Kniebeschwerden

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TCM Kräutermischung W32 — Gelenke im Einklang von Dr. Weidinger
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Weidinger W32
Gelenke im Einklang
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Chinesische Kräutermischung W32 nach Dr. med. Georg Weidinger.

Anwendung bei:
Bei Schmerzen an Gelenken und am Rücken, welche schubhaft und vor allem in Abhängigkeit von Wind, Kälte und Feuchtigkeit vermehrt auftreten. Zusätzlich ist eine regelmäßige Qi Gong Praxis zu empfehlen.

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Qi Gong

Wolfgangs Qi Gong Tipps

 
5 Elemente Qi Gong
15 Minuten Programm für mehr Vitalität

Wenn du Qi Gong aus präventiven Gründen machst, kann man auch durchaus mit 15 Minuten täglicher Praxis gute Erfolge erzielen. Solltest du eine Beschwerde haben, so empfiehlt es sich 2 mal 15 Minuten täglich zu praktizieren oder täglich 30 Minuten am Stück.
Grundsätzlich gilt , dass es besser ist 6 mal 15 Minuten Qi Gong zu machen, als einmal 1,5 Stunden. Deshalb zeige ich dir hier eine Kurzvariante vom 5 Elemente Qi Gong.

Qi Gong
Wolfgangs Qi Gong Tipps
Cover Bild für Qi Gong Kurs für Anfänger mit Wolfgang im Bild
Qi Gong Kurs für Anfänger und leicht Fortgeschrittene
In diesem Kurs lernst du die 8 besten Qi Gong Übungen für Anfänger. Die Übungen sind einfach, aber sehr effektiv. Sie werden in mehreren Videos sehr detailliert erklärt, so wie es auch in einem Einzeltraining der Fall wäre. Die 8 Qi Gong Übungen haben sich in der praktischen Arbeit mit Menschen jeglichen Alters bewährt.

Diese Qi Gong Übungen sind auch für Anfänger einfach zu erlernen.
Hintergrundinformationen

TCM Hintergrundinformationen

Knieschmerzen

 

Knieschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Die häufigste Ursache für Knieschmerzen ist eine Arthrose. Also eine abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung. Diese tritt meist mit zunehmendem Alter auf. Eine Arthrose kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten, wenn es zu Unfällen kommt, oder wenn das Knie durch übermäßige Beanspruchung stark belastet ist.

 

Die Kniegelenksarthrose erkennt man daran, dass unter Belastung Schmerzen auftretenden. Gleichzeitig ist die Beweglichkeit im Kniegelenk eingeschränkt. Die Beschwerden treten vor allem beim Abwärtsgehen bzw. Absteigen auf Treppen auf. Dabei haben die Betroffenen oft ein Gefühl von Instabilität im Knie. Der Schmerz ist oft auf der Innenseite des Kniegelenks zu finden.

 

Wenn die Belastung länger anhält, kann das Knie anschwellen und der Betroffene beginnt zu hinken. Durch diese Schonhaltung und die damit verbundenen Kompensationshaltungen, kommt es zu einer Verschiebung der Problematik.

Nach einiger Zeit, kann es dadurch auch zu Rücken und Nackenproblemen kommen. Daraus können sich dann wieder andere Beschwerden entwickeln. Es ist also wichtig, Knieprobleme ernst zu nehmen und alles Mögliche daran zu setzen um diesen wichtige Gelenk möglichst gut zu stärken.

 

Als Ursachen für Knieschmerzen gelten:

  • Degenerativer Knorpelabbau
  • Entzündungen
  • Gelenkfehlstellungen
  • Übergewicht

 

Aus Sicht der TCM handelt es sich bei den Gelenken um sogenannte Energietore. Es gilt die Vorstellung, dass ein Gelenk das Qi durchlassen muss, wie bei einer Schaltstelle. Funktioniert dieser Schalter, aufgrund eines Energiestaus nicht, kommt es zu einer Blockade im betroffenen Gelenk. Dies wiederum führt in weiterer Folge zu Schmerzen.

 

Bei Knieschmerzen handelt es sich oft um einen Energiestau (Qi-Stau) in den Meridianen oder um eine Feuchtigkeitsproblematik, die das Gelenk betrifft. In beiden Fällen arbeitet wir mit der Selbst-Akupunktur, um das Qi wieder zirkulieren zu lassen. Im Falle einer Feuchtigkeitsproblematik, kommt es zusätzlich zu den Schmerzen, noch zu Taubheits- und Schweregefühl in den Beinen, Schwellung des Knies. Bei einer Feuchtigkeitsproblematik ist der Schmerz eher dumpf als stechend. In diesem Falle ist auch die Ernährung ganz wichtig.

 

Dann sollten vor allem alle feuchtigkeitsbildenden Nahrungsmittel weggelassen werden.

 

Dazu zählen:

  • Milchprodukte
  • Weizen
  • Zucker
  • Tiefkühlkost

 

Aus diesem Grund sind auch 2 der Punkte für die Verdauungsorgane Magen und Milz. Denn wenn diese beiden nicht optimal arbeiten, kommt es zu Feuchtigkeit im Körper, die sich negativ auf die Gelenke auswirken kann.

 

Qi Gong ist bei dieser Problematik ganz wichtig, weil man dabei bewusst die Energietore (=Gelenke) des Körpers öffnet.

Akupen

Ma 36 „Drei Meilen des Fußes" - Zusanli

Wichtigster Punkt des Magenmeridians zur Stärkung der Verdauung

 

Lage:

4 Querfinger (3 cun) unterhalb der Unterkante der Patellakante (Kniescheibe) auf dem Tibialismuskel

 

Hilft bei:

Verdauungsschwäche, Völlegefühl, Verstopfung, Magenschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, unscharfem Sehen

 

Kommentar:

Dieser Punkt ist in der TCM ein herausragender Punkt, weil er das Nach-Himmels-Qi stärkt. Gemeint ist damit, dass er Magen und Milz stärkt, also jene Organe, die für unsere Energieaufnahme durch die Nahrung verantwortlich sind.

 

Ma36 ist ein allgemeiner Tonisierungspunkt für den gesamten Körper, aber auch für die Psyche und wird bei allen Symptomen von Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwäche eingesetzt.

 

Gemeinsam mit MP06, Le03 und Di04 gehört er zu den berühmtesten und am häufigsten verwendeten Punkten in der Chinesischen Medizin.

 

Bl 40  „Unterstützende Mitte“ - Weizhong

Antiallergiepunkt, kräftigt den Rücken

 

Lage:

Mittig in der Kniekehle auf Höhe der Kniegelenksfalte, wenn das Knie gebeugt ist.

 

Hilft bei:

Kreuzschmerzen, Knieproblemen, Unterleibsschmerzen

 

Kommentar:

Ein sehr wichtiger Punkt mit breiten Wirkspektrum. Er kann Hitze aus der Blase ausleiten und wird deshalb bei Brennen während dem Wasserlassen verwendet.

 

Da er den Blasenmeridian von Blockaden befreit, wird er bei Lumbalgien verwendet. Er wird bei allen Arten von Rückenbeschwerden im unteren Bereich eingesetzt, allerdings ist er bei akuten Problemen wirksamer als bei chronischen. Er wird eher bei Fülle-Symptomaitken eingesetzt.

 

Wenn jemand unter Kreuzschmerzen leidet, die aufgrund einer Leere bestehen, ist Bl60 der bevorzugte Punkt.

 

Gb 34 „Quelle am Yang-Hügel“ - Yanglingquan

Meisterpunkt der Muskulatur

 

  Lage:

In dem Grübchen vor und unter dem Fibulaköpfchen

 

Hilft bei:

Übelkeit, Brechreiz, Obstipation (Verstopfung), Völlegefühl, Druck in Brust und Flanken, Knie- und Hüftproblemen, Halbseitenkopfschmerz, Migräne

 

Kommentar:

Bei GB 34 handelt es sich um eine ganz wichtigen Akupunkturpunkt. Er hat vor allem eine befreiende Wirkung auf den Leber-Qi Fluss und hilft somit bei der häufig anzutreffenden Leber-Qi-Stagnation.

 

Je nachdem wo der Stau ist, kann er mit anderen Punkten kombiniert werden.

Ist der Stau im Oberbauch nimmt man KG 12 dazu. Wenn der Stau sich eher im Unterbauch manifestiert, nimmt man KG 6 dazu.

 

Er ist auch ein sogenannter Meisterpunkt und zwar für die Muskulatur. Immer wenn es zu Spasmen oder anderen Spannungen in der Muskulatur kommt, ist dieser Punkt hilfreich.

 

MP 10 „Meer des Blutes“ - Xuehai

Häufig verwendeter Punkt zur Beseitigung von Blutstase

 

Lage:

3 Querfinger (2 cun) proximal des Oberrandes der Patella (Kniescheibe). Über dem oberen Patellarand.

 

Hilft bei:

allen Arten von Menstruationsbescshwerden, Amenorrhö (zu spät einsetzende Menstruation), Dysmenorrhö (schmerzende Mentruation), Ekzemen, Juckreiz, Kniebeschwerden

 

Kommentar:

Viele Frauen leiden unter Schmerzen während der Menstruation. Diese Schmerzen entstehen oft durch einen Stau. MP10 ist ein wichtiger Punkt um diese Blockade zu lösen. Weitere Punkte die ebenfalls staulösend wirken sind MP06 und Le03. Dieser werden häufig in Kombination mit MP10 eingesetzt.

 

Le 08 „Quellen an der Biegung“ - Qquan

Tonisierungspunkt des Lebermeridians

 

Lage:

bei gebeugtem Knie am inneren Ende der Kniegelenksfalte

 

Hilft bei:

Kniebeschwerden, Unterleibschmerzen, spärlicher Urin, Durchfall, Schwindel, Schmerzen im Genitalbereich, Impotenz, Schlafstörungenl

 

Kommentar:

Dieser Punkt hat als Hauptindikation Feuchtigkeit aus dem unteren der 3Erwärmer zu eliminieren. Typische Symptome hierzu wären Harnverhalten, trüber Urin, Brennen beim Wasserlassen, Fluor Vaginalis.

 

Qi Gong

Das Wort Qi Gong besteht aus 2 Silben — Qi und Gong. Der Chinesische Begriff „Qi“ lässt sich für uns am ehesten durch „Lebensenergie“ übersetzen. Er beinhaltet aber noch mehr als dies. So meint er auch Atem und Luft. In der chinesischen Medizin gilt Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt. Das Qi befindet sich allerdings nicht nur im Körper eines Lebewesens, sondern auch außerhalb. Qi zeigt sich uns auch in der Natur. So werden Tiere, Blumen und Bäume von Qi durchströmt. Qi ist die lebendige Kraft, die allem innewohnt und die Leben erst möglich macht.

 

Die Japaner nennen diese Kraft „Ki“. In Indien wird sie „Prana“ genannt. Gemeint ist immer dasselbe — die allem innewohnende und uns am Leben erhaltende Kraft und Energie. In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit nur dann möglich, wenn das Qi in unserem Körper rein, nicht verschmutzt ist und ungehindert fließen kann.

 

Durch schlechte Lebensgewohnheiten kann es im Laufe der Zeit zu Energieblockaden im Körpersystem kommen und dadurch können sich Krankheiten manifestieren, die physischer oder psychischer Natur sein können. Ganz allgemein können wir sagen, dass ein lebender Mensch Qi im ganzen Körper besitzt.

 

Das Wort „Gong“ bedeutet in etwa „Körperarbeit“ oder „Erfolg durch Ausdauer und Übung“. Daher heißt Qi Gong „Arbeit mit der Lebensenergie“. Wir lernen, den Fluss und die Verteilung des Qi in unserem Körper durch Bewegung und Konzentration zu verbessern, um unsere Gesundheit zu stärken und Körper und Geist in Einklang zu bringen. Gleichzeitig lernen wir richtig zu stehen, zwischen Himmel und Erde. Dadurch wird die Haltung maßgeblich verbessert und viele Schmerzen verschwinden von alleine.

 

Qi Gong versteht sich als ein ganzheitliches Heilsystem mit langer Tradition, welches sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt hat. Es umfasst gesundheitsfördernde Körperhaltungen, Bewegung, Selbstmassage, Atemtechniken und Meditation. Durch diese verschiedenen Übungsmethoden soll Qi im Körper gesammelt und gespeichert werden, wie in einem Reservoir. Ziel ist es das unreine Qi auszuscheiden und frisches reines Qi zu absorbieren.

 

Qi Gong ist kein Arzneimittel, das für eine begrenzte Zeit verordnet wird, sondern vielmehr sollte es täglich praktiziert werden. Dabei genügen 20 Minuten täglichen Übens, um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden in hohem Masse zu verbessern.

 

Jeder kann Qi Gong üben. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand. Die Übungen können im Stehen, Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. So können auch körperlich angeschlagene Menschen leicht Qi Gong praktizieren und Ihre Gesundheit auf nachhaltige Weise verbessern.

 

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Chinesische Kräuter

Die Kräutertherapie wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin als "die Königin der TCM" bezeichnet. Dies unterstreicht ihren hohen Stellenwert. Kräuter bilden ein wichtiges Fundament der TCM und haben eine tiefgreifende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Sie können Defizite auffüllen, Fülle zustände ausleiten, den Körper erwärmen oder kühlen. Man spricht allgemein von Kräutern. Dennoch kommen in den Rezepturen auch Mineralien zum Einsatz.

 

Kräuter werden normalerweise nach einer gründlichen Diagnose durch einen Arzt verordnet. In dieser Diagnose, wird neben einem Gespräche auch auf den Puls, die Zunge und das gesamte Aussehen des Menschen geachtet. Dennoch gibt es Kräutermischungen, die sich sehr bewährt haben über die Jahrhunderte bei verschiedensten Problemen.

 

Wir haben zu allen Krankheitsbildern Vorschläge gemacht für solche bewährten Rezepturen. Dennoch kann es in vielen Fällen nötig sein, einen Arzt oder Therapeuten zu konsultieren. Dieser kann aufgrund der individuellen Situation erkennen, wie die energetische Situation im Moment wirklich ist und darauf aufbauend, die optimale Kräutermischung empfehlen. Diese Möglichkeit haben wir natürlich nicht, da wir dich nicht persönlich treffen können. Trotzdem kannst du dich bei Fragen gerne an uns wenden und wir  versuchen dir nach Möglichkeit weiter zu helfen. 

 

Bei vielen Krankheitsbildern gibt es 2–3 Kräutervorschläge. Der erste Vorschlag ist immer jener, welcher aus meiner Erfahrung für die meisten Menschen passend ist. Wenn allerdings keine Reaktion auftritt, dann probiere es mit der zweiten Mischung, welche dir vorgeschlagen wird. 

 

Kräutertherapie braucht allerdings etwas Geduld, denn sie wirkt in den meisten Fällen langsam und subtil. Dafür gibt es keine Nebenwirkungen und der Effekt ist sehr langanhaltend.

 

Wenn du mehr über die Kräutertherapie erfahren möchtest dann schau einfach auf 

Chinesische Kräuter nach.

Podcast

 

In diesem Video zeigen wir dir ein Knieprogramm: