Fructus): 1,3%
Die Früchte des Chinesischen Weißdorns Crataegus pinnatifida — kleine, apfelrote Beeren, die in China als „Bing Tang Hulu“ kandiert am Spieß über die Wintermärkte wandern.
Zutaten:
| Pinyin | Lateinische Bezeichnung | Deutsche Bezeichnung | Prozent % | 6 Tabs (3 g) |
| Bai Zhu | Atractylodis Macrocephalae Rhizoma | Wurzel des Erdsprosses | 10,0 | 0,3 |
| Chai Hu | Bupleuri Radix | Chinesische Hasenohrwurzel | 10,0 | 0,3 |
| Chen Pi | Citri Reticulatae Pericarpium | Mandarinenschale | 7,5 | 0,225 |
| Da Zao | Zizyphi Jujubae Fructus | Chinesische Dattelfrüchte | 2,5 | 0,075 |
| Dang Shen | Codonopsis Pilosulae Radix | Glockenwindenwurzel | 10,0 | 0,3 |
| Fang Feng | Ledebouriellae Divaricatae Radix | Saposhnikovia-Wurzel | 10,0 | 0,3 |
| Fu Ling | Poriae Cocos Sclerotium | Kokospilz, Kiefernschwamm | 7,5 | 0,225 |
| Gan Cao | Glycyrrhizae Uralensis Radix | Süssholz, Lakritze | 1,3 | 0,038 |
| Huang Qi | Astragali Membranacei Radix | Astragalus-Wurzel | 30,0 | 0,9 |
| Ji Xue Teng | Milletiae Reticulatae Caulis | Hühnerblut-Stengel | 5,0 | 0,15 |
| Mai Ya | Hordei Vulgaris Fructus Germinantus | Gekeimte Gerste | 2,5 | 0,075 |
| Shan Zha | Crataegi Fructus | Fiederweißdornbeere | 1,3 | 0,038 |
| Sheng Jiang | Zingiberis Officinalis Rhizoma Recens | Frischer Ingwer | 2,5 | 0,075 |
💊 TCM–Kräuter richtig einnehmen
Traditionelle chinesische Kräutermischungen bestehen aus mehreren Pflanzen, die nach den Prinzipien der TCM kombiniert werden. In der traditionellen Anwendung werden sie über einen längeren Zeitraum und über den Tag verteilt eingenommen.
Allgemeine Verzehrempfehlung (sofern auf der jeweiligen Produktseite nicht anders angegeben):
✓ Empfohlene tägliche Verzehrsmenge: 2–3 x täglich 2–4 Presslinge
✓ Dauer: 80 bis 120 Tage
✓ Einnahme: Mit mindestens 0,2 l warmem Wasser, 30 Min. vor oder nach dem Essen
Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern. Schwangeren und stillenden Frauen empfehlen wir, vor dem Verzehr ärztlichen Rat einzuholen.
TCM Kräuter: 100% geprüfte Qualität
Alle konzentrierten Pulver oder Granulate, mit denen unsere Kräutermischungen hergestellt werden, sind qualitativ zertifiziert. Das bedeutet, dass jede Pflanze zuvor von einem GMP Labor in Deutschland getestet wird. Erst wenn die Qualitätsansprüche erreicht sind, wird eine Pflanze für die Produktion freigegeben.

























