Asthma aus Sicht der chinesischen Medizin
... Akupunkturpunkte gegen Asthma

Wolfgangs Qi Gong Tipps
Qi wecken mit Kopfdrehung
Herz Öffnen
Himmel stützen
Bogenschütze
Niere stärken
Leber reinigen
Schattenboxen
Yin Yang Kreise
Immer wenn wir es schaffen uns in diesem Punkt zu zentrieren, dann kommt es automatisch zu einer Beruhigung des ganzen Körpers und Nervensystems, welche faszinierend und schwer zu erklären ist. Eine Erklärung wäre, dass die Energie aus dem Kopfbereich nach unten verlagert wird und dadurch Gedanken zur Ruhe kommen.
Und bekanntlich entsteht Stress ja zu einem großem Teil im Kopf.
Die 8 gezeigten Übungen helfen dir dabei, Stress abzubauen, egal ob er sich körperlich oder psychisch zeigt. Es braucht nur die regelmäßige Anwendung der gezeigten Übungen.

TCM Hintergrundinformationen

Lu 01 „Zentrale Residenz"- Zhongfu
Alarmpunkt (Mu-Punkt) der Lunge
• Lage:
Der Punkt liegt im ersten Intercostalraum unterhalb des Schlüsselbeins, 8 Querfinger (6 cun) außerhalb (lateral) der Mittelinie.
• Traditionell zugeordnet:
Schulterschmerzen, Kurzatmigkeit, bronchiale Verschleimung, Asthma, Bronchitis
Kommentar:
Dieser Punkt wird in der TCM gerne bei Fülle-Mustern in der Lunge verwendet. Ein Beispiel dafür wäre ein Husten, der durch ein Zuviel an Schleim in der Lunge verursacht wird. Er führt das Lungen-Qi nach unten und bewirkt dadurch dass Blockaden imi Thoraxbereich (Brustkorb) sich lösen können.
Aufgrund seiner Lage wirkt der Punkt auch bei Schmerzen in der Schulter und dem oberen Rücken. Generell kann man sagen dass die Mu-Punkte in der Traditionellen Chinesischen Medizin eher bei akuten Problematiken verwendet werden.
Lu 07 „Unterbrochene Reihenfolge"- Lieque
Außerordentlich wichtiger Lungenpunkt in der TCM
• Lage:
Auf der Speiche, 2 Querfinger oberhalb der Beugefalte
• Traditionell zugeordnet:
Schulterschmerzen, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, Asthma, Bronchitis, Nackenkopfschmerz, Blasenproblemen, versopfter Nase
Kommentar:
Dieser Punkt wird in der TCM zur Eliminierung von pathogenen Faktoren verwendet, wie Wind-Kälte oder Wind-Hitze. Der Punkt verteilt das Lungen-Qi und senkt es ab.
Der Punkt wird vor allem im Anfangsstadium einer Erkältung verwendet, da er die Poren der Haut öffnet und so das Schwitzen erleichtert. Damit kann der pathogene Faktor, egal ob Kälte oder Hitze, ausgeleitet werden. Die Symptome in dem Stadium sind, Niesen, steifer Nacken, Kopfschmerzen und eine generelle Abneigung gegen Kälte.
In dem Falle wird der Lu07 Punkt mit dem Di04 Punkt gemeinsam verwendet.
Die Nase ist das Sinnesorgan der Lunge und daher wird dieser Punkt gerne bei verstopfter oder rinnender Nase verwendet. In diesem Falle immer gemeinsam mit dem Di20 Punkt.
Lu07 ist ein außerordentlich gut wirksamer Punkt mit Wirkung auf Gesicht und Schädel. Er kann daher mit anderen Punkten kombiniert werden, wenn dei Problematik in dem Bereich liegt. Er wird die Wirkung genau dorthin lenken.
Auch auf der psychsichen Ebene kann der Punkt viel gutes bewirken. Vor allem wirkt er bei Sorge, Kummer oder Traurigkeit. Die Aktivierung von Lu07 kann still leidende Menschen zum Weinen bewegen, welches heilend wirkt.
Lu 10 „Fischgrenze"- Yuji
Hauptpunkt zum Auflösen von Hitze in der Lunge
• Lage:
Auf der Handgelenksfalte in einer Vertiefung neben der Sehne des M. pollicis longus
• Traditionell zugeordnet:
Husten, Atembeschwerden, Handgelenksbeschwerden, Rachenproblemen, Halsschmerzen
Kommentar:
Dieser Punkt wird in der TCM hauptsächlich verwendet um Hitze in der Lunge zu lösen. Manche bezeichnen ihn als als "Antikaterpunkt", weil er die Leiden einer durchfeierten Nacht mit zuviel Alkohol, lindern kann. Diese Wirkung kann auf die Hitzelösende Wirkung zurückgeführt werden, die dieser Punkt hat. Alkohol erzeugt im Körper Hitze, vor allem Hochprozentiges
KG 17 „Mitte des Brustkorbes“ - Naohu
Meisterpunkt für die Atmung
• Lage:
In der Mitte des Brustbeins, auf Höhe der Brustwarzen (bei Männern)
• Traditionell zugeordnet:
Asthma bronchiale, Beklemmung in der Herzgegend, Intercostalneuralgie, Husten, schleimlösend, Stau lösend
Kommentar:
Dieser Punkt wird als Meisterpunkt für die Atmung betrachtet. Gleichzeitig hat er auch einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem und hilft deshalb auch bei Herzproblematiken. Er ist auch der Meisterpunkt für den oberen 3 fach Erwärmer.
Di 11 „Gekrümmter Teich“ - Quchi
Tonisierungspunkt des Dickdarmmeridians
• Lage:
Bei 90 Grad gewinkeltem Ellbogen entsteht eine Falte zwischen Oberarm und Unterarm. Am Ende der Falte zum Ellbogen hin befindet sich der Punkt in der Tiefe.
• Traditionell zugeordnet:
Bluthochdruck, Durchfall, Immunsystem stärken, Menstruationsproblemen, Schnupfen, Schulterproblemen, Tennisarm, Hauterkrankungen
Kommentar:
Dieser Punkt kann ähnlich eingesetzt werden wie Di04. Der große Unterschied ist, dass Di04 speziell einen Bezug zum Gesichtsbereich hat, den Di11 nicht hat.
Di 4 „Vereinte Täler“ - Hegu
Meisterpunkt für Schmerzen im Kopf und Gesicht, speziell für Akne
• Lage:
In der Mitte des 2. Mittelhandknochens an der radialen Seite in einer Vertiefung.
• Traditionell zugeordnet:
Schmerzen speziell im Kopfbereich, Nackenschmerzen, steifer Nacken, Kopfschmerzen, Erkältungen, grippaler Infekt, Halsschmerzen, Husten, Migräne, verstopfter Nase, Schwindel, Heuschnupfen, beruhigende Wirkung bei allen Darmbeschwerden, Fernpunkt bei Arm- und Schulterschmerzen
Kommentar:
Dieser Punkt ist in der Schwangerschaft verboten, da er eingesetzt wird um den Geburtsvorgang zu beschleunigen.
Er wird oft als Fernpunkt bei der Behandlung von Gesichts-, Mund-, Nasen- und Augenproblemen eingesetzt.
Die Kombination Di 04 mit Le 03 wird als „4 Tore“ bezeichnet und ist sehr bekannt, da sie Wind aus dem Kopfbereich vertreibt Schmerzen stillt und den Geist beruhigt.
Di 04 hat auch einen starken Bezug zur Psyche und kann deshalb zur Beruhigung des Geistes und bei Angstzuständen genadelt werden. In diesem Falle wird die Kombination Di04 +Le03+LG24 verwendet.
Kombiniert man Di04 mit einem anderen ganz wichtigen Punkt, nämlich Ma36 hat man eine geniale Kombination um die Abwehrkräfte zu stärken.

Das Wort Qi Gong besteht aus 2 Silben — Qi und Gong. Der Chinesische Begriff „Qi“ lässt sich für uns am ehesten durch „Lebensenergie“ übersetzen. Er beinhaltet aber noch mehr als dies. So meint er auch Atem und Luft. In der chinesischen Medizin gilt Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt. Das Qi befindet sich allerdings nicht nur im Körper eines Lebewesens, sondern auch außerhalb. Qi zeigt sich uns auch in der Natur. So werden Tiere, Blumen und Bäume von Qi durchströmt. Qi ist die lebendige Kraft, die allem innewohnt und die Leben erst möglich macht.
Die Japaner nennen diese Kraft „Ki“. In Indien wird sie „Prana“ genannt. Gemeint ist immer dasselbe — die allem innewohnende und uns am Leben erhaltende Kraft und Energie. In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit nur dann möglich, wenn das Qi in unserem Körper rein, nicht verschmutzt ist und ungehindert fließen kann.
Durch schlechte Lebensgewohnheiten kann es im Laufe der Zeit zu Energieblockaden im Körpersystem kommen und dadurch können sich Krankheiten manifestieren, die physischer oder psychischer Natur sein können. Ganz allgemein können wir sagen, dass ein lebender Mensch Qi im ganzen Körper besitzt.
Das Wort „Gong“ bedeutet in etwa „Körperarbeit“ oder „Erfolg durch Ausdauer und Übung“. Daher heißt Qi Gong „Arbeit mit der Lebensenergie“. Wir lernen, den Fluss und die Verteilung des Qi in unserem Körper durch Bewegung und Konzentration zu verbessern, um unsere Gesundheit zu stärken und Körper und Geist in Einklang zu bringen. Gleichzeitig lernen wir richtig zu stehen, zwischen Himmel und Erde. Dadurch wird die Haltung maßgeblich verbessert und viele Schmerzen verschwinden von alleine.
Qi Gong versteht sich als ein ganzheitliches Heilsystem mit langer Tradition, welches sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt hat. Es umfasst gesundheitsfördernde Körperhaltungen, Bewegung, Selbstmassage, Atemtechniken und Meditation. Durch diese verschiedenen Übungsmethoden soll Qi im Körper gesammelt und gespeichert werden, wie in einem Reservoir. Ziel ist es das unreine Qi auszuscheiden und frisches reines Qi zu absorbieren.
Qi Gong ist kein Arzneimittel, das für eine begrenzte Zeit verordnet wird, sondern vielmehr sollte es täglich praktiziert werden. Dabei genügen 20 Minuten täglichen Übens, um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden in hohem Masse zu verbessern.
Jeder kann Qi Gong üben. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand. Die Übungen können im Stehen, Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. So können auch körperlich angeschlagene Menschen leicht Qi Gong praktizieren und Ihre Gesundheit auf nachhaltige Weise verbessern.
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