Hormone & Darm im Einklang. Erlebe deinen inneren Rhythmus.
Die versteckte Verbindung: Hormone & Darmgesundheit
Was in der Frauengesundheit oft übersehen wird: Deine Sexualhormone beeinflussen nicht nur Gebärmutter und Eierstöcke, sondern wirken im gesamten Körper — besonders intensiv in deinem Verdauungssystem.
So wirken deine Hormone auf deinen Darm:
- Östrogen und Progesteron regulieren direkt die Kontraktion und Entspannung deiner Darmmuskulatur
- Sie beeinflussen die Wasser– und Elektrolytaufnahme im Darm
- Sie verändern die Zusammensetzung deines Mikrobioms — der Billionen Bakterien, die deinen Darm besiedeln
- Sie wirken auf die Schmerzwahrnehmung in deinen Verdauungsorganen
- Aktuelle Forschungen zeigen, dass diese Verbindungen aufkomplexen Wechselwirkungen zwischen dem Hormon– und Verdauungssystem basieren.
Dein Zyklus im Detail: 4 Phasen, 4 Verdauungsmuster
1. Menstruationsphase (Tag 1–5)
Was passiert hormonell:
Die Hormone Östrogen und Progesteron fallen ab, Prostaglandine werden freigesetzt.
Auswirkungen auf die Verdauung:
- Vermehrte Darmkontraktionen durch Prostaglandine
- Häufigere Darmentleerung bis hin zu Durchfall
- Verstärkte Krämpfe in Unterleib und Darm
- Veränderte Darmflora durch hormonelle Schwankungen
Deine Helfer in dieser Phase:
Ernährung:
- Lösliche Ballaststoffe (Haferbrei, Bananen, Apfel)
- Wärmende Speisen wie Hühnersuppe und Ingwertee
- Leicht verdauliche, nährstoffreiche Kost
- Eisen– und magnesiumreiche Lebensmittel
Bewegung:
- Sanfte Spaziergänge fördern die Durchblutung
- Leichtes Yoga mit Fokus auf Bauch und unterer Rücken
Zusatz–Tipp:
Eine Wärmflasche auf dem Bauch kann Krämpfe lindern
2. Follikelphase (Tag 6-13)
Was passiert hormonell:
Östrogen steigt stetig an, Progesteron bleibt niedrig.
Auswirkungen auf die Verdauung:
- Verbesserte Darmmotilität durch steigendes Östrogen
- Höhere Energielevels und schnellerer Stoffwechsel
- Gesteigerte Absorption von Nährstoffen
- Balancierte, meist stabile Verdauung
Deine Helfer in dieser Phase:
Ernährung:
- Buntes Gemüse und Obst
- Prä– und probiotische Lebensmittel für die Darmflora
- Proteinreiche Kost zur Unterstützung der Follikelreifung
- Komplexe Kohlenhydrate für anhaltende Energie
Bewegung:
- Cardio–Training und Kraftübungen
- Dynamische Bewegungsformen
- Tanzen oder andere freudvolle Aktivitäten
Zusatz–Tipp:
Kräutertees mit Fenchel und Kümmel unterstützen die Verdauung
3. Ovulationsphase (Tag 14–16)
Was passiert hormonell:
Östrogen erreicht seinen Höhepunkt, LH–Spike, leichter Progesteronanstieg.
Auswirkungen auf die Verdauung:
- Erhöhte Wassereinlagerung im Gewebe
- Leichte Verlangsamung der Darmpassage
- Mögliches Völlegefühl und Blähungen
- Veränderung der bakteriellen Zusammensetzung im Darm
Deine Helfer in dieser Phase:
Ernährung:
- Quellende Fasern wie Flohsamenschalen und Leinsamen
- Fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kefir, Kombucha)
- Frische Kräuter zur Unterstützung der Verdauung
- Leicht verdauliche Proteine
Bewegung:
- Moderat intensive Übungen
- Stretching und Flexibilitätstraining
- Übungen, die das Becken aktivieren
Zusatz–Tipp:
Sanfte Bauchmassage zur Unterstützung der Verdauung
4. Lutealphase (Tag 17-28)
Was passiert hormonell:
Progesteron dominiert, Östrogen bleibt moderat erhöht.
Auswirkungen auf die Verdauung:
- Verlangsamte Darmmotilität durch Progesteron
- Häufigere Verstopfung und Trägheit
- Erhöhtes Blähungspotential
- Stärkere Heißhungerattacken, besonders auf Süßes
- Erhöhte Sensitivität gegenüber bestimmten Lebensmitteln
Deine Helfer in dieser Phase:
Ernährung:
- Ausgewogene Mischung aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen
- Magnesiumreiche Lebensmittel (Nüsse, Samen, dunkles Blattgemüse)
- Warme, gedünstete Gemüsegerichte
- Ausreichend Wasser oder Kräutertees
- Kalziumreiche Kost gegen PMS–Symptome
Bewegung:
- Qi Gong/Yoga mit Fokus auf Verdauungsstimulation
- Moderates Walking
- Schwimmen zur Entspannung
Zusatz–Tipp:
Sanfte Bauchkreise mit warmem Öl zur Entspannung der Bauchmuskulatur
Besondere Herausforderungen und Lösungen
PMS und Verdauungsbeschwerden
Viele Frauen erleben in den Tagen vor ihrer Periode eine Verschlechterung der Verdauungssituation. Studien zeigen, dass hormonelle Schwankungen direkt die Darmmotilität und Schmerzempfindlichkeit beeinflussen.
Bewährte Lösungsansätze:
- Ernährung: Reduziere Koffein, Alkohol und sehr fettige Speisen
- Kräuter: Frauenmantel–Tee, Melisse und Kamille können beruhigend wirken
- Bewegung: Sanfte Dehnübungen, besonders für die Bauch– und Rückenmuskulatur
- Entspannung: Wärmeanwendungen und gezielte Entspannungstechniken
Endometriose und Reizdarm — die häufige Doppelbelastung
Studien zeigen, dass Frauen mit Endometriose häufiger auch unter Reizdarmsyndrom leiden. Beiden Erkrankungen liegen ähnliche entzündliche Prozesse zugrunde.
Integrierte Ansätze:
- Anti–entzündliche Ernährung: Reich an Omega–3–Fettsäuren und Antioxidantien
- Ausschlussdiät: Temporärer Verzicht auf häufige Trigger wie Gluten, Milchprodukte oder FODMAP–reiche Lebensmittel
- Stressreduktion: Regelmäßige Entspannungstechniken
- Gespräch mit Spezialisten: Gynäkologen und Gastroenterologen können gemeinsam einen integrierten Behandlungsplan entwickeln
Dein Booster: BS+ Ballaststoffe Plus
Unsere speziell entwickelte Formel unterstützt deine Verdauung in allen Zyklusphasen mit präbiotischen Fasern und wichtigen Nährstoffen.
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- Unterstützt mit Kollagen die Darmbarriere
Deine Vorteile mit BS+ Ballaststoffe Plus:
- Regelmäßiger, weicher Stuhlgang
- Weniger Blähungen und Bauchbeschwerden
- Stabilerer Blutzucker und konstante Energie
- Unterstützung deines Immunsystems
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Tipps für ein zyklussynchrones Verdauungssystem
Führe ein Zyklus–Verdauungs–Tagebuch
Dokumentiere über 2–3 Monate:
- Deinen Zyklustag
- Deine Verdauungssymptome
- Deine Ernährung
- Stresslevel und Schlafqualität
Mit der Zeit wirst du Muster erkennen und kannst gezielter gegensteuern.
Praktiziere zyklusbewusstes Essen
- Menstruationsphase: Leicht verdauliche, wärmende Speisen
- Follikelphase: Nährstoffreiche, vielfältige Kost
- Ovulation: Leichte, hydrierende Lebensmittel
- Lutealphase: Ballaststoffreiche, sättigende Mahlzeiten
Integriere Entspannungstechniken in deinen Alltag
- Bewusste Bauchatmung zur Entspannung des Verdauungstrakts
- Progressive Muskelentspannung für weniger Stresshormone
- Regelmäßige Bewegungspausen zur Förderung der Darmtätigkeit
- Ausreichend Schlaf für die Regeneration des Verdauungssystems
Fazit: Dein Zyklus als Verbündeter
Dein Menstruationszyklus ist kein Störfaktor, sondern ein natürlicher Rhythmus, der dir wertvolle Informationen über deinen Körper liefert. Indem du lernst, im Einklang mit deinem Zyklus zu leben, kannst du nicht nur Verdauungsbeschwerden lindern, sondern insgesamt mehr Energie und Wohlbefinden erleben.
Mit dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen Hormonen und Verdauung, gezielten Ernährungsanpassungen und unterstützenden Nahrungsergänzungsmitteln wie BS+ Ballaststoffe Plus kannst du deinen Körper liebevoll durch alle Phasen begleiten.
Harmonie entsteht, wenn wir die Weisheit unseres Körpers respektieren und mit seinen natürlichen Rhythmen leben.
Autor: Unbekannt
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