On this page, you will learn:
- What this diagnosis means from the point of view of TCM and Western medicine
- Where your symptoms come from and how they are connected
- Which specific treatment methods can help you now
- Wie du mit TCM–Kräutern, Akupressur, Qi Gong und Ernährung den Wind vertreiben, die Kälte zerstreuen und dein Wei–Qi (Abwehr–Qi) wieder stärken kannst
The good news: Wind–Kälte lässt sich mit den richtigen Maßnahmen sehr gut und schnell behandeln. Mit wärmenden TCM–Kräutern, gezielter Akupressur und der richtigen Ernährung kannst du die Wind–Kälte vertreiben und deine Abwehrkraft wiederherstellen.
Take your time, Get to know the different treatment approaches—you don't have to implement everything at once. Choose what feels right for you and what you can easily integrate into your everyday life.
Your treatment at a glance:
Which TCM pattern is really behind your complaints?
Degree of
imbalance
Light to moderate
Typical
treatment duration
1 — 3 Wochen
self-treatment
Possible
Well self-treatable
Treatment–
scope
2–3 methods
Proposed
methods
Extensive range
Our free TCM analysis shows you your personal TCM pattern in just 10 minutes - and which treatment will help you best.
Was ist Wind–Kälte?
Wenn Wind und Kälte die Oberfläche blockieren und Frösteln, Kopfschmerzen und Nackensteifheit entstehen
Die TCM–Perspektive: Wenn Wind und Kälte die Oberfläche verschließen
In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Wind–Kälte (Fēng Hán, 风寒) eines der häufigsten äußeren Krankheitsmuster — besonders in der kalten Jahreszeit. Der Wind gilt als der „Anführer der hundert Krankheiten“ — er öffnet die Tore des Körpers und lässt andere pathogene Faktoren eindringen. Bei Wind–Kälte verbündet sich der Wind mit der Kälte und greift gemeinsam die Oberfläche des Körpers an.
Die Kälte hat eine zusammenziehende, verschließende Natur. Wenn sie in den Körper eindringt, verschließt sie die Poren und blockiert das Wei–Qi (Abwehr–Qi) auf der Körperoberfläche. Das Ergebnis: Der Körper kann nicht schwitzen — die Kälte bleibt eingeschlossen. Die Lunge wird in ihrer Funktion gestört: Sie kann das Qi nicht mehr richtig verteilen und absenken. Der Nacken — das „Tor des Windes“ — versteift sich, weil sich dort die Kälte besonders festsetzt.
Im Gegensatz zur Wind–Hitze, bei der Entzündungszeichen dominieren, zeigt Wind–Kälte ein „kaltes“ Bild: Starkes Frösteln, kein Schwitzen, klarer und dünner Nasenschleim, Kopfschmerzen mit steifem Nacken. Der Körper friert — er versucht, die Kälte abzuwehren, schafft es aber nicht allein.
Die Folge der Wind–Kälte Invasion: Das Wei–Qi ist blockiert, die Poren sind verschlossen. Frösteln, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sind die Hilferufe des Körpers — er braucht Wärme von außen und innen, um die Kälte zu vertreiben.
Die typischen Zeichen einer Wind–Kälte Invasion:
- Starkes Frösteln und Kältegefühl, leichtes Fieber
- Kein Schwitzen (die Poren sind fest verschlossen)
- Kopfschmerzen mit Nackensteifheit
- Verstopfte oder laufende Nase mit klarem, dünnem Sekret
- Husten mit klarem, weißem Schleim
- Gliederschmerzen und ein schweres Körpergefühl
- Kein Durst oder Durst auf warme Getränke
- Niesen, eventuell leichte Heiserkeit
The good news: Wind–Kälte ist ein akutes, oberflächliches Muster, das sich bei schnellem Handeln sehr gut behandeln lässt. Je früher du mit wärmenden Kräutern, Akupressur und der richtigen Ernährung eingreifst, desto schneller vertreibst du den Eindringling.
Die westliche Perspektive: Akute Erkältung im Frühstadium
Aus westlicher Sicht entspricht Wind–Kälte dem frühen Stadium eines viralen Atemwegsinfekts — dem, was wir umgangssprachlich als „Erkältung“ bezeichnen, oft in den ersten 24–48 Stunden. Die Symptome Frösteln, Kopfschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen kennt jeder Mensch aus eigener Erfahrung.
Stell dir dein Immunsystem wie eine Festungsmauer vor: Die Schleimhäute in Nase und Rachen bilden die erste Verteidigungslinie. Wenn Viren — Rhinoviren, Coronaviren oder andere Erreger — diese Barriere überwinden, beginnt der Körper zu reagieren. Doch in der Frühphase ist die Entzündungsreaktion noch nicht voll im Gang: Die Temperatur steigt nur leicht, der Schleim ist noch klar (keine Infektion der Schleimhäute), und der Körper „friert“ — er versucht, durch Muskelzittern (Schüttelfrost) Wärme zu erzeugen, um die Kerntemperatur zu erhöhen und die Virusvermehrung zu hemmen.
Die TCM–Beschreibung der „Wind–Kälte“ passt bemerkenswert gut zu diesem Frühstadium: Der „Wind“ entspricht dem Virus — schnell, unsichtbar, oft über Tröpfcheninfektion übertragen. Die „Kälte“ entspricht der noch unterdrückten Immunantwort — der Körper reagiert mit Vasokonstriktion (Gefäßverengung), weshalb die Haut blass wird und man friert.
What does modern medicine show?
- Akute Rhinitis: Entzündung der Nasenschleimhaut mit klarem Sekret und Niesen
- Früher grippaler Infekt: Frösteln, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen vor dem Fieberanstieg
- Myalgien: Muskelschmerzen durch Interferonausschüttung als frühe Immunantwort
- Vasokonstriktion: Blasse Haut, kalte Hände und Füße als Kältereaktion
- Schüttelfrost: Muskelzittern zur Wärmeerzeugung bei beginnendem Infekt
- Leicht erhöhte Entzündungswerte: Leukozytose als Zeichen der beginnenden Immunantwort
Modern research confirms: Viele TCM–Kräuter, die bei Wind–Kälte eingesetzt werden, zeigen in Studien schweißtreibende, antivirale und immunstimulierende Wirkungen. Guì Zhī (Zimtzweig) verbessert die periphere Durchblutung und fördert das Schwitzen. Shēng Jiāng (frischer Ingwer) hat nachgewiesene antivirale, schmerzlindernde und wärmende Eigenschaften. Und Cōng Bái (Frühlingszwiebel) enthält Allicin mit antibakterieller und immunstimulierender Wirkung.
Die TCM–Behandlung von Wind–Kälte setzt genau hier an: Sie öffnet die Oberfläche, vertreibt die Kälte durch Schwitzen und stärkt die Abwehrkraft — schnell, effektiv und nebenwirkungsarm.
Qi Bo | The Yellow Emperor | Dr. Lisa Weber
MASTER OF THE HEALING ARTS | TCM FOUNDER | MODERN PHYSICIAN
What happens when the legendary Yellow Emperor from TCM sits down with his advisor Qi Bo and a modern doctor? They discuss your diagnosis - with 4000 years of knowledge AND current science.
Wind–Kälte — Wenn Wind und Kälte die Oberfläche blockieren und Frösteln, Kopfschmerzen und Nackensteifheit entstehen
The Yellow Emperor: „Qi Bo, in meinem Reich erkranken viele Menschen, besonders wenn die kalten Winde wehen. Sie frösteln stark, ihr Nacken ist steif, der Kopf schmerzt und sie können nicht schwitzen. Die Nase läuft mit klarem Wasser, sie niesen und fühlen sich schwer und müde. Was ist die Ursache?“
Qi Bo: „Majestät, diese Menschen leiden an einer Wind–Kälte Invasion — Fēng Hán genannt. Der Wind — der ‚Anführer der hundert Krankheiten‘ — hat die Tore des Körpers geöffnet und die Kälte hereingelassen. Die Kälte hat eine besondere Eigenschaft: Sie zieht zusammen und verschließt. Wenn sie in die Oberfläche eindringt, verschließt sie die Poren fest wie ein Riegel. Das Wei–Qi — die Abwehrenergie — wird auf der Oberfläche blockiert. Es kann nicht mehr frei zirkulieren und die Poren nicht mehr öffnen. Deshalb kann der Körper nicht schwitzen — die Kälte bleibt eingesperrt.“
Dr. Weber: „Das ist eine bemerkenswert präzise Beschreibung des frühen Stadiums einer Erkältung! In der westlichen Medizin sprechen wir von der Prodromalphase eines viralen Infekts — den ersten 24 bis 48 Stunden. Der Körper reagiert auf eindringende Viren mit einer Vasokonstriktion — die Blutgefäße in der Peripherie verengen sich, um die Kerntemperatur zu erhöhen. Deshalb friert man, die Hände werden kalt, die Haut wird blass. Das ‚fehlende Schwitzen‘ der TCM entspricht dieser Phase: Der Körper hat seine Thermoregulation noch nicht auf ‚Fieber‘ umgestellt. Und das Frösteln — medizinisch ‚Schüttelfrost‘ — ist Muskelzittern zur Wärmeerzeugung.“
The Yellow Emperor: „Die Kälte verschließt also die Oberfläche. Warum ist das so gefährlich?“
Qi Bo: „Majestät, die verschlossene Oberfläche ist wie eine belagerte Festung, deren Tore zugemauert wurden. Der Eindringling — die Kälte — ist drinnen, kann aber nicht hinausgetrieben werden. Normalerweise vertreibt das Wei–Qi pathogene Faktoren, indem es die Poren öffnet und den Körper zum Schwitzen bringt. Schweiß ist wie das Öffnen der Stadttore — der Feind wird hinausgespült. Aber die Kälte hat die Tore verschlossen! Das Qi staut sich, die Meridiane werden blockiert. Die Lunge — das ‚zarte Organ‘ — kann das Qi nicht mehr absenken und verteilen. Das verursacht Husten und verstopfte Nase. Der Nacken — Fēng Chí, der ‚Windteich‘ — ist besonders anfällig, weil dort der Wind eindringt. Daher die charakteristische Nackensteifheit.“
Dr. Weber: „Faszinierend! Die Beschreibung der ‚verschlossenen Oberfläche‘ korreliert perfekt mit dem, was wir über die frühe Immunantwort wissen. In der Prodromalphase hat das Immunsystem die Infektion noch nicht vollständig ‚erkannt‘. Die Interferonproduktion läuft erst an, die T–Zellen–Aktivierung braucht Zeit. Der Körper ist in einem Zustand zwischen ‚gesund‘ und ‚krank‘. Die Nackensteifheit erklärt sich durch die Muskelspannung: Bei beginnendem Infekt spannen sich die Nackenmuskeln reflektorisch an — möglicherweise um den Kopf zu schützen. Und die Region am Nacken–Haaransatz ist tatsächlich besonders kälteempfindlich, weil dort große Blutgefäße dicht unter der Haut verlaufen.“
The Yellow Emperor: „Wie unterscheidet sich Wind–Kälte von Wind–Hitze?“
Qi Bo: „Majestät, das ist die wichtigste Unterscheidung bei äußeren Erkrankungen! Bei Wind–Kälte ist die Kälte dominant: Die Poren sind fest verschlossen — kein Schwitzen. Das Frösteln ist stark und überwiegt das leichte Fieber. Der Schleim ist klar, dünn und wässrig. Die Kopfschmerzen sind steif und drückend, oft mit Nackensteifheit. Der Patient sucht Wärme, möchte sich zudecken und warme Getränke trinken. Die Zunge zeigt einen dünnen weißen Belag. Bei Wind–Hitze ist die Hitze dominant: Die Poren sind teilweise geöffnet — leichtes Schwitzen. Der Hals ist rot und schmerzt stark. Der Schleim ist gelb und klebrig. Der Patient hat Durst auf kühle Getränke. Die Zunge zeigt rote Ränder und gelben Belag. Die Behandlung ist grundverschieden: Wind–Kälte braucht Wärme und Schwitzen, Wind–Hitze braucht Kühlung!“
Dr. Weber: „Diese Unterscheidung ist klinisch sehr wertvoll! Was die TCM als ‚Wind–Kälte‘ beschreibt — klarer Schleim, starkes Frösteln, kein Schwitzen — entspricht der sehr frühen Phase eines Infekts, bevor die volle Entzündungsreaktion einsetzt. ‚Wind–Hitze‘ mit gelbem Schleim, Halsschmerzen und Fieber entspricht einer stärkeren Immunreaktion mit aktiver Entzündung. In der Praxis sehen wir oft, dass eine ‚Wind–Kälte‘ sich nach 1–2 Tagen in eine ‚Wind–Hitze‘ umwandelt — genau wenn die Entzündungsreaktion voll einsetzt. Die TCM hat diesen zeitlichen Verlauf vor Jahrhunderten dokumentiert!“
The Yellow Emperor: „Du erwähntest, dass die Lunge betroffen wird. Warum?“
Qi Bo: „Majestät, die Lunge ist das ‚zarte Organ‘ — Jiāo Zàng — und das erste Organ, das bei äußeren Erkrankungen leidet. Die Lunge kontrolliert die Haut und die Poren, sie verteilt das Wei–Qi auf der Oberfläche und regelt die Atmung. Wenn Wind–Kälte eindringt, wird die Lunge dreifach gestört: Erstens kann sie das Wei–Qi nicht mehr verteilen — der Schutzschild fällt. Zweitens kann sie das Qi nicht mehr absenken — das verursacht Husten, weil das Qi gegen die natürliche Richtung nach oben steigt. Drittens kann sie die Wasserwege nicht mehr regulieren — das verursacht die laufende Nase mit klarem Sekret.“
Dr. Weber: „Anatomisch und physiologisch perfekt beschrieben! Die oberen Atemwege sind die erste Kontaktstelle für Erkältungsviren. Die Nasenschleimhaut produziert bei Viruskontakt vermehrt dünnflüssiges Sekret — den ‚klaren Schnupfen‘ — als Abwehrreaktion, um die Viren hinauszuspülen. Der Husten entsteht durch Reizung der Hustenrezeptoren in den Atemwegen. Und die Verbindung Lunge–Haut ist auch physiologisch real: Die Haut ist das größte Immunorgan des Körpers und teilt mit der Lungenoberfläche das ‚mukosale Immunsystem‘ — ein gemeinsames Abwehrnetzwerk!“
The Yellow Emperor: „Wie behandeln wir Wind–Kälte?“
Qi Bo: „Majestät, das Behandlungsprinzip lautet: Xīn Wēn Jiě Biǎo — scharf und warm die Oberfläche befreien. Das bedeutet: Wir müssen die verschlossenen Poren öffnen und den Körper zum Schwitzen bringen, damit die Kälte hinausgetrieben wird. Erstens: Wärmende, scharfe Kräuter — Guì Zhī (Zimtzweig) und Shēng Jiāng (frischer Ingwer) öffnen die Oberfläche und fördern das Schwitzen. Zweitens: Den Nacken wärmen — ein warmer Schal und Akupressur auf Gb 20 (Fēng Chí) vertreiben den Wind aus dem Nacken. Drittens: Die Lunge unterstützen — Xìng Rén (Aprikosenkern) und Jié Gěng (Ballonblume) helfen der Lunge beim Absenken des Qi. Viertens: Wärmende Ernährung — Ingwertee mit Frühlingszwiebeln und braunem Zucker ist das klassische Hausmittel bei Wind–Kälte. Fünftens: Akupressur — Lu 07 und Di 04 befreien die Oberfläche und stärken die Lunge.“
Dr. Weber: „Die wärmende Behandlungsstrategie macht physiologisch absolut Sinn! Ingwer enthält Gingerole und Shogaole, die die Thermogenese — die Wärmeproduktion — im Körper steigern und die periphere Durchblutung verbessern. Das ‚Schwitzen‘ der TCM entspricht dem Ziel, die Hautdurchblutung zu fördern und die Thermoregulation zu aktivieren. Studien zeigen, dass Ingwer antivirale Eigenschaften hat und die Produktion von Interferon–gamma stimuliert. Zimtzweig verbessert ebenfalls die Mikrozirkulation. Und die ‚Frühlingszwiebel–Ingwer–Suppe‘ ist ein medizinisch fundiertes Hausmittel: Allicin aus der Zwiebel wirkt antibakteriell und immunstimulierend, heißer Dampf befeuchtet die Atemwege!“
The Yellow Emperor: „Welche Kräuterrezepturen sind bei Wind–Kälte besonders bewährt?“
Qi Bo: „Majestät, die zwei wichtigsten Rezepturen sind: Guì Zhī Tāng — das Zimtzweig–Dekokt — wenn der Patient bereits leicht schwitzt. Es harmonisiert das Ying–Qi und Wei–Qi und befreit die Oberfläche sanft. Es enthält Guì Zhī, Bái Sháo, Shēng Jiāng, Dà Zǎo und Gān Cǎo. Má Huáng Tāng — das Ephedra–Dekokt — wenn der Patient überhaupt nicht schwitzt und die Poren fest verschlossen sind. Es öffnet die Oberfläche kraftvoll mit Má Huáng, unterstützt durch Guì Zhī, Xìng Rén und Gān Cǎo. Bei den meisten Menschen im heutigen Alltag empfehle ich zunächst Guì Zhī Tāng — es ist sanfter und ausgleichender.“
Dr. Weber: „Guì Zhī Tāng ist eine brillant zusammengesetzte Formel! Die Kombination von Zimtzweig und Pfingstrose balanciert tatsächlich das sympathische und parasympathische Nervensystem — was die TCM als ‚Harmonisierung von Ying und Wei‘ beschreibt. Studien zeigen immunmodulierende und antivirale Wirkungen. Má Huáng — Ephedra — enthält Ephedrin und Pseudoephedrin, die als abschwellende Mittel in der modernen Medizin verwendet werden. Sie erweitern die Bronchien und fördern das Schwitzen. Interessanterweise wurden moderne abschwellende Nasensprays und Erkältungsmittel ursprünglich aus der Erforschung dieser TCM–Pflanze entwickelt!“
The Yellow Emperor: „Wonderful! Let's turn this wisdom into a practical plan.“
DIE 3–WEISEN–METHODE BEI WIND–KÄLTE
MORGEN–PROTOKOLL (Kälte vertreiben und Oberfläche öffnen):
- TCM: Ingwertee mit Frühlingszwiebeln zum Start — öffnet die Poren, vertreibt die Kälte und fördert leichtes Schwitzen
- Science: Gingerole steigern die Thermogenese und verbessern die periphere Durchblutung
- Practical: 3–4 Scheiben frischer Ingwer + 2 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße) in 300 ml Wasser 10 Min. kochen, heiß trinken
- TCM: Akupressur auf Gb 20 (Fēng Chí) — der „Windteich“ am Nacken, vertreibt Wind–Kälte direkt aus dem Eintrittsort
- Science: Stimulation dieser Region löst Muskelverspannungen und verbessert die Kopfdurchblutung
- Practical: In den Vertiefungen am Hinterkopf, beidseitig neben der Wirbelsäule am Haaransatz. 3 Min. pro Seite mit festem Druck kreisen
- TCM: Warmes, leicht verdauliches Frühstück — die Mitte wärmen und stärken, damit der Körper Kraft zum Kampf hat
- Science: Warme Nahrung verbessert die Durchblutung des Magen–Darm–Trakts und erleichtert die Nährstoffaufnahme
- Practical: Warmes Congee mit Ingwer und Datteln, oder Hühnersuppe mit Frühlingszwiebeln
TAGS–STRATEGIE (Wärme halten und Lunge unterstützen):
- TCM: Nacken und Rücken warm halten — der Wind dringt über den Nacken ein, Wärme dort hält die Kälte fern
- Science: Warmhalten des Nackens verhindert reflektorische Vasokonstriktion und unterstützt die Immunfunktion
- Practical: Schal tragen, Nacken mit Wärmflasche oder Körnerkissen wärmen, Zugluft vermeiden
- TCM: Akupressur auf Lu 07 (Liè Quē) — der Hauptpunkt der Lunge, befreit die Oberfläche und vertreibt Wind
- Science: Dieser Punkt liegt im Verlauf des Nervus radialis und beeinflusst die Bronchialmuskulatur
- Practical: Am Unterarm, 1,5 Cun über der Handgelenkfalte, auf der Daumenseite. 3 Min. pro Seite kreisend massieren
- TCM: Warme Getränke über den Tag — Kälte braucht Wärme, jeder Schluck wärmt von innen
- Science: Heiße Getränke erwärmen die Atemwege und verbessern den Schleimfluss
- Practical: Ingwertee, Zimttee, warmes Wasser mit Honig. Mindestens 2–3 Liter pro Tag. Keine kalten Getränke!
ABEND–RITUAL (Schwitzen und Regeneration):
- TCM: Warmes Fußbad mit Ingwer — wärmt den ganzen Körper über die Fußsohlen und fördert das Schwitzen
- Science: Warme Fußbäder erhöhen die Kerntemperatur und aktivieren den Parasympathikus für besseren Schlaf
- Practical: 3–4 Scheiben Ingwer in eine Schüssel mit warmem Wasser (40–42 °C), Füße 15–20 Min. darin baden
- TCM: Akupressur auf Di 04 (Hé Gǔ) — öffnet die Oberfläche, fördert das Schwitzen und stärkt die Abwehr
- Science: Studien zeigen, dass Stimulation dieses Punktes die Aktivität natürlicher Killerzellen erhöht
- Practical: In der Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger. 3 Min. pro Seite mit festem Druck massieren. NICHT in der Schwangerschaft!
- TCM: Warm zugedeckt schlafen und leichtes Schwitzen zulassen — der Schweiß vertreibt die Kälte
- Science: Im Schlaf arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren, Wärme unterstützt die Immunfunktion
- Practical: Dick zudecken, warme Socken, vor 22 Uhr ins Bett. Nach dem Schwitzen sofort umziehen, nicht auskühlen!
The Yellow Emperor: „Qi Bo, wie lange dauert es, bis die Wind–Kälte vertrieben ist?“
Qi Bo: „Majestät, Wind–Kälte ist das am schnellsten behandelbare äußere Muster — wenn man sofort handelt. Wenn innerhalb der ersten Stunden mit wärmenden Kräutern und Ingwertee begonnen wird, kann die Kälte oft über Nacht vertrieben werden. Nach 1–2 Tagen konsequenter Behandlung: Das Frösteln lässt nach, der Körper beginnt zu schwitzen, die Kopfschmerzen verschwinden. Nach 3–5 Tagen sind die akuten Symptome meist abgeklungen. Nach 1–2 Wochen sollte die volle Energie zurückgekehrt sein. Wichtig ist: Die Kälte muss vollständig vertrieben werden! Wenn Reste bleiben, kann sie sich in Hitze umwandeln oder tiefer in den Körper eindringen.“
Dr. Weber: „Das stimmt mit der Virologie überein! Die ersten 48 Stunden sind das entscheidende Zeitfenster bei Erkältungen. In dieser Phase ist die Viruslast noch niedrig und das Immunsystem kann den Infekt am effektivsten bekämpfen. Studien zeigen, dass frühzeitige Maßnahmen — Ruhe, Wärme, ausreichend Flüssigkeit, Vitamin C und Zink — die Erkältungsdauer um 1–3 Tage verkürzen können. Und die TCM–Warnung vor ‚unvollständiger Vertreibung‘ hat ein klinisches Äquivalent: Wenn eine Erkältung nicht ausheilt, kann sie zu einer bakteriellen Sekundärinfektion führen — Sinusitis, Bronchitis oder sogar Lungenentzündung.“
The Yellow Emperor: „Was muss unbedingt vermieden werden bei Wind–Kälte?“
Qi Bo: „Majestät, das Wichtigste ist: Erstens, keine kalten und rohen Speisen — Rohkost, Joghurt, Eiscreme und kalte Getränke verstärken die Kälte im Körper. Zweitens, keine kühlenden Kräuter — Pfefferminze, Chrysantheme und Grüner Tee sind bei Wind–Kälte kontraindiziert, sie kühlen zusätzlich! Drittens, kein Auskühlen nach dem Schwitzen — wenn der Körper anfängt zu schwitzen, sofort trockene Kleidung anziehen und warm bleiben. Viertens, keine Überanstrengung — der Körper braucht alle Energie für den Kampf. Fünftens, kein Alkohol — er öffnet die Poren zu stark und schwächt die Abwehr langfristig. Und sechstens, keine Zugluft — der Wind darf nicht erneut eindringen!“
Dr. Weber: „Alles medizinisch sinnvoll! Kalte Speisen können die Körperkerntemperatur senken und die Immunfunktion beeinträchtigen. Das Auskühlen nach dem Schwitzen ist ein klassischer Risikofaktor für Rückfälle — der Körper verliert schlagartig Wärme. Sport bei Erkältung belastet das Herz–Kreislauf–System und kann im schlimmsten Fall zu einer Myokarditis führen. Und der Hinweis, keine kühlenden Kräuter zu verwenden, ist pharmacologisch korrekt — bei Wind–Kälte braucht der Körper Wärme, nicht Kühlung! Die falsche Behandlung kann den Zustand verschlimmern.“
The Yellow Emperor: „Dann ist die Botschaft klar: Wind–Kälte ist wie ein kalter Eindringling, der sich in unserem Haus verschanzt hat. Mit der Wärme des Ingwers, dem Schweiß der geöffneten Poren und der Stärke des Wei–Qi treiben wir ihn hinaus — schnell und entschlossen.“
Qi Bo: [smiles] „So ist es, Majestät. Die Kälte ist stark, aber die Wärme des Körpers ist stärker. Mit einem heißen Ingwertee, einem warmen Schal um den Nacken und der Weisheit der alten Rezepturen können wir die Kälte vertreiben, bevor sie sich festsetzt. Wärme von innen und außen — das ist das Geheimnis. Und dann, wenn der Schweiß fließt und die Kälte weicht, kehrt die Lebenskraft zurück.“
About our „3 Wise Men“ story
Who are the Yellow Emperor and Qi Bo?
The Yellow Emperor (Huangdi) is said to have lived around 2600 BC and is considered the mythical founder of Chinese culture and medicine. Qi Bo was his most important advisor and personal physician. Their discussions about health, illness, and human nature were recorded in the most important fundamental work of TCM.
The book: Huangdi Neijing
The Huangdi Neijing, also known as The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine, was probably written between 200 BC and 200 AD. It is the oldest surviving work on Chinese medicine and consists of dialogues between the Yellow Emperor and his advisors, mainly Qi Bo.
This work is to TCM what the Bible is to Christianity: the absolute foundation. All the important concepts - yin and yang, the 5 elements, qi, meridians and acupuncture points - are systematically described here for the first time.
Our modern approach: The 3 wise men
In our series „The Three Sages,“ we bring together the Yellow Emperor and Qi Bo with the fictional modern doctor and microbiologist Dr. Weber.
Important note: All three characters and their conversations are purely fictitious and invented by us.
We use this narrative form, similar to the dialogue form in the book Huangdi Neijing, to convey the often complex interrelationships of TCM in an understandable and entertaining way. When the 4,000-year-old emperor is confronted with modern science, enlightening „aha moments“ arise that show that ancient wisdom and new research often speak the same language — just in different words.
This makes TCM lively, understandable and practically applicable for your everyday life.
The dialogs are creative interpretations - not historical documents. For medical questions, please consult a qualified TCM therapist or doctor.
Your treatment options
Wind–Kälte ist sehr gut behandelbar! Die TCM bietet dir eine Vielzahl wirksamer Methoden, um den Wind zu vertreiben, die Kälte zu zerstreuen und dein Abwehr–Qi zu stärken. Du musst nicht alles auf einmal machen — wähle die Methoden aus, die zu dir und deinem Alltag passen.
Here you will find specific treatment approaches that have been proven effective in TCM for thousands of years and that you can largely apply yourself.
TCM herbal therapy
TCM herbs are the basis every classic TCM treatment. The carefully compiled mixtures have a synergistic effect — this means that the individual herbs reinforce each other's effects and balance out any possible side effects.
What modern medicine is only just discovering—the power of plant substances—has been used successfully by TCM for over 2,500 years.
Empfohlene TCM–Kräutermischung bei Wind–Kälte
JIN K74 — Windschutz
Die klassische Rezeptur Gui Zhi Tang (桂枝汤) — das „Zimtzweig–Dekokt“. Fünf Kräuter, die Wind und Kälte aus der Oberfläche vertreiben und zugleich die nährende (Ying) und die schützende (Wei) Schicht harmonisieren — die Grundformel bei Wind–Kälte mit Schwitzen.
Mit Gui Zhi (Zimtzweig) als Hauptkraut wärmt und öffnet diese Mischung die Oberfläche, während Bai Shao die Säfte bewahrt und Sheng Jiang, Da Zao und Zhi Gan Cao die Mitte stärken. Ideal bei Frösteln mit leichtem Schwitzen, steifem Nacken, Kopfschmerzen und einem Wind–Kälte–Infekt im Anfangsstadium.
The herbs in this recipeRecommended reading:How TCM herbal blends are formulatedLearn more now
| Herb (Pinyin) | German designation | Function in the recipe |
|---|---|---|
| Gui Zhi (Cinnamomi Ramulus) | cinnamon sticks | emperor Wärmt und öffnet die Oberfläche, treibt Wind und Kälte aus |
| Bai Shao (Paeoniae Radix Alba) | White peony root | minister Nährt das Ying und bewahrt die Säfte, harmonisiert mit Gui Zhi |
| Sheng Jiang (Fresh Ginger Rhizome) | Fresh ginger | assistant Unterstützt das Lösen der Oberfläche und wärmt den Magen |
| Da Zao (Zizyphi Jujubae Fructus) | Jujubes | assistant Stärkt die Mitte und nährt das Ying |
| Zhi Gan Cao (Glycyrrhizae Radix Melle Tosta) | Honey-roasted licorice root | harmonizer Harmonisiert alle Kräuter und verbindet Yang und Säfte |
Explanation of the most important herbs
emperor Gui Zhi (cinnamon twig) - The surface opener
Gui Zhi ist der Kaiser dieser Rezeptur — es wärmt und öffnet die Oberfläche, treibt Wind und Kälte aus und unterstützt das schützende Wei–Qi an der Außenschicht. Zimtaldehyd und die ätherischen Öle der Zimtzweige werden in Untersuchungen mit durchblutungsfördernden und wärmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
minister Bai Shao (Weiße Pfingstrose) — Die Säfte–Bewahrerin
Bai Shao nährt das Ying — die nährende Schicht — und bewahrt die Säfte; gemeinsam mit Gui Zhi harmonisiert es Ying und Wei, die nährende und die schützende Kraft. Paeoniflorin der Weißen Pfingstrosenwurzel wird in Untersuchungen mit krampflösenden und schmerzlindernden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
assistant Sheng Jiang (frischer Ingwer) — Der Kälte–Vertreiber
Frischer Ingwer unterstützt Gui Zhi beim Lösen der Oberfläche und wärmt zugleich den Magen — es treibt die Kälte nach außen. Die Gingerole des frischen Ingwers werden in Untersuchungen mit verdauungsfördernden und entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
assistant Da Zao (Jujube) — Der Mitte–Stärker
Da Zao stärkt die Mitte und nährt das Ying — gemeinsam mit Sheng Jiang harmonisiert es Magen und Milz, die Quelle von Ying und Wei. Die Polysaccharide der Jujube werden in Untersuchungen mit das Immunsystem unterstützenden und beruhigenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.
Recommended dosage
The dosage depends on the severity.
Based on your questionnaire results, we have highlighted the appropriate dosage for you below.
At light Severity:
- 2 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 6 tablets per day
- Optional, if taking 3 doses a day is difficult for you: 3 tablets twice a day — same daily amount
- We recommend at least 2 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
At middle Severity:
- 3 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 9 tablets per day
- We recommend at least 3 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
- If your condition improves, switch to the dosage recommendation for mild symptoms
At significantly Severity:
- 4 tablets 3 times a day (morning, noon, and late afternoon) = 12 tablets per day
- We recommend at least 4 cans, each containing 240 tablets (enough for about 12 weeks)
- If your condition improves, switch to the dosage recommendation for moderate severity
Why 3 times a day?
This ensures that the herbs' effects are evenly distributed throughout the day.
IMPORTANT:
- Take the tablets with at least 0.2 liters of warm water
- Ideally, 30 minutes before or after a meal
- This suggestion is not a substitute for a medical diagnosis or treatment
- If you are pregnant or breastfeeding, have a chronic medical condition, or are taking medication, consult a doctor or a TCM practitioner beforehand.
- Sich warm halten, Zugluft meiden; nach der Einnahme warm zudecken und leichtes Schwitzen zulassen
- Bei hohem Fieber, Atemnot oder Beschwerden, die sich verschlimmern oder länger anhalten, ärztlich abklären
If little has changed after about 12 weeks:
Herbs are just one part of TCM. Combine taking them with other practices—acupressure, qigong, Pilates, or yoga, BS+, as well as meditation and breathing exercises. Afterward, take a two-week break from taking the herbs. Then, if needed, you can TCM analysis try again and/or compare your result with your TCM practitioner or discuss it with your doctor.
If you have any questions about how to take it, please feel free to contact us.
Want to know what dosage is right for you? Take our free TCM questionnaire—in just a few minutes, it will reveal your personal TCM pattern and the appropriate dosage of the recommended TCM herbal blend.
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Warum BS+ bei Wind–Kälte?
In der TCM dringt Wind–Kälte über die Körperoberfläche ein, wenn das Wei–Qi (Abwehr–Qi) nicht stark genug ist. Das Wei–Qi wird von der Milz aus dem Nahrungs–Qi gebildet und von der Lunge an die Oberfläche verteilt. Moderne Forschung bestätigt: Rund 80 % des Immunsystems sitzen im Darm. Wenn die Darmflora geschwächt ist, kann die Milz weniger Nahrungs–Qi gewinnen — und das Wei–Qi wird zu schwach, um äußere pathogene Faktoren wie Wind und Kälte abzuwehren. Ein gesunder Darm ist daher entscheidend, um Wind–Kälte schnell zu überwinden und zukünftig besser abzuwehren.
BS+ delivers 11 prebiotic fibers und unterstützt so gezielt den Aufbau einer vielfältigen Darmflora. Eine gut genährte Darmflora stärkt die Milz–Funktion, fördert die Bildung von Nahrungs–Qi und unterstützt die Immunzellen im Darm — damit dein Körper Wind–Kälte schneller vertreiben kann und die Lunge wieder frei verteilen und absenken kann.
Besonders wichtig bei Wind–Kälte:
- Stärkt die Milz als Quelle des Wei–Qi, damit dein Körper äußere pathogene Faktoren wie Wind und Kälte schneller vertreiben und zukünftig besser abwehren kann
- Unterstützt die Immunzellen im Darm — dort wo 80 % deiner Abwehrkraft entsteht — und hilft so, die geschwächte Körperoberfläche wieder zu schließen
- Fördert die Aufnahme wärmender Nahrungsmittel wie Ingwer, Frühlingszwiebeln und Zimt, damit ihre Wind–Kälte vertreibende Wirkung voll zur Geltung kommt
Acupressure
Acupressure is acupuncture without needles. — du kannst sie jederzeit selbst anwenden. Durch gezielten, kräftigen Druck auf bestimmte Punkte vertreibst du Wind–Kaelte aus den Meridianen, öffnest die Oberflaeche und hilfst dem Körper, die eingeschlossene Kaelte über leichtes Schwitzen auszuleiten.
Diese drei Punkte bilden die klassische Kombination zur Vertreibung von Wind–Kaelte, Befreiung der Oberflaeche und Stärkung der Lunge. Verwende wärmende Techniken — reibe und drücke kräftig, um Wärme zu erzeugen und das Wei–Qi (Abwehr–Qi) zu aktivieren.
ACUPUNCTURE POINT: Lu 07
Lung 07
Interrupted series — Liè Quē
- Hauptpunkt der Lunge — befreit die Oberflaeche und vertreibt Wind
- Öffnet die Atemwege und löst Husten mit klarem, dünnem Schleim
- Stärkt das Wei–Qi (Abwehr–Qi) im Anfangsstadium
- Befreit die Nase und lindert verstopften Schnupfen mit waessrigem Sekret
- Besonders wirksam bei Froesteln, Kopfschmerzen und Nackensteifheit
Location:
Am Unterarm, 1,5 Cun über der Handgelenkfalte, auf der Daumenseite (oberhalb des Processus styloideus radii).
Application:
2x täglich für 3 Min. pro Seite kräftig reiben und drücken, um Wärme zu erzeugen. Ideal bei beginnendem Froesteln und laufender Nase.
ACCESSION POINT: Tue 04
Large intestine 04
Talverbindung — Hé Gǔ
- Öffnet die Oberflaeche und fördert das Schwitzen — hilft dem Körper, die Kaelte auszuleiten
- Vertreibt Wind–Kaelte und stärkt die Abwehrkraft
- Lindert Kopfschmerzen, verstopfte Nase und Gliederschmerzen
- Fördert den freien Fluss von Qi in allen Meridianen
- In Kombination mit Lu 07 die stärkste Punktkombination bei Wind–Kaelte
Location:
In der Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger auf dem Handrücken.
Application:
2x täglich für 3 Min. pro Seite kräftig reiben und wärmend massieren. NICHT während der Schwangerschaft anwenden!
ACCESSION POINT: Gb 20
Gallbladder 20
Wind Pond — Fēng Chí
- Der klassische „Windteich“ — der wichtigste Punkt bei Wind–Kaelte im Nacken
- Vertreibt Wind und löst Nackensteifheit und Hinterkopfschmerzen
- Öffnet die Sinne und klärt den Kopf
- In Kombination mit Lu 07 leitet er gezielt Wind–Kaelte aus
- Besonders wirksam bei steifem Nacken, Froesteln und Schwindel
Location:
In den Vertiefungen am Hinterkopf, beidseitig neben der Wirbelsäule am Haaransatz, zwischen den Muskelstraengen.
Application:
2x täglich für 2–3 Min. beide Seiten gleichzeitig mit den Daumen kräftig reiben und kreisend massieren. Kopf leicht nach vorne neigen. Reibe zunaechst kräftig, um Wärme im Nacken zu erzeugen.
TIP
AkuPen
Acupuncture pen with video instructions
For even more intense stimulation You can use an AkuPen. The acupressure pen significantly enhances the effect of acupressure. With an extensive video library for over 80 acupuncture points.
Qi Gong
Qi Gong is moving meditation — sanfte, fließende Übungen, die deinen Energiefluss harmonisieren und dein Wei–Qi (Abwehr–Qi) stärken. Bei Wind–Kälte helfen diese Übungen, die innere Wärme zu aktivieren, das Lungen–Qi zu regulieren und die Abwehrkraft deines Körpers wiederherzustellen, damit die eingedrungene Kälte vertrieben werden kann.
Regelmäßiges Praktizieren von Qi Gong (schon 10–15 Min. täglich) zeigt nachweislich positive Effekte auf das Immunsystem, die Atemwegsgesundheit und die innere Balance.
QI GONG: Exercise 1
Warm the center
Wärmt die Mitte, erzeugt innere Wärme gegen die Kälte
Particularly helpful for:
- Frösteln und innerem Kältegefühl
- Geschwächter Verdauung durch die eingedrungene Kälte
- Kalten Gliedmaßen und Schüttelfrost
- Erschöpfung des Milz– und Magen–Qi
Effect:
Diese Erde–Element–Übung wärmt gezielt die Mitte (Milz und Magen) und erzeugt innere Wärme, die dem Körper hilft, die eingedrungene Kälte zu vertreiben. Bei Wind–Kälte ist die innere Wärmeerzeugung entscheidend — denn nur wenn die Mitte warm und stark ist, kann das Wei–Qi die Kälte an der Oberfläche bekämpfen.
QI GONG: Exercise 2
Regulate Qi
Reguliert das Lungen–Qi, öffnet die Oberfläche
Particularly helpful for:
- Blockiertem Lungen–Qi und erschwerter Atmung
- Verschlossenen Poren und fehlendem Schwitzen
- Nackensteifheit und Kopfschmerzen durch Wind–Kälte
- Stagnation in den Lungen– und Blasen–Meridianen
Effect:
Diese Erde–Element–Übung reguliert den Qi–Fluss in allen Meridianen — besonders im Lungen– und Blasen–Meridian. Bei Wind–Kälte hilft sie, das blockierte Wei–Qi wieder in Bewegung zu bringen und die verteilende Funktion der Lunge zu unterstützen, damit die Oberfläche geöffnet und die Kälte über leichtes Schwitzen ausgeleitet werden kann.
QI GONG: Exercise 3
Collect Qi
Stärkt das Wei–Qi, baut Abwehrkraft auf
Particularly helpful for:
- Geschwächtem Wei–Qi nach dem Wind–Kälte–Angriff
- Erschöpfung und allgemeiner Schwäche
- Anfälligkeit für Rückfälle und erneute Erkältungen
- Geschwächtem Immunsystem in der Erholungsphase
Effect:
Diese Feuer–Element–Übung sammelt vitale Energie und stärkt das Wei–Qi (Abwehr–Qi). Nach einem Wind–Kälte–Angriff ist das Abwehr–Qi oft erschöpft — diese Übung hilft, die Reserven wieder aufzufüllen und die Widerstandskraft gegen Kälte nachhaltig aufzubauen, damit dein Körper künftige Wind–Kälte–Angriffe besser abwehren kann.
These Qi Gong exercises sind speziell für Wind–Kälte ausgewählt. Sie wärmen die Mitte, regulieren das Lungen–Qi und stärken dein Wei–Qi — die natürliche Schutzschicht deines Körpers gegen äußere Kälte und Wind.
Praktiziere die Übungen am besten morgens in einem warmen Raum — vermeide Zugluft und kalte Umgebungen. Bei akuter Wind–Kälte mit starkem Frösteln und Schüttelfrost nur sanfte Übungen im Sitzen — beginne erst mit aktivem Üben, wenn das Frösteln nachlässt.
QI GONG:
When and how often?
Morgens in warmem Raum (ideal):
- All 3 exercises as a sequence: approx. 15–20 min.
- Or just 1–2 exercises: approx. 5–10 min.
- Mindestens 3–5x pro Woche
Wichtig bei Wind–Kälte:
- Bei starkem Frösteln: nur „Die Mitte wärmen“ im Sitzen — keine aktiven Übungen!
- Erst nach Abklingen von Schüttelfrost und Gliederschmerzen mit allen 3 Übungen beginnen
- Immer warm angezogen üben — Nacken und Schultern bedeckt halten
Regularity is more important than duration:
- It is better to exercise for 10 minutes every day than for 60 minutes once a week.
- In der akuten Phase: sanftes „Die Mitte wärmen“ im Sitzen reicht
- In der Erholungsphase: alle 3 Übungen zur Stärkung des Wei–Qi
Pro tip: Beginne mit „Die Mitte wärmen“, um die innere Wärme zu aktivieren. Dann „Qi regulieren“, um das Lungen–Qi zu befreien und die Oberfläche zu öffnen. Schließe mit „Qi sammeln“ ab, um das Wei–Qi nachhaltig zu stärken und Rückfälle zu vermeiden.
LIVE EVERY MONDAY: QI GONG WITH WOLFGANG
Every Monday at 6:00 p.m. Let's practice together live on YouTube. Among other things, Wolfgang will guide you through a complete qigong sequence — free of charge and suitable for all levels.
Why participate live? ✓ Practicing together is motivating ✓ Wolfgang explains the exercises in detail ✓ You can ask questions in the live chat ✓ Regular appointments help with your routine
More about Qi Gong LiveMeridian Yoga — The Yoga of TCM
Meridian Yoga combines yoga with traditional Chinese medicine. Das Ergebnis ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das Dehnungen und Haltungen gezielt auf die Meridiane des Körpers ausrichtet.
Bei Wind–Kälte setzen wir auf Übungen für den Magen–Meridian. Der Magen gehört zum Yangming–System — und dieses System umfasst auch den Dickdarm–Meridian, der gemeinsam mit dem Lungen–Meridian das Metall–Element bildet. Indem du den Magen–Meridian aktivierst, stärkst du deine Mitte (Milz und Magen) — und eine starke Mitte erzeugt innere Wärme. Genau diese Wärme braucht dein Körper, um die eingedrungene Kälte zu vertreiben und das Wei–Qi (Abwehr–Qi) wieder aufzubauen.
MERIDIAN YOGA: Exercise 1
The tree with acupressure for the stomach meridian
Stärkt die Mitte, erzeugt innere Wärme
Particularly helpful for:
- Kältegefühl und Frösteln nach dem Abklingen der akuten Phase
- Geschwächtem Immunsystem und Anfälligkeit für erneute Erkältungen
- Verdauungsschwäche durch innere Kälte
- Erschöpfung und fehlendem Antrieb in der Genesungsphase
Effect:
Der Baum ist eine stabilisierende Übung, die den Magen–Meridian an der Vorderseite des Beines aktiviert. Bei Wind–Kälte stärkt er die Mitte und regt die körpereigene Wärmeproduktion an. Die Akupressur–Komponente stimuliert zusätzlich Punkte, die das Wei–Qi aufbauen und die Kälte aus dem Körper treiben.
MERIDIAN YOGA: Exercise 2
The bow for the stomach meridian
Öffnet den Brustkorb, wärmt die Mitte
Particularly helpful for:
- Verspannungen im Nacken– und Schulterbereich durch Wind–Kälte
- Blockaden im Magen–Meridian und geschwächter Mitte
- Flacher Atmung durch Kälte in der Lunge
- Energiemangel und innerer Kälte nach der Erkältung
Effect:
Diese Übung dehnt den Magen–Meridian sanft und öffnet gleichzeitig den Brustkorb. Bei Wind–Kälte hilft das, die Lunge zu befreien und den Wärmefluss im Körper wiederherzustellen. Über das Yangming–System unterstützt die Übung auch den Dickdarm–Meridian, der gemeinsam mit der Lunge für die Abwehr zuständig ist.
Beide Übungen aktivieren den Magen–Meridian und stärken damit deine Mitte — die Quelle der inneren Wärme und die Grundlage für ein starkes Wei–Qi. Über das Yangming–System (Magen und Dickdarm) unterstützen sie indirekt auch die Lunge, die bei Wind–Kälte in ihrer verteilenden Funktion blockiert ist.
Particularly effective: Halte jede Position für 3–5 Atemzüge und konzentriere dich dabei auf eine tiefe, ruhige Bauchatmung — das wärmt die Mitte und hilft der Lunge, sich wieder zu öffnen.
MERIDIAN YOGA:
When and how often?
Best time:
- Morgens oder am späten Nachmittag — niemals während akuter Fröstelanfälle
Duration:
- Hold each position for 3–5 breaths.
- Complete sequence: 10-15 min.
- 3–5x pro Woche, sobald das Frösteln und die Gliederschmerzen abgeklungen sind
Important:
- Bei akutem Frösteln und starkem Kältegefühl: Ruhe und Wärme statt Übung!
- Erst nach Abklingen der akuten Kältesymptome mit sanftem Meridian Yoga beginnen
- Langsam steigern — der Körper braucht seine Energie, um die Kälte auszutreiben
Pro tip: Beginne in der Genesungsphase mit Meridian Yoga und kombiniere es mit warmem Ingwertee und den Akupressurpunkten Lu 07 und Di 04. So wärmst du gleichzeitig deine Mitte, stärkst dein Wei–Qi und unterstützt die Lunge beim Vertreiben der Restkälte.
Nutrition according to TCM
„Let food be your medicine.“ — dieser Grundsatz gilt in der TCM seit Jahrtausenden. Bei Wind–Kälte ist die richtige Ernährung entscheidend, um die eingedrungene Kälte zu vertreiben und dein Wei–Qi (Abwehr–Qi) wieder zu stärken.
Wind–Kälte gehört zum Element Metal and needs warme bis heiße, scharf–wärmende Nahrung, um die Kälte von innen zu zerstreuen und die Oberfläche zu öffnen. Heiße Suppen, Ingwer und wärmende Gewürze sind jetzt deine wichtigsten Verbündeten.
What you eat, HOW you eat and WHEN du isst — all das beeinflusst deine Genesung und dein Wohlbefinden.
Die goldenen Regeln bei Wind–Kälte
What is good for you:
Wärmende Getränke und Tees
- Ingwertee — vertreibt die Kälte und öffnet die Oberfläche
- Zimttee — wärmt von innen und stärkt das Yang
- Heißes Wasser mit frischem Ingwer und Honig — der TCM–Klassiker
- Frühlingszwiebel–Ingwer–Sud — öffnet die Poren und fördert leichtes Schwitzen
Heiß trinken und warm zudecken — so vertreibst du die Kälte!
Wärmende Gewürze und Kräuter
- Frischer Ingwer — das wichtigste Mittel gegen Wind–Kälte
- Frühlingszwiebeln (das Weiße) — öffnen die Oberfläche
- Knoblauch — wärmt und stärkt die Abwehr
- Zimt, Pfeffer, Sternanis — vertreiben innere Kälte
Scharf–warm ist das Prinzip — genau das Gegenteil von Wind–Hitze!
Wärmende Suppen und Eintöpfe
- Hühnersuppe mit Ingwer — nährt Qi und wärmt die Mitte
- Knochenbrühe — stärkt Wei–Qi und die Abwehrkraft
- Congee mit Frühlingszwiebeln und Ingwer — leicht verdaulich und wärmend
- Gemüsesuppe mit Knoblauch und Pfeffer — löst die Oberfläche
Heiße Suppen sind die beste Medizin bei Wind–Kälte!
Stärkende Nahrungsmittel
- Datteln — nähren Qi und Blut, wärmen
- Walnüsse — stärken das Yang und die Nieren
- Hafer und Hirse — wärmen die Mitte und nähren
- Lammfleisch — stark wärmend, stärkt das Yang
Datteln und Walnüsse sind kraftvolle Helfer für dein Abwehr–Qi!
What you should avoid:
Kalte Getränke und Eiskaltes
- Eiswasser und kalte Getränke
- Eiscreme und Frozen Yogurt
- Smoothies und Frappuccinos
- Cold milk
Kälte verschließt die Poren noch mehr und hält den Wind fest!
Rohkost und kühlende Speisen
- Rohe Salate und ungekochtes Gemüse
- Joghurt und Quark — kühlend und verschleimend
- Südfrüchte — Banane, Orange, Kiwi kühlen stark
- Tomaten und Gurke roh
Rohkost kühlt den Körper weiter aus — genau das Falsche bei Wind–Kälte!
Minze und kühlende Kräuter in großen Mengen
- Pfefferminztee — zu kühlend bei Kälte–Mustern
- Chrysanthemen–Tee — klärt Hitze, nicht Kälte
- Grüner Tee in großen Mengen — kühlende Wirkung
- Mungobohnen — kühlend und entgiftend, jetzt unpassend
Kühlende Kräuter und Tees vertreiben keine Kälte — sie verstärken sie!
Milchprodukte und verschleimende Nahrung
- Milch und Käse — erzeugen Schleim in der Lunge
- White sugar and sweets
- Weißmehl–Produkte — belasten die Mitte
- Bananen — kühlend und verschleimend
Schleim blockiert die Lunge zusätzlich und verzögert die Genesung!
HOW YOU SHOULD EAT:
Warm and cooked
- Alles warm oder heiß essen — nichts Kaltes oder Rohes
- Gekochte, gedünstete oder geschmorte Speisen bevorzugen
- Wärmende Gewürze großzügig verwenden
- Soups and stews are ideal
Regelmäßig und nährend
- Drei warme Mahlzeiten am Tag
- Warmes Frühstück ist besonders wichtig
- Nicht hungern — der Körper braucht Energie für die Abwehr
- Lieber öfter und weniger als eine große Mahlzeit
Viel heiß trinken
- Heißen Ingwertee über den ganzen Tag
- Heißes Wasser mit Zimt am Morgen
- Frühlingszwiebel–Ingwer–Sud bei akuten Symptomen
- Knochenbrühe als warmer Zwischensnack
Wärme von innen vertreibt die Kälte von außen!
Ruhe und Wärme beim Essen
- Eat in peace, chew well
- Nach dem Essen warm einpacken
- Nicht mit nassem Haar oder leichter Kleidung essen
- Auf deinen Körper hören
Dein Körper braucht alle Energie, um die Kälte zu vertreiben!
IDEAL MENU FOR ONE DAY:
Frühstück:
- Warmes Hafer–Congee mit Zimt, Datteln und Walnüssen
- In addition: Heißer Ingwertee mit braunem Zucker
Mittagessen:
- Hühnersuppe mit Ingwer, Frühlingszwiebeln und Knoblauch
- In addition: Reis und gedünstetes Gemüse mit Pfeffer
Abendessen:
- Ingwer–Frühlingszwiebel–Suppe mit Reisnudeln
- In addition: Warmer Zimttee
Snack if needed:
- Eine Handvoll Walnüsse und Datteln
- Or: Eine Tasse heiße Knochenbrühe
The most important rule when changing your diet is:
Start with ONE step!
Don't change everything at once.
Our suggestion for getting started:
- Heißen Ingwertee statt kalter Getränke trinken — sofort
- Kalte Speisen, Rohkost und Milchprodukte weglassen — sofort
- Täglich eine wärmende Suppe mit Ingwer und Frühlingszwiebeln kochen — ab dem ersten Tag
Schritt für Schritt wirst du merken, wie das Frösteln nachlässt, der Nacken sich entspannt und deine Energie zurückkehrt.
Your body will thank you for it!
REZEPT: INGWER–FRÜHLINGSZWIEBEL–SUPPE
Ingredients:
For 2 portions
- 3–4 slices of fresh ginger
- 3 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße)
- 1 EL brauner Zucker
- 500 ml water
- Optional: 1 pinch of cinnamon
Preparation:
- Ingwer in dünne Scheiben schneiden
- Frühlingszwiebeln waschen und das Weiße in Stücke schneiden
- Wasser zum Kochen bringen
- Ingwer und Frühlingszwiebeln hineingeben
- 10 Min. auf mittlerer Hitze köcheln lassen
- Braunen Zucker einrühren
- Heiß trinken — dann warm zudecken und leichtes Schwitzen zulassen
Effect:
Öffnet die Oberfläche und vertreibt die Kälte
Fördert leichtes Schwitzen und löst den Wind
Wärmt die Lunge und lindert Frösteln
2–3x täglich bei akuter Wind–Kälte — das klassische TCM–Hausmittel!
REZEPT: WÄRMENDE HÜHNERSUPPE MIT INGWER UND DATTELN
Ingredients:
For 4 portions
- 500 g Hühnerknochen oder –stücke
- 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, in Scheiben
- 6–8 getrocknete Datteln
- 3 Knoblauchzehen, leicht angedrückt
- 3 Frühlingszwiebeln, in Stücke geschnitten
- 1.5 L water
- Optional: 1 Handvoll Walnüsse, schwarzer Pfeffer
Preparation:
- Hühnerknochen kurz in kochendem Wasser blanchieren und abgießen
- Frisches Wasser zum Kochen bringen
- Hühnerteile, Ingwer, Knoblauch und Datteln hineingeben
- Aufkochen, dann auf niedrige Hitze reduzieren
- 90 Min. bis 2 Stunden langsam köcheln lassen
- Frühlingszwiebeln und optional Walnüsse in den letzten 10 Min. zugeben
- Mit Salz und reichlich schwarzem Pfeffer abschmecken
Effect:
Wärmt von innen und nährt Qi und Blut
Stärkt die Mitte und das Wei–Qi (Abwehr–Qi)
Vertreibt Kälte und unterstützt die Genesung nachhaltig
Täglich 1–2 Schalen — perfekt bei Wind–Kälte zur Stärkung!
Breathing
Breathing is the bridge between body and mind. In TCM, we say: „The lungs govern qi“ — through conscious breathing, you can directly influence your energy flow, harmonize all organ systems, and activate your self-healing powers.
Studies show: Proper breathing activates the parasympathetic nervous system (rest & regeneration), massages the internal organs from within, improves oxygen supply, and reduces stress hormones. The good news: Just 5–10 minutes a day can have a measurable effect on your overall well-being.
Recommended breathing techniques
ABDOMINAL BREATHING — The basis for every breathing technique
Natural breathing
Abdominal breathing is the most natural and effective form of breathing. With every breath, you massage your internal organs, activate the flow of energy, and bring qi to the center of your body (dantian).
Wolfgang shows you step by step, How to learn abdominal breathing correctly—lying down to start with, then later also sitting and standing.
Duration: 9 minutes
4–7–8 BREATHING — Calms you down immediately
Breathing to fall asleep and combat inner restlessness
4–7–8 breathing (inhale for 4 seconds, hold for 7 seconds, exhale for 8 seconds) is known as a „natural sedative.“ This special rhythm calms your nervous system in just a few minutes—perfect for stress, racing thoughts, or trouble falling asleep.
Perfect for the evening or whenever you want to calm down quickly.
Duration: 9 minutes
To the interactive videoBOX BREATHING — For inner coherence
Professional breathing for focus and calmness
Box Breathing (4 seconds on, 4 seconds hold, 4 seconds off, 4 seconds hold) combines activation and relaxation in perfect balance. This method is used by elite soldiers, athletes, and executives to remain calm and focused even in extremely stressful situations.
Train your CO₂ tolerance and brings the heart, breathing, and nervous system
into a harmonious state.
Duration: 9 minutes
To the interactive videoCOHERENT BREATHING — Harmonizes body & mind
Breathing against burnout
With coherent breathing You breathe in for 5.5 seconds and out for 5.5 seconds. This rhythm brings your heart and breathing into perfect synchrony—a state that science refers to as „coherence.“ This method is also used in clinics for burnout treatment and stress reduction.
Proven to improve Heart rate variability (HRV) — the most important marker for stress resistance, health, and life expectancy.
Duration: 14 minutes
To the interactive videoCOHERENT BREATHING Around the clock
Our 24/7 livestream on coherent breathing runs non-stop. You can tune in at any time and join in right away.
Perfect for:
✓ Spontaneous breaks to catch your breath in between
✓ If you need help breathing
✓ As background while working
✓ For falling asleep (calms the nervous system)
✓ For regular daily practice
relaxation
When your body is relaxed, all organ systems can function optimally. Chronic tension blocks your body's self-healing powers and keeps you in a state of constant stress. Through targeted relaxation techniques, you activate the parasympathetic nervous system and send your body the signal: „Now I can regenerate, heal, and build strength.“
Progressive muscle relaxation is one of the most researched relaxation methods and has been used successfully for over 100 years. It helps you to recognize tension, actively release it, and achieve a state of deep relaxation—whenever you want.
Recommended relaxation technique
PROGRESSIVE MUSCLE RELAXATION (PMR)
The scientifically proven relaxation method
Progressive muscle relaxation according to Jacobson is one of the most widely researched relaxation techniques worldwide. By deliberately tensing and relaxing individual muscle groups, you learn to consciously perceive tension and actively release it.
Proven effect:
Lowers blood pressure, improves sleep, reduces chronic pain, relieves tension, and activates self-healing powers. Successfully used by psychologists to treat anxiety disorders, depression, and chronic pain.
Maria guides you step by step through the entire exercise—perfect for beginners and advanced practitioners alike.
Duration: 23-minute complete guide
To the guided PMRMeditation
Meditation calms the mind — and a calm mind harmonizes the body. In TCM, we know that every emotion affects a specific organ. Through regular meditation, you learn to break out of destructive thought patterns, find emotional balance, and strengthen your inner core.
Modern studies confirm: Meditation has been proven to change brain structure, reduce stress hormones, strengthen the immune system, and improve self-healing powers. Just 10 minutes a day can change your life forever.
Recommended meditations
GUIDED MEDITATIONS FOR EVERY DAY
Your personal meditation library
We have a complete Playlist with over 60 guided meditations, breathing exercises, and relaxation techniques—from short 5-minute meditations for in between to deep 30-minute sessions for intensive practice.
In the playlist you will find:
- Morning meditations for a mindful start to the day
- Meditations for restful sleep
- Breathing meditations for inner peace
- Meditations against stress, brooding, and worries
- TCM standing meditations for all 5 elements
- Body scan and body journeys
- Healing meditations to activate self-healing powers
- Special breathing techniques (4–7–8, coherent breathing, bee breathing)
Perfect for beginners and advanced practitioners. Choose the right meditation for you depending on your time, the time of day, and your needs.
To the meditation playlistWenn der Wind mit der Kälte kommt, wärme den Körper von innen — denn die Kälte flieht vor dem Feuer der Lebenskraft.
- Loosely based on the HUANG DI NEI JING
(The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine)
More tips for your everyday life
In addition to traditional TCM treatment methods gibt es einfache Alltagsmaßnahmen, die deinem Körper helfen, die Wind–Kälte schneller zu vertreiben. Die richtigen Gewohnheiten unterstützen dein Wei–Qi und beschleunigen die Genesung.
Warm halten und Nacken schützen
Warum der Nacken so wichtig ist
Der Nacken gilt in der TCM als „Tor des Windes“ — hier dringt die Kälte am leichtesten ein:
- Der Punkt Fēng Fǔ (LG 16) liegt am Nacken — das Einfallstor für Wind
- Ein ungeschützter Nacken lädt Wind–Kälte förmlich ein
- Auch Zugluft kann über den Nacken erneut eindringen
- Kälte an den Füßen schwächt das Nieren–Yang und damit die Abwehrkraft
Praktische Umsetzung
So schützt du dich vor weiterem Eindringen der Kälte:
- Schal tragen — auch drinnen, solange du fröstelst
- Mütze und warme Socken — Kopf und Füße warm halten
- Zugluft konsequent vermeiden — Fenster nicht auf Kipp lassen
- Nie mit nassem Haar nach draußen gehen oder schlafen
Schwitzen fördern — die Kälte austreiben
Warum Schwitzen die wichtigste Methode ist
Leichtes Schwitzen ist die natürliche Methode des Körpers, Wind–Kälte auszutreiben:
- Die Kälte verschließt die Poren — Schwitzen öffnet sie wieder
- Durch die Poren kann die Wind–Kälte den Körper verlassen
- Leichtes Schwitzen reicht aus — starkes Schwitzen schwächt das Qi
- Ohne Schwitzen bleibt die Kälte im Körper eingeschlossen
Praktische Umsetzung
So förderst du das Schwitzen auf sanfte Weise:
- Heißen Ingwertee trinken — wärmt von innen und öffnet die Poren
- Warm zudecken und im Bett ruhen — die Wärme sammeln lassen
- Warmes Bad oder Fußbad mit frischem Ingwer — 15–20 Min.
- Nach dem Schwitzen sofort umziehen — nasse Kleidung kühlt den Körper aus!
Warme Ernährung — den Körper von innen heizen
Warum nur wärmende Nahrung hilft
Bei Wind–Kälte braucht dein Körper Wärme von innen — kalte Nahrung verstärkt die Kälte:
- Warme Speisen unterstützen das Yang und helfen, die Kälte zu vertreiben
- Kalte und rohe Nahrung schwächt die Milz und bindet Energie
- Wärmende Gewürze wie Ingwer und Zimt öffnen die Oberfläche
- Suppen liefern gleichzeitig Wärme, Flüssigkeit und Nährstoffe
Praktische Umsetzung
So ernährst du dich während einer Wind–Kälte Erkrankung:
- Hühnersuppe mit Ingwer und Frühlingszwiebeln — das klassische Hausmittel
- Congee (Reisbrei) mit Ingwer und Datteln — leicht verdaulich und wärmend
- Zimttee oder heißes Wasser mit Ingwer und Honig
- KEINE Rohkost, keine kalten Getränke, kein Joghurt, kein Eis
Ruhe und Schlaf — Energie für den Kampf
Warum Ruhe so wichtig ist
Dein Körper braucht alle Energie, um die Wind–Kälte zu bekämpfen:
- Das Wei–Qi regeneriert sich vor allem im Schlaf
- Jede Anstrengung lenkt Qi von der Immunabwehr ab
- Auch geistige Arbeit kostet Qi — nicht nur körperliche
- Überanstrengung kann die Kälte tiefer in den Körper treiben
Praktische Umsetzung
So gibst du deinem Körper die nötige Erholung:
- Früh ins Bett gehen — vor 22 Uhr, damit sich das Wei–Qi regenerieren kann
- 8–9 Stunden Schlaf pro Nacht — warm zugedeckt
- Krankmelden — nicht „durchhalten“ und andere anstecken
- Keine Überanstrengung — weder körperlich noch geistig
Nach der Genesung — Wei–Qi aufbauen
Den Körper wieder aufbauen
Nach dem Abklingen der akuten Symptome das Immunsystem gezielt stärken:
- Langsam wieder in Bewegung kommen — Spaziergänge an der frischen Luft
- Weiterhin wärmend essen — Suppen, Eintöpfe, warme Getreidebreie
- Sanftes Qi Gong zur Stärkung des Lungen–Qi
- Weiterhin auf ausreichend Schlaf achten
Rückfälle vermeiden
Zu frühe Belastung führt häufig zu Rückfällen:
- Huáng Qí (Astragalus)–Tee zur Immunstärkung — NUR nach vollständiger Genesung!
- Nicht zu früh wieder voll belasten — mindestens 2–3 Tage nach Symptomfreiheit
- Nacken weiterhin schützen — Schal tragen, Zugluft meiden
- Regelmäßige warme Mahlzeiten beibehalten — nicht sofort zu Rohkost zurückkehren
Important to know
Wind–Kälte ist in der TCM eine akute Erkrankung — sie kommt schnell und kann auch schnell wieder gehen, wenn du richtig reagierst. Dein Körper zeigt dir durch die Symptome, was er braucht: Wärme, Ruhe und leichtes Schwitzen. Höre auf diese Signale und gib deinem Wei–Qi die Chance, die Kälte zu vertreiben.
When to see a doctor? Bei hohem Fieber über 39 °C, das länger als 3 Tage anhält, bei starken Kopfschmerzen mit Nackensteifheit (Meningitis ausschließen!), bei Atemnot oder Brustschmerzen, bei zunehmender Verschlechterung trotz Behandlung oder wenn sich die Kälte in Hitze wandelt (gelber Auswurf, starkes Fieber). Besondere Vorsicht bei Kindern, älteren Menschen und immungeschwächten Personen. TCM und westliche Medizin ergänzen sich — zögere nicht, beides zu nutzen.
For optimal treatment progress
TCM is not a quick fix for symptoms., but rather a holistic healing process. You will achieve the best results if you consistently integrate the treatment into your daily routine and give your body time to regenerate.
Integration into everyday life
Start with ONE step
Don't try to change everything at once! That's overwhelming and leads to
usually leads to you giving up. Instead:
- Tag 1–2: Sofort wärmende Kräuter und Ernährung beginnen (Ingwertee, Frühlingszwiebel–Suppe)
- Tag 2–4: Akupressur Lu 07, Di 04 und Gb 20 mehrmals täglich
- Tag 4–7: Sanftes Qi Gong, sobald Frösteln und Gliederschmerzen nachlassen
- Woche 2: TCM–Kräutermischung bei anhaltenden Symptomen ergänzen
- Woche 3: Wei–Qi stärken zur Rückfallprävention
Realistic expectations
After 2–3 weeks: First improvements noticeable
- Frösteln und Gliederschmerzen sind abgeklungen
- Schnupfen und Husten lassen deutlich nach
- Energie kehrt zurück
After 6–8 weeks: Significant improvements
- Abwehrkraft ist wiederhergestellt
- Keine Restsymptome mehr
- Immunsystem ist gestärkt
After 3–6 months: Sustainable healing
- Deutlich weniger Erkältungsanfälligkeit
- Starkes Abwehr–Qi schützt vor neuen Infekten
- Nachhaltig gestärktes Immunsystem
TCM vs. Western medicine
TCM and Western medicine are not mutually exclusive—they complement each other!
When Western medicine is important:
- In acute emergencies
- In case of structural damage
- In case of infections
- For accurate diagnoses (laboratory, imaging)
Where TCM has its strengths:
- In case of functional disorders
- For chronic complaints
- For prevention
- For holistic healing
Ideal: Combine both systems! Use Western medicine for
Acute treatment and accurate diagnosis, TCM for lasting healing
and strengthening the body's self-healing powers.
Important: Never stop taking prescribed medication without consulting your doctor first!
Talk to your doctor when you start TCM treatment.
Syndrome differentiation according to TCM:
Tongue: Blasser Zungenkörper, dünner weißer Belag
Pulse: Oberflächlich (Fu Mai), gespannt (Jin Mai)
Pathomechanism:
Äußere Wind–Kälte dringt über Haut und Nacken in die Oberfläche des Körpers ein. Die Kälte verschließt die Poren und blockiert das Wei–Qi (Abwehr–Qi). Die Lunge wird in ihrer verteilenden und absenkenden Funktion gestört. Da die Poren fest verschlossen sind, kann der Körper nicht schwitzen — die Kälte bleibt eingeschlossen. Der Wind verursacht Kopfschmerzen und Nackensteifheit, die Kälte erzeugt starkes Frösteln und Gliederschmerzen.
Treatment principle:
Xīn Wēn Jiě Biǎo (辛温解表) — Scharf–warm die Oberfläche befreien
Classic recipe:
Guì Zhī Tāng (Zimtzweig–Dekokt) bei leichtem Schwitzen
Má Huáng Tāng (Ephedra–Dekokt) bei fehlendem Schwitzen
Important modifications depending on accompanying symptoms:
- Bei starken Kopfschmerzen: + Chuān Xiōng (Ligustici Rhizoma), Bái Zhǐ (Angelicae Dahuricae Radix)
- Bei starkem Husten: + Xìng Rén (Armeniacae Semen), Zǐ Wǎn (Asteris Radix)
- Bei Gliederschmerzen: + Qiāng Huó (Notopterygii Rhizoma), Dú Huó (Angelicae Pubescentis Radix)
- Bei verstopfter Nase: + Cāng Ěr Zǐ (Xanthii Fructus), Xīn Yí Huā (Magnoliae Flos)
Every step counts
Your body WANTS to heal—you just have to create the right conditions for it to do so.
Remember:
👣 Every little step counts
You don't have to be perfect. Even one warm meal a day is better than none. Even 5 minutes of qigong is better than no exercise at all.
⏳ Patience pays off
It took years for your body to get into this state. Give it time to regenerate. Healing takes time, but it WILL happen.
🎯 Focus on what you can DO
Don't concentrate on what you are doing „wrong". Focus on every positive step you take.
💚 Be good to yourself
Perfection does not exist. It is acceptable to have an off day occasionally. Tomorrow is a new day when you can continue.
🤝 You are not alone
Thousands of people are walking this path with you. For over 2,000 years, TCM has been helping people like you who want to regain their health.
Measure your healing progress
To track your progress with treatment, we recommend that you repeat the TCM analysis after about 3 months.
Why is this important?
- You can see how your condition has improved.
- You can adjust the treatment as needed.
- It motivates you to keep going
- You recognize which measures work best
⚠️ Important: Your answers today will be stored in encrypted form in a code that you received by email. You can only measure your progress later with this code. Keep the email safe!
Activate reminder:
<>In 12 weeks, you'll receive an email with a link to the TCM analysis. When you fill it out, you can enter your personal health code—then you'll see a comparison overview at the end:
→ Your new values
→ Your scores from today's test
→ Direct changes
This allows you to see at a glance whether your symptoms
have improved!
🔒 YOUR DATA IS SAFE
We store:
✓ Only your email address for reminders
✓ The date for shipping
We do NOT store:
✗ Your analysis results
✗ Your personal health data
✗ The connection between email and diagnosis
All analysis data is completely anonymous and is not linked to your email address.










