On this page, you will learn:
- What this diagnosis means from the point of view of TCM and Western medicine
- Where your symptoms come from and how they are connected
- Which specific treatment methods can help you now
- Wie du mit TCM–Kräutern, Akupressur, Qi Gong und Ernährung Wind und Kälte aus deinen Meridianen vertreiben, die Durchblutung fördern und deine Gelenke wieder beweglich machen kannst
The good news: Das Wind–Kälte–Bi Syndrom lässt sich mit den richtigen Maßnahmen sehr gut behandeln. Mit wärmender Ernährung, gezielter Akupressur, Qi Gong und bewährten TCM–Kräutern kannst du die Kälte vertreiben und deine Beweglichkeit zurückgewinnen.
Take your time, Get to know the different treatment approaches—you don't have to implement everything at once. Choose what feels right for you and what you can easily integrate into your everyday life.
Your treatment at a glance:
Which TCM pattern is really behind your complaints?
Degree of
imbalance
Medium
Typical
treatment duration
3-6 months
self-treatment
Possible
Well self-treatable
Treatment–
scope
2–3 methods
Proposed
methods
Extensive range
Our free TCM analysis shows you your personal TCM pattern in just 10 minutes - and which treatment will help you best.
Was ist ein Wind–Kälte–Bi Syndrom?
Wenn Wind und Kälte in die Gelenke eindringen und Schmerzen verursachen
Die TCM–Perspektive: Wenn äußere Kräfte die Gelenke blockieren
In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Bi Syndrom (痹证, Bì Zhèng) eine der ältesten beschriebenen Erkrankungen überhaupt. Das Wort „Bi“ bedeutet „Blockade“ oder „Verschluss“ — und genau das passiert: Äußere pathogene Faktoren dringen in den Körper ein und blockieren den freien Fluss von Qi und Blut in den Meridianen und Gelenken.
Beim Wind–Kälte–Bi Syndrom sind es vor allem zwei pathogene Faktoren, die gemeinsam angreifen: Der Wind (Feng) dringt durch die Oberfläche ein und bringt die Kälte mit sich. Er verursacht die typischen wandernden Schmerzen — mal schmerzt das Knie, dann die Schulter, dann das Handgelenk. Die Kälte (Han) zieht die Muskeln und Sehnen zusammen, verlangsamt den Qi– und Blut–Fluss und verursacht die charakteristische Steifigkeit und stechende Schmerzen, die sich bei Kälte verschlimmern und bei Wärme bessern.
Die TCM beschreibt das sehr bildlich: Stell dir deine Meridiane wie Flüsse vor. Wenn Wind und Kälte eindringen, ist es so, als würde der Fluss teilweise zufrieren. Das Wasser (Qi und Blut) kann nicht mehr frei fließen. Dort, wo der Fluss stockt, entstehen Schmerzen. Die Gelenke — die Kreuzungen der Meridiane — sind besonders anfällig für diese Blockaden.
Die Folge eines Wind–Kälte–Bi Syndroms: Die betroffenen Gelenke und Muskeln werden nicht mehr ausreichend mit Qi und Blut versorgt. Sie werden steif, schmerzhaft und kälteempfindlich. Die Schmerzen wandern oft von Gelenk zu Gelenk und verschlimmern sich bei kaltem, windigem Wetter.
Die typischen Zeichen eines Wind–Kälte–Bi Syndroms:
- Wandernde Gelenk– und Muskelschmerzen — mal hier, mal dort
- Stechende, ziehende Schmerzen, die bei Kälte schlimmer werden
- Steifigkeit der Gelenke, besonders morgens und bei kaltem Wetter
- Besserung durch Wärme (Wärmflasche, warmes Bad, Moxibustion)
- Bewegungseinschränkung in den betroffenen Gelenken
- Kältegefühl in den betroffenen Bereichen
- Taubheitsgefühle und Schwere in den Gliedmaßen
- Verschlechterung bei Wetterwechsel und feuchtem, kaltem Wetter
The good news: Wind und Kälte lassen sich mit den richtigen Maßnahmen gut aus dem Körper vertreiben. Durch wärmende Ernährung, gezielte Akupressur, Qi Gong und TCM–Kräuter kannst du die Blockaden lösen und die Durchblutung deiner Gelenke wiederherstellen.
Die westliche Perspektive: Gelenkschmerzen und Entzündung
Aus westlicher Sicht entspricht das Wind–Kälte–Bi Syndrom einem Zustand, der verschiedene Formen von Gelenkschmerzen und Muskelsteifigkeit umfasst. Es zeigt Überschneidungen mit Arthralgie (Gelenkschmerz), Myalgie (Muskelschmerz) und in chronischen Fällen mit bestimmten Formen von Arthritis — besonders der rheumatoiden Arthritis und Arthrose.
Stell dir deine Gelenke wie gut geölte Scharniere vor: Normalerweise gleiten die Gelenkflächen geschmeidig übereinander, geschmiert von der Synovialflüssigkeit. Bei einem Wind–Kälte–Bi Syndrom ist es so, als würde das Öl in den Scharnieren dickflüssig werden — die Bewegung wird steif, schmerzhaft und eingeschränkt. Die Kälte verlangsamt die Durchblutung und den Stoffwechsel im Gelenk, was zu einer Ansammlung von Entzündungsmediatoren führt.
Die moderne Medizin bestätigt: Kälte und Wetteränderungen können tatsächlich Gelenkschmerzen verschlimmern. Niedrige Temperaturen erhöhen die Viskosität der Gelenkflüssigkeit, reduzieren die lokale Durchblutung und können das Schmerzempfinden steigern. Zudem führt Kälte zu einer Kontraktion der Muskulatur und Sehnen, was die Beweglichkeit einschränkt.
What does modern medicine show?
- Kälteinduzierte Vasokonstriktion: Die Blutgefäße verengen sich bei Kälte, die Durchblutung im Gelenk sinkt
- Erhöhte Synovialfluid–Viskosität: Die Gelenkflüssigkeit wird bei Kälte zähflüssiger und schmiert schlechter
- Muskuläre Tonuserhöhung: Kälte führt zu Muskelverspannungen und erhöhter Steifigkeit
- Barometrischer Druckeffekt: Wetteränderungen beeinflussen den Gelenkinnendruck und können Schmerzen auslösen
- Entzündungsmediatoren: Bei chronischen Verläufen sammeln sich Prostaglandine und Zytokine in den Gelenken an
- Neuroplastische Sensibilisierung: Chronische Kältereize können die Schmerzverarbeitung im Nervensystem verändern
Modern research confirms: Die TCM–Behandlungsansätze bei Bi Syndromen zeigen in klinischen Studien positive Ergebnisse. Akupunktur und Moxibustion verbessern nachweislich die lokale Durchblutung und reduzieren Entzündungsmarker. Wärmende TCM–Kräuter wie Gui Zhi (Zimtzweig) und Du Huo (Pubeszente Angelikawurzel) zeigen in Studien antientzündliche und schmerzlindernde Eigenschaften.
Die TCM–Behandlung eines Wind–Kälte–Bi Syndroms setzt genau hier an: Sie vertreibt Wind und Kälte aus den Meridianen, öffnet die Leitbahnen, fördert die Durchblutung und wärmt die Gelenke von innen heraus — tiefgreifend, nachhaltig und ganzheitlich.
Qi Bo | The Yellow Emperor | Dr. Lisa Weber
MASTER OF THE HEALING ARTS | TCM FOUNDER | MODERN PHYSICIAN
What happens when the legendary Yellow Emperor from TCM sits down with his advisor Qi Bo and a modern doctor? They discuss your diagnosis - with 4000 years of knowledge AND current science.
Wind–Kälte–Bi Syndrom — Wenn Wind und Kälte in die Gelenke eindringen und Schmerzen verursachen
The Yellow Emperor: „Qi Bo, in meinem Reich klagen viele Menschen über Schmerzen in den Gelenken. Manche sagen, der Schmerz wandere von Ort zu Ort, andere berichten, er sei stechend und verschlimmere sich bei kaltem Wetter. Was ist die Ursache dieses Leidens?“
Qi Bo: „Majestät, diese Menschen leiden an einem Bi Syndrom — Bì Zhèng genannt. ‚Bi‘ bedeutet Blockade oder Verschluss. In diesem Fall dringen Wind und Kälte als äußere pathogene Faktoren in den Körper ein und blockieren den freien Fluss von Qi und Blut in den Meridianen und Gelenken. Der Wind bringt den wandernden Charakter der Schmerzen — er bewegt sich wie der Wind selbst von einem Gelenk zum nächsten. Die Kälte kontrahiert die Sehnen und Muskeln, verlangsamt den Blut–Fluss und verursacht die stechenden Schmerzen und die Steifigkeit. Zusammen bilden sie eine kraftvolle Blockade.“
Dr. Weber: „Das ist eine bemerkenswert präzise Beschreibung! In der westlichen Medizin sehen wir genau diese Symptommuster bei verschiedenen Gelenkerkrankungen. Der ‚wandernde‘ Charakter der Schmerzen passt zu einer systemischen Entzündungsreaktion, wie wir sie bei rheumatoider Arthritis oder reaktiver Arthritis sehen. Die Verschlechterung bei Kälte ist ebenfalls gut dokumentiert: Kälte verengt die Blutgefäße — Vasokonstriktion —, reduziert die lokale Durchblutung und erhöht die Viskosität der Gelenkflüssigkeit. Das Gelenk wird schlechter geschmiert und versorgt, was Steifigkeit und Schmerzen erklärt.“
The Yellow Emperor: „Du sagst, Wind und Kälte dringen in den Körper ein. Warum erkranken nicht alle Menschen, die dem Wind und der Kälte ausgesetzt sind?“
Qi Bo: „Eine kluge Frage, Majestät! Im Nei Jing steht geschrieben: ‚Wenn das aufrechte Qi stark ist, kann das pathogene Qi nicht eindringen.‘ Menschen mit einem starken Wei Qi — dem Abwehr–Qi an der Körperoberfläche — sind geschützt. Wind und Kälte greifen dort an, wo die Abwehr geschwächt ist. Das kann verschiedene Ursachen haben: Überarbeitung schwächt das Qi, eine schwache Konstitution öffnet die Poren der Haut, Schwitzen bei Wind und Kälte lässt die pathogenen Faktoren eindringen, und ein Mangel an nährender Nahrung schwächt die Mitte.“
Dr. Weber: „Das korreliert erstaunlich gut mit dem modernen Konzept der Immunmodulation! Wir wissen, dass chronischer Stress das Immunsystem schwächt und die Anfälligkeit für entzündliche Gelenkerkrankungen erhöht. Kälteexposition bei gleichzeitigem Schwitzen — etwa beim Sport im Winter — kann tatsächlich zu Muskelversteifungen und Gelenkbeschwerden führen. Und eine mangelhafte Ernährung mit zu wenig Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren begünstigt entzündliche Prozesse. Das ‚Wei Qi‘ der TCM entspricht in vielerlei Hinsicht unserer angeborenen Immunabwehr.“
The Yellow Emperor: „Wie unterscheidet sich ein Wind–Bi von einem Kälte–Bi? Und was passiert, wenn beide zusammenwirken?“
Qi Bo: „Majestät, das Nei Jing unterscheidet drei Hauptformen des Bi Syndroms: Wenn der Wind dominiert, sprechen wir von Xíng Bì — dem wandernden Bi. Die Schmerzen wechseln von Gelenk zu Gelenk. Wenn die Kälte dominiert, sprechen wir von Tòng Bì — dem schmerzhaften Bi. Die Schmerzen sind an einem Ort fixiert, stechend und intensiv. Beim Wind–Kälte–Bi Syndrom wirken beide zusammen: Der Wind öffnet die Oberfläche und transportiert die Kälte in die tieferen Schichten. Die Kälte fixiert sich dann in den Gelenken und Sehnen. Die Schmerzen können sowohl wandern als auch stechend sein, verschlimmern sich bei Kälte und Wind und bessern sich durch Wärme.“
Dr. Weber: „Diese Differenzierung ist klinisch sehr nützlich! In der westlichen Rheumatologie unterscheiden wir ebenfalls zwischen polyartikulären Beschwerden — die mehrere Gelenke gleichzeitig oder nacheinander betreffen — und monoartikulären Beschwerden, die auf ein Gelenk beschränkt sind. Der ‚wandernde‘ Charakter deutet auf eine systemische Ursache hin, während fixierte Schmerzen eher lokale Pathologie nahelegen. Die Kombination aus beiden Mustern kennen wir zum Beispiel bei der Arthrose, wo es zu lokalen Schmerzen kommt, die sich bei Kälte verstärken, aber auch andere Gelenke betreffen können.“
The Yellow Emperor: „Welche Zeichen am Körper verraten ein Wind–Kälte–Bi Syndrom?“
Qi Bo: „Die Zeichen sind deutlich, Majestät. Die Zunge ist blass mit einem dünnen, weißen Belag — Zeichen von Kälte im Körper. Der Puls ist gespannt wie eine Saitenseite — Xián Mài — und eng — Jĭn Mài. Ein gespannter Puls zeigt Schmerz und Kälte an, ein enger Puls zeigt die Kontraktion durch Kälte. Die betroffenen Gelenke fühlen sich kühl an, sind steif und schmerzhaft. Bei Druck verschlimmert sich der Schmerz nicht unbedingt — anders als bei Hitze–Bi, wo Druck den Schmerz verstärkt. Und die Patienten berichten übereinstimmend: Wärme lindert die Beschwerden deutlich.“
Dr. Weber: „Die blasse Zunge passt zum Bild einer reduzierten peripheren Durchblutung, die wir bei Kälteexposition erwarten. Der ‚gespannte Puls‘ entspricht dem, was wir als erhöhten Gefäßtonus durch Kälte kennen — die Arterien kontrahieren sich. Interessant ist die Beobachtung, dass Wärme die Beschwerden lindert. Das bestätigt sich auch in der Physiotherapie: Wärmeanwendungen — ob Fango, Rotlicht oder warme Bäder — sind eine Standardbehandlung bei kälteinduzierten Gelenkbeschwerden. Wärme verbessert die Durchblutung, entspannt die Muskulatur und fördert den Abtransport von Entzündungsmediatoren.“
The Yellow Emperor: „Nun lasst uns über die Behandlung sprechen. Wie können Wind und Kälte vertrieben werden?“
Qi Bo: „Majestät, das Behandlungsprinzip lautet: Qū Fēng Sàn Hán, Tōng Luò Zhĭ Tòng — Wind vertreiben, Kälte zerstreuen, die Leitbahnen durchgängig machen und Schmerzen stillen. Dies geschieht auf mehreren Wegen. Erstens: Wärmende Kräuter — Gui Zhi (Zimtzweig) vertreibt Wind und Kälte von der Oberfläche, Fáng Fēng (Ledebouriella) vertreibt den Wind, Xì Xīn (Asarum) zerstreut die Kälte in der Tiefe. Zweitens: Moxibustion — das Verbrennen von Beifußkraut über den schmerzenden Gelenken bringt tiefe Wärme in die blockierten Meridiane. Drittens: Akupressur auf windvertreibende und wärmende Punkte. Viertens: Wärmende Ernährung — Ingwer, Frühlingszwiebeln und Lammfleisch stärken das Yang und vertreiben die Kälte.“
Dr. Weber: „Die Wirksamkeit dieser Ansätze wird zunehmend wissenschaftlich bestätigt! Gui Zhi — Zimtzweig — enthält Zimtaldehyd, das nachweislich entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Es fördert die periphere Durchblutung und wirkt vasodilatatorisch. Fáng Fēng zeigt in Studien immunmodulatorische und antirheumatische Eigenschaften. Moxibustion — die Wärmetherapie der TCM — verbessert in randomisierten Studien die Gelenkfunktion und reduziert Schmerzen bei Arthrose vergleichbar mit physikalischer Wärmetherapie. Und Ingwer enthält Gingerole, die ähnlich wie nicht–steroidale Antirheumatika die Cyclooxygenase hemmen und so Entzündungen und Schmerzen reduzieren!“
The Yellow Emperor: „Was passiert, wenn das Wind–Kälte–Bi nicht behandelt wird?“
Qi Bo: „Majestät, das ist eine wichtige Warnung! Wenn Wind und Kälte nicht rechtzeitig vertrieben werden, können sie tiefer in den Körper eindringen. Zunächst sitzen sie in den Meridianen und Muskeln — das ist noch gut behandelbar. Aber mit der Zeit können sie in die Sehnen, Knochen und sogar die Organe vordringen. Langfristige Kälte in den Gelenken kann zur Blut–Stase führen — das Blut beginnt zu stocken, die Gelenke verformen sich. Daher ist frühe Behandlung entscheidend. Je länger die Kälte sitzt, desto schwieriger ist sie zu vertreiben.“
Dr. Weber: „Das entspricht dem, was wir bei chronischen Gelenkerkrankungen beobachten! Unbehandelte entzündliche Gelenkprozesse können zu irreversiblen Schäden am Gelenkknorpel und an den Knochen führen. Die Chronifizierung von Schmerzen führt zu neuroplastischen Veränderungen — das Nervensystem wird überempfindlich und hält den Schmerz aufrecht, auch wenn der ursprüngliche Auslöser längst weg ist. Frühzeitige Behandlung ist daher auch aus westlicher Sicht entscheidend, um bleibende Schäden zu verhindern.“
The Yellow Emperor: „Dann ist die Botschaft klar: Wind und Kälte sind mächtige pathogene Faktoren, die die Gelenke blockieren und Schmerzen verursachen. Aber mit konsequenter Behandlung — wärmenden Kräutern, Moxibustion, Akupressur und der richtigen Ernährung — können sie vertrieben werden.“
Qi Bo: [smiles] „So ist es, Majestät. Wind und Kälte sind wie ein Winterfrost, der einen Fluss zum Erstarren bringt. Aber kein Winter währt ewig. Mit der Wärme der richtigen Behandlung tauen die Blockaden auf, das Qi und Blut fließen wieder frei, und die Schmerzen weichen wie Eis in der Frühlingssonne.“
DIE 3–WEISEN–METHODE BEI WIND–KÄLTE–BI SYNDROM
MORGEN–PROTOKOLL (Kälte vertreiben):
- TCM: Warmes Ingwerwasser auf nüchternen Magen — wärmt das Yang und öffnet die Oberfläche
- Science: Ingwer enthält Gingerole, die entzündungshemmend wirken und die Durchblutung fördern
- Practical: 3–4 Scheiben frischen Ingwer in heißem Wasser ziehen lassen, 15 Min. vor dem Frühstück trinken
- TCM: Warmes Frühstück mit wärmenden Gewürzen — stärkt die Mitte und vertreibt die Kälte
- Science: Warme Speisen fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel im gesamten Körper
- Practical: Haferbrei mit Zimt, Walnüssen und einem Schuss Ingwer — oder Congee mit Frühlingszwiebeln
- TCM: Qi Gong am Morgen — bewegt das Qi in den steifen Gelenken und vertreibt die Kälte
- Science: Leichte Bewegung am Morgen reduziert die Morgensteifigkeit und verbessert die Gelenkschmierung
- Practical: 10–15 Min. „Nach hinten schauen“ oder „Qi regulieren“ — sanft und langsam beginnen
TAGS–STRATEGIE (Gelenke schützen):
- TCM: Gelenke warm halten — Kälte darf nicht erneut eindringen
- Science: Lokale Wärme hält die Gelenkflüssigkeit dünnflüssig und die Durchblutung aufrecht
- Practical: Bei kühlem Wetter immer Gelenke bedecken — Kniestrümpfe, Schals, Handschuhe
- TCM: Akupressur auf Gb 34 (Yang Ling Quan) — der Meisterpunkt der Sehnen und Gelenke
- Science: Stimulation dieses Punktes verbessert nachweislich die Gelenkbeweglichkeit und reduziert Schmerzen
- Practical: Unterhalb des Kniegelenks an der Außenseite, vor dem Wadenbeinköpfchen. 3 Min. pro Seite kreisend massieren
- TCM: Mittags die größte Mahlzeit — warme, nährende Speisen mit Ingwer und Gewürzen
- Science: Die Verdauungsenzyme sind mittags am aktivsten, die Nährstoffaufnahme ist optimal
- Practical: Warme Suppe mit Lammfleisch, Ingwer und Frühlingszwiebeln — oder Eintopf mit wärmenden Gewürzen
ABEND–RITUAL (Gelenke regenerieren):
- TCM: Warmes Fußbad mit Ingwer — vertreibt Kälte aus den unteren Meridianen und wärmt den ganzen Körper
- Science: Warme Fußbäder verbessern die periphere Durchblutung und senken Stresshormone
- Practical: 20 Min. warmes Fußbad (38–42 °C) mit frischem Ingwer oder Ingwerpulver, idealerweise vor dem Schlafengehen
- TCM: Selbstmassage der schmerzenden Gelenke — bewegt das Qi und löst lokale Blockaden
- Science: Massage verbessert die lokale Durchblutung und fördert den Lymphabfluss
- Practical: Mit warmem Sesamöl die betroffenen Gelenke 5 Min. kreisend massieren — Wärme und Druck kombinieren
- TCM: Warm schlafen — der Körper regeneriert nachts, Kälte darf nicht eindringen
- Science: Im Schlaf sinkt die Körpertemperatur natürlich — zusätzliche Wärme schützt die Gelenke
- Practical: Warme Socken, Gelenkwärmer oder Wärmflasche am Fußende. Schlafzimmer nicht zu kalt halten
The Yellow Emperor: „Qi Bo, wie lange dauert es, bis Wind und Kälte vertrieben sind?“
Qi Bo: „Majestät, das hängt davon ab, wie tief Wind und Kälte eingedrungen sind und wie lange sie bereits sitzen. Bei frischem Wind–Kälte–Bi — wenige Wochen bis Monate — können die Beschwerden nach 2–3 Wochen konsequenter Behandlung deutlich nachlassen. Bei chronischem Bi, das seit Jahren besteht, dauert es länger — 3–6 Monate oder mehr. Das Wichtigste ist: Die Kälte muss vollständig vertrieben werden. Viele Patienten hören auf zu behandeln, sobald die Schmerzen nachlassen. Aber die Kälte kann noch tief in den Meridianen sitzen. Konsequenz ist der Schlüssel.“
Dr. Weber: „Das stimmt mit unseren klinischen Erfahrungen überein! Bei akuten kältebedingten Gelenkbeschwerden sehen wir oft innerhalb von 2–4 Wochen eine deutliche Besserung durch Wärmetherapie und Bewegung. Bei chronischen Verläufen, besonders bei Arthrose, ist eine langfristige Behandlung über Monate notwendig. Studien zu TCM–Behandlungen bei Bi Syndromen zeigen die besten Ergebnisse nach 8–12 Wochen regelmäßiger Behandlung. Der Hinweis auf Konsequenz ist medizinisch sehr wichtig — vorzeitiger Therapieabbruch ist einer der häufigsten Fehler!“
The Yellow Emperor: „Was muss unbedingt vermieden werden bei einem Wind–Kälte–Bi?“
Qi Bo: „Majestät, das Wichtigste ist: Erstens, Kälteexposition vermeiden — kaltes Wetter ohne Schutz, Zugluft, kalte Böden, Schwimmen in kaltem Wasser. Zweitens, kalte und rohe Speisen meiden — sie bringen zusätzliche Kälte in den Körper. Drittens, übermäßige körperliche Anstrengung vermeiden — Schwitzen bei Wind öffnet die Poren und lässt die Kälte erneut eindringen. Viertens, Gelenke nicht kühlen — bei Bi Syndrom niemals Eispackungen verwenden, auch wenn es in der westlichen Medizin bei Entzündungen üblich ist. Das Bi Syndrom braucht Wärme, nicht Kälte.“
Dr. Weber: „Der letzte Punkt ist besonders interessant und klinisch relevant! Während Kälteanwendungen bei akuten Entzündungen und Verletzungen — also bei ‚Hitze–Bi‘ in TCM–Begriffen — durchaus sinnvoll sind, können sie bei kälteinduzierten Gelenkbeschwerden die Symptome verschlimmern. Die Unterscheidung zwischen ‚heißen‘ und ‚kalten‘ Gelenkschmerzen ist auch in der westlichen Medizin wichtig: Ein akut entzündetes, gerötetes, geschwollenes Gelenk reagiert anders auf Therapie als ein steifes, kälteempfindliches Gelenk. Die TCM macht diese Unterscheidung seit Jahrtausenden — und sie ist absolut klinisch relevant!“
The Yellow Emperor: „Dann ist die Botschaft klar: Wind und Kälte sind mächtige pathogene Faktoren, aber mit der Kraft der Wärme, der richtigen Kräuter und konsequenter Pflege können wir sie vertreiben und die Beweglichkeit der Gelenke wiederherstellen.“
Qi Bo: [smiles] „So ist es, Majestät. Wärme ist die stärkste Medizin gegen Kälte–Bi. Wie die Frühlingssonne das Eis zum Schmelzen bringt, so löst die richtige Behandlung die Blockaden in den Gelenken. Geduld und Wärme — das sind die Verbündeten auf dem Weg zur Heilung.“
About our „3 Wise Men“ story
Who are the Yellow Emperor and Qi Bo?
The Yellow Emperor (Huangdi) is said to have lived around 2600 BC and is considered the mythical founder of Chinese culture and medicine. Qi Bo was his most important advisor and personal physician. Their discussions about health, illness, and human nature were recorded in the most important fundamental work of TCM.
The book: Huangdi Neijing
The Huangdi Neijing, also known as The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine, was probably written between 200 BC and 200 AD. It is the oldest surviving work on Chinese medicine and consists of dialogues between the Yellow Emperor and his advisors, mainly Qi Bo.
This work is to TCM what the Bible is to Christianity: the absolute foundation. All the important concepts - yin and yang, the 5 elements, qi, meridians and acupuncture points - are systematically described here for the first time.
Our modern approach: The 3 wise men
In our series „The Three Sages,“ we bring together the Yellow Emperor and Qi Bo with the fictional modern doctor and microbiologist Dr. Weber.
Important note: All three characters and their conversations are purely fictitious and invented by us.
We use this narrative form, similar to the dialogue form in the book Huangdi Neijing, to convey the often complex interrelationships of TCM in an understandable and entertaining way. When the 4,000-year-old emperor is confronted with modern science, enlightening „aha moments“ arise that show that ancient wisdom and new research often speak the same language — just in different words.
This makes TCM lively, understandable and practically applicable for your everyday life.
The dialogs are creative interpretations - not historical documents. For medical questions, please consult a qualified TCM therapist or doctor.
Your treatment options
Das Wind–Kälte–Bi Syndrom ist sehr gut behandelbar! Die TCM bietet dir eine Vielzahl wirksamer Methoden, um Wind und Kälte aus deinen Meridianen zu vertreiben und deine Gelenke wieder beweglich zu machen. Du musst nicht alles auf einmal machen — wähle die Methoden aus, die zu dir und deinem Alltag passen.
Here you will find specific treatment approaches that have been proven effective in TCM for thousands of years and that you can largely apply yourself.
TCM herbal therapy
TCM herbs are the basis every classic TCM treatment. The carefully compiled mixtures have a synergistic effect — this means that the individual herbs reinforce each other's effects and balance out any possible side effects.
What modern medicine is only just discovering—the power of plant substances—has been used successfully by TCM for over 2,500 years.
Empfohlene TCM–Kräutermischung bei Wind–Kälte–Bi Syndrom
JIN K83 — Sanfter Wind
Die klassische Rezeptur Juan Bi Tang (蠲痹汤) — das „Dekokt zur Befreiung von der Blockade“. Neun Kräuter, die Wind und Kälte aus den Gelenken vertreiben, die Leitbahnen wärmen, Qi und Blut stärken und die wandernden, kältegebundenen Schmerzen des Wind–Kälte–Bi lösen.
Mit den beiden Hauptkräutern Jiang Huang und Wei Ling Xian bewegt diese Mischung Blut und Qi und vertreibt Wind und Feuchtigkeit, während Huang Qi und Dang Gui Qi und Blut aufbauen und Gui Zhi und Fang Feng die Leitbahnen wärmen und öffnen. Ideal bei wandernden Gelenkschmerzen, die den Ort wechseln, sich bei Wind, Kälte und Wetterwechsel verschlimmern, sich mit Wärme bessern und von Steifheit begleitet sind.
The herbs in this recipeRecommended reading:How TCM herbal blends are formulatedLearn more now
| Herb (Pinyin) | German designation | Function in the recipe |
|---|---|---|
| Jiang Huang (Curcumae Longae Rhizoma) | Turmeric rhizome | emperor Bewegt Blut und Qi, vertreibt Wind, führt die Wirkung in die Glieder |
| Wei Ling Xian (Clematidis Radix) | Clematis root | emperor Vertreibt Wind und Feuchtigkeit kraftvoll, macht die Leitbahnen frei |
| Huang Qi (Astragali Radix) | Tragacanth | minister Stärkt das Qi und festigt das schützende Wei–Qi |
| Dang Gui (Angelicae Sinensis Radix) | Chinese angelica | minister Nährt und belebt das Blut, macht die Sehnen geschmeidig |
| Chi Shao (Paeoniae Radix Rubra) | Red peony root | minister Belebt das Blut und kühlt, löst Stase, lindert Schwellung |
| Gui Zhi (Cinnamomi Ramulus) | cinnamon sticks | assistant Wärmt und öffnet die Leitbahnen bis in die Glieder |
| Fang Feng (Saposhnikoviae Radix) | Windbreak root | assistant Zerstreut Wind und Feuchtigkeit, lindert den wandernden Schmerz |
| Sheng Jiang (Fresh Ginger Rhizome) | Fresh ginger | harmonizer Wärmt die Mitte und unterstützt das Vertreiben von Wind und Kälte |
| Zhi Gan Cao (Glycyrrhizae Radix Melle Tosta) | Honey-roasted licorice root | harmonizer Harmonisiert alle Kräuter und stärkt die Mitte |
Explanation of the most important herbs
emperor Jiang Huang (Kurkuma) — Der Beweger
Jiang Huang ist — gemeinsam mit Wei Ling Xian — Kaiserkraut dieser Rezeptur: Es bewegt Blut und Qi und vertreibt Wind und führt die Wirkung besonders zu Schultern und Armen, wo es die schmerzhafte Blockade löst. Curcumin und die ätherischen Öle des Kurkuma–Rhizoms werden in Untersuchungen mit entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
emperor Wei Ling Xian (Clematis) — Der Wind–Vertreiber
Wei Ling Xian ist — gemeinsam mit Jiang Huang — eines der beiden Kaiserkräuter dieser Rezeptur: Es vertreibt Wind und Feuchtigkeit kraftvoll und öffnet die Leitbahnen in alle Richtungen; das Leitkraut bei wanderndem, wind–bedingtem Gelenkschmerz. Die Triterpensaponine der Clematis–Wurzel werden in Untersuchungen mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
minister Huang Qi (Tragacanth) — Der Qi–Stärker
Huang Qi stärkt das Qi und festigt das schützende Wei–Qi — es stützt die Abwehr, sodass die wind–vertreibenden Kräuter wirken können, ohne den Körper zu schwächen. Die Astragaloside und Polysaccharide des Tragants werden in Untersuchungen mit das Immunsystem unterstützenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
assistant Fang Feng (Windschutzwurzel) — Der Wind–Zerstreuer
Fang Feng — die „Windschutzwurzel“ — zerstreut Wind und Feuchtigkeit aus den Leitbahnen und lindert den wandernden Anteil des Schmerzes. Die Chromone und Cumarine der Windschutzwurzel werden in Untersuchungen mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
Recommended dosage
The dosage depends on the severity.
Based on your questionnaire results, we have highlighted the appropriate dosage for you below.
At light Severity:
- 2 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 6 tablets per day
- Optional, if taking 3 doses a day is difficult for you: 3 tablets twice a day — same daily amount
- We recommend at least 2 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
At middle Severity:
- 3 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 9 tablets per day
- We recommend at least 3 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
- If your condition improves, switch to the dosage recommendation for mild symptoms
At significantly Severity:
- 4 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 12 tablets per day
- We recommend at least 4 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
- If your condition improves, switch to the dosage recommendation for moderate severity
Why 3 times a day?
This ensures that the herbs' effects are evenly distributed throughout the day.
IMPORTANT:
- Take the tablets with at least 0.2 liters of warm water
- Ideally, 30 minutes before or after a meal
- This suggestion is not a substitute for a medical diagnosis or treatment
- If you are pregnant or breastfeeding, have a chronic medical condition, or are taking medication, consult a doctor or a TCM practitioner beforehand.
- If you have a severe cold, fever, or diarrhea, stop taking this product
- Gelenke warm halten und vor Wind, Zugluft und Nässe schützen; Wetterwechsel und Kälte beachten
- Sanfte, regelmäßige Bewegung beibehalten — sie hält die Gelenke beweglich; Überlastung meiden
If little has changed after about 12 weeks:
Herbs are just one part of TCM. Combine taking them with other practices—acupressure, qigong, Pilates, or yoga, BS+, as well as meditation and breathing exercises. Afterward, take a two-week break from taking the herbs. Then, if needed, you can TCM analysis try again and/or compare your result with your TCM practitioner or discuss it with your doctor.
If you have any questions about how to take it, please feel free to contact us.
Want to know what dosage is right for you? Take our free TCM questionnaire—in just a few minutes, it will reveal your personal TCM pattern and the appropriate dosage of the recommended TCM herbal blend.
BS+ for your intestinal flora
A healthy gut is the basis for your well-being. Current studies show that around 80 % of people in Germany consume too little fiber - yet it is the most important food for your intestinal flora (also known as the intestinal microbiome).
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Warum BS+ bei Wind–Kälte–Bi Syndrom?
In der TCM entsteht das Bi–Syndrom, wenn äußere pathogene Faktoren — Wind und Kälte — in die Meridiane eindringen und den freien Fluss von Qi und Blut blockieren. Damit dein Körper diese Eindringlinge abwehren kann, braucht er starkes Wei–Qi (Abwehrenergie), das von der Milz aus dem Nahrungs–Qi gebildet wird. Der Darm spielt dabei eine Schlüsselrolle: Ist die Darmflora geschwächt, kann die Milz nicht genügend Qi produzieren — und Wind und Kälte haben leichtes Spiel, in die Gelenke einzudringen und dort Schmerzen und Steifigkeit zu verursachen.
BS+ delivers 11 prebiotic fibers und unterstützt so gezielt den Aufbau einer vielfältigen Darmflora. Eine gut genährte Darmflora stärkt die Milz–Funktion und damit die Produktion von Qi und Blut. Wenn Qi und Blut kräftig fließen, können sie die Meridiane wärmen, Wind und Kälte vertreiben und die Gelenke wieder mit Nährstoffen versorgen — die Grundlage für schmerzfreie Beweglichkeit.
Besonders wichtig bei Wind–Kälte–Bi Syndrom:
- Stärkt die Milz als Quelle von Qi und Blut, damit die Meridiane ausreichend durchströmt und gewärmt werden — so können Wind und Kälte leichter vertrieben werden
- Unterstützt das Wei–Qi über den Darm, damit äußere pathogene Faktoren wie Wind und Kälte gar nicht erst tief in die Gelenke eindringen können
- Fördert eine gesunde Verdauung, damit wärmende Lebensmittel wie Ingwer, Zimt und Lamm ihre volle Wirkung entfalten und die Kälte in den Meridianen auflösen können
Acupressure
Acupressure is acupuncture without needles. — du kannst sie jederzeit selbst anwenden. Durch gezielten Druck auf bestimmte Punkte hilfst du, Wind und Kälte aus den Meridianen zu vertreiben und die Durchblutung der Gelenke zu fördern.
Diese drei Punkte bilden eine wirkungsvolle Kombination gegen Wind–Kälte–Bi: Sie öffnen die Leitbahnen, vertreiben Wind und Kälte und lindern Gelenkschmerzen. Regelmäßige Stimulation ist bei Bi–Syndromen besonders wichtig — geduldige Pflege löst die Blockaden Schritt für Schritt.
ACCESSION POINT: Gb 34
Gallbladder 34
Spring on Yang Hill - Yang Ling Quan
- Meisterpunkt der Sehnen und Muskeln
- Lockert verspannte Sehnen und steife Muskeln
- Lindert Gelenksteifigkeit und Bewegungseinschränkungen
- Fördert den freien Qi–Fluss in den Beinen
- Besonders wirksam bei Knie– und Hüftbeschwerden
Location: In der Vertiefung vor und unter dem Wadenbeinköpfchen, an der Außenseite des Unterschenkels.
Application:
2x täglich für 2–3 Min. pro Seite mit kräftigem Druck kreisend massieren. Besonders wirksam nach dem Aufwärmen der Stelle mit warmen Händen.
ACCESSION POINT: Tue 04
Large intestine 04
Talverbindung — Hé Gǔ
- Meisterpunkt gegen Schmerzen im ganzen Körper
- Vertreibt äußeren Wind aus den Meridianen
- Stärkt die Abwehrkraft (Wei–Qi)
- Lindert Schmerzen in Armen, Schultern und Nacken
- Öffnet die Oberfläche und fördert das Schwitzen
Location: Auf dem Handrücken, in der Mitte des Muskels zwischen Daumen und Zeigefinger, auf der höchsten Stelle bei geschlossenen Fingern.
Application:
2x täglich für 2–3 Min. pro Seite mit kräftigem Druck drücken oder kreisend massieren. NICHT während der Schwangerschaft anwenden!
ACUPUNCTION POINT: Bl 60
Bubble 60
Kunlun–Gebirge — Kūn Lún
- Wichtiger Punkt des Blasen–Meridians
- Öffnet den Blasen–Meridian und vertreibt Kälte
- Lindert Rücken– und Beinschmerzen
- Löst Steifigkeit im Nacken und der Wirbelsäule
- Fördert die Durchblutung in den unteren Extremitäten
Location: In der Vertiefung zwischen dem äußeren Knöchel und der Achillessehne, auf Höhe der höchsten Stelle des Außenknöchels.
Application:
2x täglich für 2–3 Min. pro Seite mit mittlerem bis kräftigem Druck kreisend massieren. Besonders wirksam in Kombination mit Wärme (z. B. warmes Fußbad vorher). NICHT während der Schwangerschaft anwenden!
TIP
AkuPen
Acupuncture pen with video instructions
For even more intense stimulation You can use an AkuPen. The acupressure pen significantly enhances the effect of acupressure. With an extensive video library for over 80 acupuncture points.
Qi Gong
Qi Gong is moving meditation — sanfte, fließende Übungen, die deinen Qi–Fluss in den blockierten Meridianen aktivieren, die Gelenke lockern und die innere Wärme stärken. Beim Wind–Kälte–Bi Syndrom helfen diese Übungen, die eingedrungene Kälte zu vertreiben, Blockaden in den Leitbahnen zu lösen und die Beweglichkeit deiner Gelenke wiederherzustellen.
Regelmäßiges Praktizieren von Qi Gong (schon 10–15 Min. täglich) zeigt nachweislich positive Effekte auf die Durchblutung, Gelenkbeweglichkeit und Schmerzlinderung.
QI GONG: Exercise 1
Look backwards
Lockert Nacken und Schultern, öffnet den Gallenblase–Meridian
Particularly helpful for:
- Steifigkeit in Nacken und Schultern
- Wandernden Gelenkschmerzen
- Restricted mobility of the cervical spine
- Spannungsgefühl im oberen Rücken
Effect:
Diese Holz–Element–Übung öffnet gezielt den Gallenblase–Meridian und fördert den Qi–Fluss in Nacken, Schultern und Gelenken. Durch die sanfte Drehbewegung werden Blockaden in den Leitbahnen gelöst und der Wind kann aus den oberen Gelenken vertrieben werden.
QI GONG: Exercise 2
Regulate Qi
Harmonisiert den Qi–Fluss, löst Blockaden
Particularly helpful for:
- Qi–Stagnation in den Meridianen
- Schweregefühl in den Gliedern
- Lack of energy and listlessness
- Weak digestion due to cold
Effect:
Diese Erde–Element–Übung harmonisiert den gesamten Qi–Fluss und löst Blockaden in den Leitbahnen. Sie stärkt die Mitte als Quelle von Qi und Blut — denn nur wenn genügend Qi fließt, können Wind und Kälte aus den Meridianen vertrieben werden.
QI GONG: Exercise 3
Warm the center
Wärmt von innen, vertreibt Kälte
Particularly helpful for:
- Innerer Kälte und Frösteln
- Feeling of coldness in the joints
- Schwacher Verdauung durch Kälte
- Morgensteifigkeit und Anlaufschmerzen
Effect:
Diese Erde–Element–Übung wärmt den Körper von innen heraus und stärkt die Mitte als Quelle von Qi und Wärme. Durch die sanften, kreisenden Bewegungen wird die innere Kälte vertrieben und die Durchblutung in den Gelenken gefördert. Besonders wirkungsvoll beim Wind–Kälte–Bi Syndrom, da sie dem Hauptpathogen — der Kälte — direkt entgegenwirkt.
These Qi Gong exercises sind speziell für das Wind–Kälte–Bi Syndrom ausgewählt. Sie lockern die Gelenke, öffnen die blockierten Meridiane und stärken die innere Wärme — die drei wichtigsten Hebel gegen Wind und Kälte in den Leitbahnen.
Alle Übungen wirken besonders gut, wenn du sie morgens praktizierst — gerade bei Morgensteifigkeit helfen sie, die Gelenke sanft zu mobilisieren und den Qi–Fluss für den Tag zu aktivieren.
QI GONG:
When and how often?
Morgens (ideal gegen Morgensteifigkeit):
- Langsam beginnen — die Gelenke sind morgens oft steif
- All 3 exercises as a sequence: approx. 15–20 min.
- Or just 1–2 exercises: approx. 5–10 min.
In between:
- Einzelne Übungen bei Bedarf (z.B. bei Steifigkeit oder Schmerzen)
- „Nach hinten schauen“ für schnelle Lockerung von Nacken und Schultern
Regularity is more important than duration:
- It is better to exercise for 10 minutes every day than for 60 minutes once a week.
- Tägliches Üben löst Blockaden nachhaltig
- Nach 2–3 Wochen merkst du erste Verbesserungen der Beweglichkeit
- Nach 2–3 Monaten regelmäßiger Praxis: deutlich weniger Schmerzen und Steifigkeit
Pro tip: Bei Bi Syndrom niemals bei kaltem Wind draußen üben — die äußeren pathogenen Faktoren könnten sich verschlimmern. Übe in einem warmen, windgeschützten Raum und trage warme Kleidung, die deine Gelenke bedeckt. Nach dem Üben nicht auskühlen lassen.
LIVE EVERY MONDAY: QI GONG WITH WOLFGANG
Every Monday at 6:00 p.m. Let's practice together live on YouTube. Among other things, Wolfgang will guide you through a complete qigong sequence — free of charge and suitable for all levels.
Why participate live? ✓ Practicing together is motivating ✓ Wolfgang explains the exercises in detail ✓ You can ask questions in the live chat ✓ Regular appointments help with your routine
More about Qi Gong LiveMeridian Yoga — The Yoga of TCM
Meridian Yoga combines yoga with traditional Chinese medicine. The result is a holistic exercise concept for better health and more energy.
Die folgenden Übungen aktivieren gezielt den Gallenblasen–Meridian, der entlang der Außenseite des Körpers verläuft und bei Wind–Kälte–Bi besonders betroffen ist. Wenn Wind und Kälte in die Meridiane eindringen, blockieren sie den Qi– und Blut–Fluss in den Gelenken — durch sanfte Dehnungen hilfst du, diese Blockaden zu lösen und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
MERIDIAN YOGA: Exercise 1
Dove for the gallbladder meridian
Öffnet die Hüfte, löst Blockaden im Gallenblasen–Meridian
Particularly helpful for:
- Hüftsteifheit und eingeschränkter Hüftrotation
- Ischias–Schmerzen und Gesäßschmerzen
- Kälte– und Steifheitsgefühl in der Hüfte
- Wandernden Schmerzen entlang der Körperaußenseite
Effect:
Die Taube öffnet die Hüfte und dehnt den Gallenblasen–Meridian tief im Hüftgelenk. Bei Wind–Kälte–Bi stagnieren Wind und Kälte häufig in der Hüftregion — diese Übung bringt Wärme und Bewegung in die betroffenen Gelenke, löst die Kälte–Blockade und fördert den freien Fluss von Qi und Blut.
MERIDIAN YOGA: Exercise 2
Angle for the gallbladder meridian
Dehnt die Seitenlinie, aktiviert den Gallenblasen–Meridian
Particularly helpful for:
- Seitlichen Bein– und Hüftschmerzen
- Eingeschränkter Beweglichkeit in Hüfte und Rumpf
- Steifheit entlang der Körperaußenseite
- Wind–Kälte–Blockaden in den seitlichen Meridianen
Effect:
Der Winkel dehnt die gesamte Seitenlinie des Körpers und aktiviert den Gallenblasen–Meridian, der an der Außenseite des Beins verläuft. Bei Wind–Kälte–Bi verbessert diese Übung die Beweglichkeit der Gelenke, löst Blockaden im seitlichen Meridianverlauf und hilft, Wind und Kälte aus den Leitbahnen zu vertreiben.
Beide Übungen aktivieren den Gallenblasen–Meridian, der an der Außenseite des Körpers verläuft und eng mit Gelenken, Sehnen und Bändern verbunden ist. Bei Wind–Kälte–Bi sind die seitlichen Meridianverläufe besonders betroffen — durch die gezielte Dehnung hilfst du, Wind und Kälte aus den Gelenken zu vertreiben und die Durchblutung zu fördern.
Particularly effective: Halte jede Position für 3–5 Atemzüge und visualisiere dabei wärmende, goldene Energie, die in deine Gelenke fließt und Wind sowie Kälte vertreibt. Atme tief und langsam — jeder Atemzug bringt Wärme in deinen Körper.
MERIDIAN YOGA:
When and how often?
Best time:
- In the afternoon or after a warm bath/shower when the muscles are warmed up
- Bei Wind–Kälte–Bi: Aufwärmen vor den Übungen ist besonders wichtig!
- Nie in kalter oder zugiger Umgebung üben
Duration:
- Hold each position for 3–5 breaths.
- Complete sequence: 10-15 min.
- 3–5 times per week for best results
Important:
- Übe in einer warmen, zugluftfreien Umgebung — Kälte und Wind verschlimmern die Beschwerden
- Dehnungen sanft ausführen und nicht forcieren — bei Wind–Kälte–Bi sind die Gelenke empfindlich
- Breathe deeply and slowly during the positions
- Stretching should be comfortable, never painful.
Pro tip: Kombiniere Meridian Yoga mit wärmenden Qi Gong–Übungen wie „Die Mitte wärmen“ oder „Nach hinten schauen“. Bei Wind–Kälte–Bi ist es besonders wichtig, den Körper vor den Übungen aufzuwärmen — ein warmes Bad oder eine warme Dusche vorher wirkt Wunder für die Beweglichkeit und hilft, Wind und Kälte schneller zu vertreiben.
Nutrition according to TCM
„Let food be your medicine.“ — dieser Grundsatz gilt in der TCM seit Jahrtausenden. Beim Wind–Kälte–Bi Syndrom ist die richtige Ernährung entscheidend — denn Kälte muss von innen heraus vertrieben werden.
Das Wind–Kälte–Bi Syndrom steht in Beziehung zu den Elementen Wasser (Niere) und Holz (Leber) and needs warme bis heiße, bewegende und durchblutungsfördernde Nahrung, um die Kälte aus den Meridianen und Gelenken zu vertreiben.
What you eat, HOW you eat and WHEN du isst — all das beeinflusst deine Gelenke, deine Durchblutung und dein Wohlbefinden.
Die goldenen Regeln gegen Wind und Kälte
What is good for you:
Warming spices
- Ingwer (frisch und getrocknet) — DAS Mittel gegen Kälte!
- Zimt — wärmt tief bis in die Knochen
- Muskatnuss, Nelken, Sternanis
- Kurkuma — wärmend und entzündungshemmend
Wärmende Gewürze vertreiben Kälte und öffnen die Leitbahnen!
Wärmendes Fleisch und Proteine
- Lammfleisch — das wärmendste Fleisch in der TCM
- Beef - warms and strengthens Qi and blood
- Hühnersuppe — nährt und wärmt von innen
- Garnelen — warm und Yang–stärkend
Tierisches Eiweiß wärmt den Körper und stärkt die Abwehr
Wärmendes Gemüse und Kräuter
- Frühlingszwiebeln — vertreiben Wind und Kälte
- Knoblauch — wärmend und durchblutungsfördernd
- Fenchel — wärmt die Mitte
- Lauch und Zwiebeln — öffnen die Oberfläche
Scharfe und warme Gemüse treiben die Kälte nach außen!
Nuts and seeds
- Walnüsse — wärmen die Nieren und stärken Yang
- Kastanien — stärken Nieren und Knochen
- Pine nuts - nourish and warm
- Sesam (schwarz) — nährt Nieren und Leber
Nüsse stärken die Tiefenstruktur und wärmen nachhaltig
What you should avoid:
Cold drinks and food
- Ice-cold drinks
- Cold water from the fridge
- Eiscreme und Frozen Yogurt
- Cold yogurt
Kälte verschlimmert die Blockade in den Gelenken!
Raw food in large quantities
- Salads as a main meal
- Smoothies with raw fruit
- Raw food diets
- Too many raw vegetables
Rohkost kühlt den Körper aus und schwächt die Verdauungskraft!
Cooling food
- Südfrüchte (Banane, Mango, Kiwi)
- Cucumber and tomato (raw)
- Minze in großen Mengen
- Peppermint tea
Kühlende Nahrung zieht noch mehr Kälte in die Gelenke!
Dairy products in excess
- Milch (kalt und verschleimend)
- Weichkäse und Quark
- cream
- Yoghurt (cold and moist)
Milchprodukte erzeugen Feuchtigkeit und blockieren die Leitbahnen!
HOW YOU SHOULD EAT:
Gekocht, warm und gewürzt
- Immer warme Mahlzeiten bevorzugen
- Suppen und Eintöpfe — leicht verdaulich und wärmend
- Gemüse gedämpft oder gekocht, nie roh
- Also breakfast warm (porridge with cinnamon!)
Regularly and at rest
- 3 fixed meals a day
- Biggest meal at lunchtime
- Light and early in the evening (before 7 pm)
- Eat in peace, chew well
The spleen loves regularity and warmth!
Drink properly
- Warmes Wasser mit frischem Ingwer
- Cinnamon tea or fennel tea
- Warme Knochenbrühe zwischendurch
- Nie kalt trinken — immer lauwarm oder heiß
Wärme beim Trinken unterstützt den Qi–Fluss in den Meridianen
IDEAL MENU FOR ONE DAY:
Breakfast (7–9 a.m.):
- Warmer Hirsebrei mit Zimt, Walnüssen und Ingwer
- In addition: Ginger tea or warm water
Lunch (12–1 p.m.):
- Lammfleisch mit Fenchel, Knoblauch und Kurkuma
- In addition: Whole grain rice or potatoes
- Or: Kräftige Hühnersuppe mit Ingwer und Frühlingszwiebeln
Dinner (6–7 p.m.):
- Wärmende Gemüsesuppe mit Lauch und Ingwer
- Or: Gedämpfter Fisch mit Knoblauch und Fenchel
- In addition: Small portion of rice
Snack if needed:
- Handful of walnuts or chestnuts
- Or: Warme Knochenbrühe
- Or: Ingwertee mit etwas Honig
The most important rule when changing your diet is:
Wärmend essen — niemals kalt!
Jede warme Mahlzeit vertreibt ein Stück Kälte aus deinen Gelenken.
Our suggestion for getting started:
- Morgens Ingwertee statt kaltem Wasser — 2 Wochen
- Introduce a hot breakfast with cinnamon - 2 weeks
- Alle kalten Getränke und Rohkost konsequent meiden — 2 Wochen
Schritt für Schritt wirst du merken, wie die Kälte aus deinen Gelenken weicht und die Beweglichkeit zurückkehrt.
Your joints will thank you for it!
REZEPT: INGWER–ZIMT–KRAFTSUPPE MIT LAMM
Ingredients:
For 4 portions
- 400 g Lammfleisch (Schulter oder Keule), in Würfel geschnitten
- 1 großes Stück frischer Ingwer (ca. 30 g), in Scheiben
- 1 cinnamon stick
- 2 Frühlingszwiebeln, grob geschnitten
- 3 Knoblauchzehen, angedrückt
- 1 Fenchelknolle, in Stücke geschnitten
- 1.5 l water or bone broth
- 1 TL Kurkuma, Salz und Pfeffer
- Optional: 2 Sternanis, 3 Nelken
Preparation:
- Lammfleisch kurz in heißem Öl anbraten, bis es Farbe bekommt
- Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebeln dazugeben, kurz mitschwitzen
- Zimtstange, Kurkuma und optionale Gewürze hinzufügen
- Mit Wasser oder Brühe aufgießen, aufkochen lassen
- Schaum abschöpfen, Hitze reduzieren
- Fenchel dazugeben, 1,5–2 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken, warm servieren
Effect:
Wärmt von innen und vertreibt Kälte aus den Gelenken
Stärkt Yang und fördert die Durchblutung
Öffnet die Leitbahnen und lindert Gelenkschmerzen
2–3x pro Woche — perfekt gegen Wind–Kälte–Bi!
REZEPT: KURKUMA–INGWER–TEE MIT ZIMT
Ingredients:
For 2 cups
- 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, in dünne Scheiben
- 1 TL Kurkumapulver oder 1 kleines Stück frische Kurkuma
- 1 Zimtstange oder ½ TL Zimtpulver
- 500 ml water
- 1 Prise schwarzer Pfeffer (verbessert die Kurkuma–Aufnahme)
- Optional: 1 TL Honig, 1 Scheibe Zitrone
Preparation:
- Wasser zum Kochen bringen
- Ingwerscheiben und Zimtstange ins Wasser geben
- Kurkuma hinzufügen und umrühren
- Bei niedriger Hitze 10–15 Min. köcheln lassen
- Prise schwarzen Pfeffer hinzufügen
- Abseihen und in Tassen gießen
- Optional mit Honig süßen — warm genießen
Effect:
Wärmt den gesamten Körper von innen
Kurkuma wirkt entzündungshemmend auf die Gelenke
Ingwer und Zimt vertreiben Wind und Kälte aus den Meridianen
Täglich 1–2 Tassen — schnell zubereitet und hochwirksam!
Breathing
Breathing is the bridge between body and mind. In TCM, we say: „The lungs govern qi“ — through conscious breathing, you can directly influence your energy flow, harmonize all organ systems, and activate your self-healing powers.
Studies show: Proper breathing activates the parasympathetic nervous system (rest & regeneration), massages the internal organs from within, improves oxygen supply, and reduces stress hormones. The good news: Just 5–10 minutes a day can have a measurable effect on your overall well-being.
Recommended breathing techniques
ABDOMINAL BREATHING — The basis for every breathing technique
Natural breathing
Abdominal breathing is the most natural and effective form of breathing. With every breath, you massage your internal organs, activate the flow of energy, and bring qi to the center of your body (dantian).
Wolfgang shows you step by step, How to learn abdominal breathing correctly—lying down to start with, then later also sitting and standing.
Duration: 9 minutes
4–7–8 BREATHING — Calms you down immediately
Breathing to fall asleep and combat inner restlessness
4–7–8 breathing (inhale for 4 seconds, hold for 7 seconds, exhale for 8 seconds) is known as a „natural sedative.“ This special rhythm calms your nervous system in just a few minutes—perfect for stress, racing thoughts, or trouble falling asleep.
Perfect for the evening or whenever you want to calm down quickly.
Duration: 9 minutes
To the interactive videoBOX BREATHING — For inner coherence
Professional breathing for focus and calmness
Box Breathing (4 seconds on, 4 seconds hold, 4 seconds off, 4 seconds hold) combines activation and relaxation in perfect balance. This method is used by elite soldiers, athletes, and executives to remain calm and focused even in extremely stressful situations.
Train your CO₂ tolerance and brings the heart, breathing, and nervous system
into a harmonious state.
Duration: 9 minutes
To the interactive videoCOHERENT BREATHING — Harmonizes body & mind
Breathing against burnout
With coherent breathing You breathe in for 5.5 seconds and out for 5.5 seconds. This rhythm brings your heart and breathing into perfect synchrony—a state that science refers to as „coherence.“ This method is also used in clinics for burnout treatment and stress reduction.
Proven to improve Heart rate variability (HRV) — the most important marker for stress resistance, health, and life expectancy.
Duration: 14 minutes
To the interactive videoCOHERENT BREATHING Around the clock
Our 24/7 livestream on coherent breathing runs non-stop. You can tune in at any time and join in right away.
Perfect for:
✓ Spontaneous breaks to catch your breath in between
✓ If you need help breathing
✓ As background while working
✓ For falling asleep (calms the nervous system)
✓ For regular daily practice
relaxation
When your body is relaxed, all organ systems can function optimally. Chronic tension blocks your body's self-healing powers and keeps you in a state of constant stress. Through targeted relaxation techniques, you activate the parasympathetic nervous system and send your body the signal: „Now I can regenerate, heal, and build strength.“
Progressive muscle relaxation is one of the most researched relaxation methods and has been used successfully for over 100 years. It helps you to recognize tension, actively release it, and achieve a state of deep relaxation—whenever you want.
Recommended relaxation technique
PROGRESSIVE MUSCLE RELAXATION (PMR)
The scientifically proven relaxation method
Progressive muscle relaxation according to Jacobson is one of the most widely researched relaxation techniques worldwide. By deliberately tensing and relaxing individual muscle groups, you learn to consciously perceive tension and actively release it.
Proven effect:
Lowers blood pressure, improves sleep, reduces chronic pain, relieves tension, and activates self-healing powers. Successfully used by psychologists to treat anxiety disorders, depression, and chronic pain.
Maria guides you step by step through the entire exercise—perfect for beginners and advanced practitioners alike.
Duration: 23-minute complete guide
To the guided PMRMeditation
Meditation calms the mind — and a calm mind harmonizes the body. In TCM, we know that every emotion affects a specific organ. Through regular meditation, you learn to break out of destructive thought patterns, find emotional balance, and strengthen your inner core.
Modern studies confirm: Meditation has been proven to change brain structure, reduce stress hormones, strengthen the immune system, and improve self-healing powers. Just 10 minutes a day can change your life forever.
Recommended meditations
GUIDED MEDITATIONS FOR EVERY DAY
Your personal meditation library
We have a complete Playlist with over 60 guided meditations, breathing exercises, and relaxation techniques—from short 5-minute meditations for in between to deep 30-minute sessions for intensive practice.
In the playlist you will find:
- Morning meditations for a mindful start to the day
- Meditations for restful sleep
- Breathing meditations for inner peace
- Meditations against stress, brooding, and worries
- TCM standing meditations for all 5 elements
- Body scan and body journeys
- Healing meditations to activate self-healing powers
- Special breathing techniques (4–7–8, coherent breathing, bee breathing)
Perfect for beginners and advanced practitioners. Choose the right meditation for you depending on your time, the time of day, and your needs.
To the meditation playlistVertreibe die Kälte mit der Wärme des Feuers, öffne die Leitbahnen mit Bewegung — und der Schmerz wird weichen wie Eis in der Frühlingssonne.
- Loosely based on the HUANG DI NEI JING
(The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine)
More tips for your everyday life
In addition to traditional TCM treatment methods gibt es viele kleine Alltagsgewohnheiten, die dir helfen können, Wind und Kälte aus deinen Gelenken fernzuhalten. Beim Wind–Kälte–Bi Syndrom geht es vor allem darum, Wärme zu bewahren und die Durchblutung zu fördern — mit den richtigen Gewohnheiten kannst du deine Beschwerden spürbar lindern.
Wärme und Schutz vor Kälte
Warme Kleidung und Gelenkschutz
Kälte darf nicht in die Gelenke eindringen:
- Betroffene Gelenke immer warm halten — auch im Sommer
- Gelenkwärmer, Stulpen oder Bandagen tragen
- Bei Wind eine zusätzliche Schicht anziehen
- Besonders Knie, Schultern und Nacken schützen
- Funktionskleidung, die Wärme speichert, ist ideal
Warm foot baths with ginger
Wärme von unten vertreibt die Kälte:
- Abends ein warmes Fußbad mit frischem Ingwer — 15–20 Min.
- Das warme Wasser öffnet die Meridiane in den Beinen
- Ingwer verstärkt die wärmende Wirkung
- Auch Zimtrinde oder Beifuß können ins Wasser gegeben werden
- Put on warm socks immediately after the footbath
Wärmflasche und Heizkissen
Gezielte Wärme für schmerzende Gelenke:
- Wärmflasche oder Kirschkernkissen auf betroffene Gelenke legen
- Heizkissen für längere Wärmeanwendungen nutzen
- Zugluft konsequent vermeiden — Fenster nicht auf Kipp bei Wind
- Schlafzimmer nicht zu kalt halten — 18–20 Grad sind ideal
- Nachts die Gelenke zudecken, auch wenn der Rest des Körpers warm genug ist
Bewegung und Durchblutung
Regular gentle exercise
Bewegung hält den Qi– und Blut–Fluss in Gang:
- Tägliche Bewegung ist wichtiger als intensive Einheiten
- Qi Gong und Tai Chi sind ideal — sie bewegen sanft und wärmen von innen
- Spaziergänge an der frischen Luft — aber warm angezogen!
- Schwimmen in warmem Wasser (mindestens 28 Grad) entlastet die Gelenke
- Sanftes Stretching für die betroffenen Gelenke — morgens und abends
Morgens langsam beginnen
Die Gelenke brauchen Zeit zum Aufwärmen:
- Morgens nicht sofort aufspringen — die Gelenke erst sanft bewegen
- Im Bett schon leichte Kreisbewegungen mit den Gelenken machen
- Warmes Wasser oder Ingwertee als erstes am Morgen trinken
- Erst aufwärmen, dann belasten — nie kalt in die Bewegung gehen
- Bei Morgensteifigkeit: warme Dusche oder Wärmflasche vor dem Aufstehen
What you should avoid
Kälte und Überanstrengung verschlimmern Bi–Schmerzen:
- Keine Sportarten bei Kälte oder Wind im Freien
- Schwimmen in kaltem Wasser unbedingt vermeiden
- Keine ruckartigen Belastungen der schmerzenden Gelenke
- Nach dem Sport nicht auskühlen — sofort warm anziehen
- Bei akuten Schmerzen: weniger ist mehr — Ruhe geben
Moxibustion und Wärmetherapie
Moxibustion über schmerzenden Gelenken
Moxa wärmt tief und vertreibt Kälte:
- Moxa–Zigarren über den betroffenen Gelenken kreisen — 10–15 Min. pro Stelle
- Auch über den Akupressurpunkten Gb 34, Di 04 und Bl 60 anwenden
- Angenehme Wärme ist das Ziel — nie verbrennen!
- 2–3 Mal pro Woche ist ein guter Rhythmus
- Am besten abends vor dem Schlafengehen
Infrarotlampe als Alternative
Tiefenwärme ohne Rauch:
- TDP–Lampe oder Infrarotlampe als Alternative zur Moxibustion
- 15–20 Min. auf die schmerzenden Gelenke richten
- Abstand halten — die Wärme soll angenehm sein
- Gut kombinierbar mit Akupressur
- Auch täglich anwendbar
Wärmende Öle und Einreibungen
Äußere Anwendungen unterstützen die Behandlung:
- Sesamöl mit frischem Ingwer erwärmen und einmassieren
- Wärmende Salben mit Kampfer oder Pfefferminzöl
- Sauna und warme Bäder fördern die Durchblutung im ganzen Körper
- Warme Kompressen mit Kräutern auf die betroffenen Stellen
- Important: Kälteanwendungen — wie Eispackungen oder Kühlgels — unbedingt VERMEIDEN!
Important to know
Die Behandlung des Wind–Kälte–Bi Syndroms braucht Geduld und Konsequenz. Kälte, die sich über Monate oder Jahre in den Gelenken festgesetzt hat, lässt sich nicht über Nacht vertreiben. Aber mit täglicher Wärme, sanfter Bewegung und den richtigen Gewohnheiten wirst du spüren, wie die Schmerzen nachlassen und die Beweglichkeit zurückkehrt.
When to see a doctor? Wenn Gelenke rot, heiß und stark geschwollen sind, könnte es sich um ein Hitze–Bi Syndrom handeln — hier ist Wärme kontraproduktiv und eine ärztliche Abklärung wichtig. Auch bei Fieber, plötzlicher Verschlechterung oder wenn die Schmerzen trotz konsequenter Behandlung nicht besser werden, solltest du einen Arzt aufsuchen. TCM und westliche Medizin ergänzen sich bei Gelenkbeschwerden besonders gut.
For optimal treatment progress
TCM is not a quick fix for symptoms., but rather a holistic healing process. You will achieve the best results if you consistently integrate the treatment into your daily routine and give your body time to regenerate.
Integration into everyday life
Start with ONE step
Don't try to change everything at once! That's overwhelming and leads to
usually leads to you giving up. Instead:
- Woche 1–2: Wärmende Ernährung einführen und kalte Speisen meiden
- Woche 3–4: Akupressur Gb 34, Di 04 und Bl 60 täglich
- Week 5-6: Qi Gong daily 10-15 min.
- Week 7-8: Supplement TCM herbal mixture
- From week 9: Add further methods as required
Realistic expectations
After 2–3 weeks: First improvements noticeable
- Gelenkschmerzen werden weniger intensiv
- Bessere Beweglichkeit am Morgen
- Less sensitivity to cold
After 6–8 weeks: Significant improvements
- Deutlich weniger Schmerzen
- Gelenke fühlen sich wärmer und beweglicher an
- Weniger Steifigkeit
After 3–6 months: Sustainable healing
- Schmerzen spürbar zurückgegangen
- Gelenke fühlen sich kräftig und beweglich an
- Sustainable improvement in quality of life
TCM vs. Western medicine
TCM and Western medicine are not mutually exclusive—they complement each other!
When Western medicine is important:
- In acute emergencies
- In case of structural damage
- In case of infections
- For accurate diagnoses (laboratory, imaging)
Where TCM has its strengths:
- In case of functional disorders
- For chronic complaints
- For prevention
- For holistic healing
Ideal: Combine both systems! Use Western medicine for
Acute treatment and accurate diagnosis, TCM for lasting healing
and strengthening the body's self-healing powers.
Important: Never stop taking prescribed medication without consulting your doctor first!
Talk to your doctor when you start TCM treatment.
Syndrome differentiation according to TCM:
Tongue: Blass, dünner weißer Belag, evtl. feucht
Pulse: Gespannt (Xian Mai), eng (Jin Mai), evtl. oberflächlich (Fu Mai)
Pathomechanism:
Äußerer Wind und Kälte dringen in die Oberfläche ein und blockieren die Meridiane und Kollateralen. Der Qi– und Blut–Fluss stagniert in den Gelenken. Die Kälte kontrahiert die Sehnen und Muskeln, der Wind verursacht wandernde Schmerzen. Ohne Behandlung kann die Kälte tiefer eindringen und chronisch werden.
Treatment principle:
Qū Fēng Sàn Hán, Tōng Luò Zhĭ Tòng (祛风散寒, 通络止痛) — Wind vertreiben, Kälte zerstreuen, Leitbahnen durchgängig machen und Schmerzen stillen
Classic recipe:
Juān Bì Tāng (Dekokt zur Beseitigung der schmerzhaften Obstruktion) oder Fáng Fēng Tāng (Ledebouriella–Dekokt)
Important modifications depending on accompanying symptoms:
- Bei starker Kälte mit Steifigkeit: + Fù Zĭ (Aconiti Radix Lateralis Praeparata), Ròu Guì (Cinnamomi Cortex)
- Bei Schulterschmerzen: + Jiāng Huáng (Curcumae Longae Rhizoma), Qiāng Huó (Notopterygii Rhizoma et Radix)
- Bei Knieschmerzen: + Dú Huó (Angelicae Pubescentis Radix), Niú Xī (Achyranthis Bidentatae Radix)
- Bei gleichzeitiger Feuchtigkeit: + Yì Yĭ Rén (Coicis Semen), Cāng Zhú (Atractylodis Rhizoma)
Every step counts
Your body WANTS to heal—you just have to create the right conditions for it to do so.
Remember:
👣 Every little step counts
You don't have to be perfect. Even one warm meal a day is better than none. Even 5 minutes of qigong is better than no exercise at all.
⏳ Patience pays off
It took years for your body to get into this state. Give it time to regenerate. Healing takes time, but it WILL happen.
🎯 Focus on what you can DO
Don't concentrate on what you are doing „wrong". Focus on every positive step you take.
💚 Be good to yourself
Perfection does not exist. It is acceptable to have an off day occasionally. Tomorrow is a new day when you can continue.
🤝 You are not alone
Thousands of people are walking this path with you. For over 2,000 years, TCM has been helping people like you who want to regain their health.
Measure your healing progress
To track your progress with treatment, we recommend that you repeat the TCM analysis after about 3 months.
Why is this important?
- You can see how your condition has improved.
- You can adjust the treatment as needed.
- It motivates you to keep going
- You recognize which measures work best
⚠️ Important: Your answers today will be stored in encrypted form in a code that you received by email. You can only measure your progress later with this code. Keep the email safe!
Activate reminder:
<>In 12 weeks, you'll receive an email with a link to the TCM analysis. When you fill it out, you can enter your personal health code—then you'll see a comparison overview at the end:
→ Your new values
→ Your scores from today's test
→ Direct changes
This allows you to see at a glance whether your symptoms
have improved!
🔒 YOUR DATA IS SAFE
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