Wie eine TCM–Diagnose zu verstehen ist
In der TCM werden Beschwerden nicht isoliert betrachtet. Stattdessen suchen wir nach grundlegenden energetischen Ungleichgewichten: Muster wie Qi–Mangel, Yin–Mangel, Yang–Schwäche, innere Hitze oder Feuchtigkeit usw.
Diese Begriffe mögen auf den ersten Blick ungewohnt wirken — doch sie beschreiben sehr genau, wo dein Körper Unterstützung braucht.
Deshalb kann es sein, dass dein aktuelles Symptom in der Diagnose nicht direkt genannt wird.
Viel wichtiger ist: Dein Ergebnis zeigt die Wurzel deines energetischen Ungleichgewichts. Und genau dort setzen wir an.
Basierend auf deinen Antworten zeigt sich folgendes Ergebnis:
Milz–Yang Mangel & Nieren–Yang Mangel
In der TCM steht das Yang für die wärmende, antreibende und aufbauende Kraft im Körper. Es sorgt dafür, dass unsere Organe funktionieren, die Körpertemperatur gehalten wird und wir genügend Energie haben.
Ein Milz–Yang Mangel bedeutet:
- Die Milz kann das aufgenommene Essen und Trinken nicht mehr richtig in Qi und Blut umwandeln.
- Symptome sind: Müdigkeit nach dem Essen, Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit, weicher Stuhlgang oder Durchfall, Neigung zu Wassereinlagerungen.
- Die Milz ist auch verantwortlich dafür, das Qi „nach oben“ zu heben — ein schwaches Milz–Yang kann daher auch zu einem schweren, trägen Körpergefühl führen.
Ein Nieren–Yang Mangel bedeutet:
- Die Nieren schaffen es nicht mehr ausreichend, den Körper zu erwärmen und die Lebensenergie (Qi) zu stabilisieren.
- Typische Symptome sind: Frieren, kalte Hände und Füße, Schwäche im unteren Rücken und in den Knien, Müdigkeit, eventuell Libido Verlust oder Wasseransammlungen (Ödeme).
- Die Nieren stehen in der TCM auch für unsere „Grundenergie“, unsere Konstitution — ein Mangel kann daher tiefgreifende Erschöpfung anzeigen.
Zusammengefasst zeigt ein Nieren– und Milz–Yang Mangel:
- Tiefe körperliche Erschöpfung
- Kältegefühl im Körper
- Verdauungsprobleme (z. B. Blähbauch, Appetitlosigkeit, Durchfall)
- Schwächegefühl im unteren Rücken und in den Beinen
- Wassereinlagerungen (z. B. geschwollene Beine, Gesicht)
- Emotionale Zeichen wie Antriebslosigkeit, Ängstlichkeit oder Unsicherheit
- Häufig auch ein blasses, leicht aufgedunsenes Gesicht
Ursachen für einen Nieren– und Milz–Yang Mangel können sein:
- Chronische Erschöpfung (körperlich oder seelisch)
- Übermäßiger Kälte– oder Nässeeinfluss (z. B. kalte, feuchte Umgebung)
- Zu viel Rohkost, kalte Getränke, zu wenig warme Mahlzeiten
- Überarbeitung, Schlafmangel, lange Stressphasen
- Altersbedingte Schwäche (Yang nimmt natürlicherweise mit dem Alter ab)
Unsere Tipps:
Was hilft aus Sicht der TCM?
Das wichtigste Werkzeug der TCM ist die Kräutertherapie.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Heilkräuter gezielt aufeinander abgestimmt und in eine Rezeptur verarbeitet. Die Kräuter werden nach einem speziellen Konzept für jede Diagnose sehr sorgfältig ausgewählt.
Jedes Kraut bringt besondere Eigenschaften mit — manche bauen auf, andere schützen, wieder andere sorgen dafür, dass alles im Gleichgewicht bleibt.
Erst durch diese sorgfältige Kombination entfalten die Kräuter ihre ganze Kraft: Sie unterstützen deinen Körper genau dort, wo er Hilfe braucht, und bringen ihn Schritt für Schritt zurück in seine natürliche Balance.
Tipp 1: Empfohlene TCM Kräuter
Bei gleichzeitigem Milz–Yang Mangel und Nieren–Yang Mangel ist die Weidinger Mischung Nr. 08 „Warme Mitte“ die erste Wahl — sie wärmt und tonisiert das Yang von Milz, Lunge und Niere.
Empfohlene Einnahme (für Erwachsene):
- 3 × täglich 2 Tabletten
- insgesamt 6 Tabletten pro Tag
Diese Dosierung kann bei Bedarf individuell angepasst werden.
Einnahme–Hinweise:
- Idealerweise ca. 15–30 Minuten vor den Mahlzeiten mit warmem Wasser einnehmen.
- Bei empfindlichem Magen alternativ direkt nach dem Essen.
- Die Einnahme sollte über mehrere Wochen erfolgen — gerne 4–6 Wochen als Kur.
Anpassung möglich bei Bedarf:
Bei akuten Beschwerden oder in Rücksprache mit einer TCM–Fachperson ist eine kurzfristige Erhöhung auf 3 × 3 Tabletten möglich.
Besonders empfindliche Personen können auch mit 2 × 2 Tabletten täglich starten und sich langsam steigern.
Sollte der Nieren–Yang Mangel besonders stark ausgeprägt sein (z. B. Rückenschmerzen, häufiger Harndrang, Kältegefühl in der Lendenregion), bietet sich eine Ergänzung mit der Weidinger Mischung Nr. 20 „Starker Rücken, starke Essenz“ an.
Wenn du zusätzlich die Weidinger Mischung Nr. 20 „Starker Rücken, starke Essenz“ einnehmen möchtest, kannst du beide Mischungen zu gleichen Teilen kombinieren.
Nimm 3 Mal am Tag je 2 Tabletten von jeder Mischung — also 4 Tabletten pro Einnahme, insgesamt 12 Tabletten pro Tag.
Weitere Kräutertipps findest du weiter unten bei den Ernährungsempfehlungen für dich (siehe Kräuter und Gewürze).
Tipp 2: Ost meets West — BS+ für deine Darmflora
Ein gesunder Darm ist die Grundlage für dein GESAMTES Wohlbefinden.
Im Darm leben Milliarden nützlicher Bakterien — deine sogenannte Darmflora. Diese kleinen Helfer unterstützen deine Verdauung, stärken dein Immunsystem und tragen sogar zu deiner allgemeinen Vitalität bei.
Damit die Bakterien in deinem Darm gesund und glücklich bleiben, brauchen sie die richtige Nahrung: Ballaststoffe!
Aktuelle Studien zeigen, dass rund 80 % der Menschen in Europa zu wenig Ballaststoffe zu sich nehmen.
Deshalb wurde BS+ entwickelt: eine Kombination aus 11 hochwertigen, natürlichen Inhaltsstoffen, die deiner Darmflora eine vielfältige und wertvolle Nährstoffbasis bieten.
DIE REVOLUTIONÄRE BALLASTSTOFF–FORMEL
BS+ Ballaststoffe Plus
- Bis zu 20 g Ballaststoffe täglich EXTRA
- Verbesserte Verdauung und regelmäßiger Stuhlgang
- Gesteigerte Energie und Vitalität
- Bessere Stimmung und mentale Klarheit
- Unterstützung deines Immunsystems
- Potenzielle Verbesserung von Cholesterin– und Blutzuckerwerten
Einfach 2x täglich in Wasser einrühren — deine Darmflora wird es dir danken.
In den WarenkorbTipp 3: Akupressur zur Unterstützung
Manchmal braucht dein Körper nur einen kleinen Impuls, um seine Selbstheilungskräfte zu wecken. Genau das tut Akupressur: Durch gezielten Druck auf bestimmte Punkte (die klassischen Akupunkturpunkte) wird dein Energiefluss angeregt und dein Körper wieder sanft in Balance gebracht.
Akupressur ist einfach, kraftvoll und jederzeit anwendbar — ohne Nadeln und ohne Hilfsmittel. Alles, was du brauchst, sind deine Hände und das Wissen, wo du ansetzen kannst.
Für eine noch tiefere Wirkung empfehlen wir dir unseren AkuPen: Der AkuPen ermöglicht eine besonders präzise Stimulation der Akupressurpunkte — eine sanfte Unterstützung, die deinen Körper an seine eigene Stärke erinnert.
Mit dem AkuPen bekommst du auch Zugriff auf unsere Video–Bibliothek. Mit den Erklär–Videos findest du jeden Akupressurpunkt einfach und schnell.
Diese Akupressurpunkte unterstützen dich gezielt:
Um dein Milz– und Nieren–Yang zu stärken und dein energetisches Gleichgewicht zu fördern, empfehlen wir dir folgende Punkte:
Diese Akupunkturpunkte helfen, deine Mitte zu kräftigen, Wärme aufzubauen und deinen Energiefluss sanft zu harmonisieren.
Entdecke, wie du die empfohlenen Punkte noch gezielter und wirkungsvoller aktivieren kannst — mit sanfter Unterstützung durch den AkuPen.
Tipp 4: Begleitendes Qi Gong Programm
Mit gezielten Bewegungen und bewusster Atmung kannst du deine Energie nachhaltig aufbauen und dein inneres Gleichgewicht stärken.
Dieses Qi Gong Programm verbindet Übungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die die fünf Elemente (Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer) harmonisieren.
Jedes Element steht in der TCM für bestimmte Organsysteme und emotionale Qualitäten. Durch das Zusammenspiel dieser Übungen wird nicht nur deine Mitte gestärkt — auch dein gesamter Energiefluss wird aktiviert und ausgeglichen.
Qi Gong Programm für mehr Energie und Vitalität
Das Programm ist bewusst so gestaltet, dass es leicht in deinen Alltag integrierbar ist. Plane feste Zeiten für deine Praxis ein, idealerweise 5– bis 6–mal pro Woche. 1 bis 2 Tage Pause zur Erholung sind dabei völlig in Ordnung.
Nimm dir diese Zeit für dich — um deinen Körper zu stärken, deinen Geist zu beruhigen und neue Kraft aus deiner eigenen Mitte zu schöpfen.
Unser Tipp:
Wenn du noch tiefer ins Qi Gong eintauchen möchtest, empfehlen wir dir unseren kostenlosen Online–Videokurs „Qi Gong nach den 5 Elementen“.
In diesem kostenlosen Kurs lernst du die Grundlagen und Wirkweisen der fünf Elemente Schritt für Schritt kennen. Das Programm ist für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet.
Warte nicht — dein Körper braucht dich jetzt, nicht morgen. Starte jetzt. Und mach diesen Moment zu deinem Neuanfang für mehr Energie, Ruhe und innere Stärke.
Qi Gong LIVE auf YouTube
Jeden Montag um 18:15 Uhr findet auf YouTube unsere LIVE Qi Gong Stunde statt.
Spür die Kraft der gemeinsamen Praxis. Du bist herzlich eingeladen, mitzumachen. Wolfgang begleitet dich mit einfachen, wirksamen Übungen, die Körper und Geist ins Gleichgewicht bringen. Sei live dabei, mach mit und starte gestärkt in deine Woche.
Die Stunde ist für alle geeignet — egal ob Anfänger oder erfahren. Einfach einschalten, mitmachen und neue Kraft spüren.
Tipp 5: Ernährung als grundlegende Basis
Dein Körper braucht jetzt Wärme, Energie und eine kräftigende Unterstützung von innen. Mit der richtigen Ernährung kannst du dein Milz– und Nieren–Yang gezielt stärken und dazu beitragen, wieder mehr Stabilität und Lebensenergie aufzubauen.
Schon kleine Veränderungen in deinen Essgewohnheiten können eine große Wirkung entfalten. Hier findest du eine klare Orientierung, was dir jetzt besonders guttut — und was du besser vermeiden solltest.
Sehr empfohlen:
- Warme, gekochte Speisen (Suppen, Eintöpfe, gedünstetes Gemüse)
- Milde Gewürze wie Ingwer, Zimt, Anis, Kardamom
- Gekochtes Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Kürbis)
- Hochwertige Eiweißquellen (gekochtes Hühnchen, Linsen, Eier)
- Wärmende Tees (Ingwertee, Zimtrindentee, Ginsengtee, unsere spezielle Teemischnung weiter unten)
- Westliche Kräuter: Fenchel, Kümmel, Anis (z. B. als Tee oder Gewürze in deinen Speisen)
- Kleine, regelmäßige Mahlzeiten, um die Mitte zu entlasten
Lass das (für die nächsten 4 bis 6 Wochen) besser weg:
- Rohkost (Salate, kaltes Obst, ungekochtes Gemüse)
- Kalte Getränke (besonders eiskalt oder direkt aus dem Kühlschrank)
- Zuckerreiche Speisen und stark verarbeitetes Essen
- Schwere, fettige Gerichte (frittierte Speisen)
- Übermäßiger Kaffee– oder Alkoholkonsum
- Scharfe, reizende Gewürze in großer Menge (z. B. Chili)
Tipp 6: Innere Kraft aktivieren
Körperliche Balance entsteht nicht nur durch Bewegung oder Ernährung — sondern auch durch innere Stabilität und bewusstes Atmen.
Mit gezielten Meditationen, Atemübungen oder sanften Bewegungsformen kannst du deine Lebensenergie stärken und deine Mitte festigen.
Dein Weg zurück zu Stabilität und innerer Kraft
Stärke dein Hara — das Zentrum deiner Lebensenergie — und unterstütze so gezielt deine Milz– und Nierenkraft.
Tiefe Verbindung zu deiner inneren Kraftquelle
Dein Weg zurück in deine natürliche Kraft
Ob durch stärkende Kräuter, bewusste Ernährung, gezielte Akupressur, sanfte Bewegungen oder entspannte Atemübungen — jeder einzelne Schritt unterstützt deinen Körper, wieder in sein inneres Gleichgewicht zu finden.
Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Schon kleine Veränderungen — in deinem eigenen Tempo — können Großes bewirken.
Starte mit zwei Tipps, die dich im Moment am meisten ansprechen und gut in deinen Alltag passen. Nach und nach kannst du weitere Tipps dazu nehmen — ganz in deinem Tempo.
Alle sechs Tipps sind wertvoll und entfalten ihre volle Wirkung, wenn sie miteinander kombiniert werden.
Gib dir etwa sechs Wochen Zeit, um jeden einzelnen Schritt bewusst in dein Leben zu integrieren — so entsteht echte, nachhaltige Veränderung.
Wir begleiten dich auf deinem Weg für mehr Energie, innere Stabilität und Lebensfreude.
Bei Fragen kannst du uns gerne auch direkt kontaktieren.
Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist.
Henri Ford








