Lerne den AkuPen kennen
...Wie verwendet man den Akupen?

TCM Hintergrundinformationen

Gesundheit auf den Punkt gebracht
Der AkuPen vereint das beste aus Akupunktur und Akupressur. Fast so spitz wie eine Nadel lässt sich mit ihm auf den Millimeter genau der richtige Akupunkturpunkt finden und somit viele Beschwerden gezielt behandeln. Der große Vorteil dabei: Du kannst dich selbst behandeln.
Du leidest an Kreuzschmerzen, Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen oder fühlst dich einfach nur müde und energielos? Die chinesische Medizin kann bei all diesen Problemen behilflich sein und zwar schon seit über 2500 Jahren — ganz nebenwirkungsfrei.
Dabei kommen unter anderem Akupunktur und Akupressur zur Anwendung. Mittels dieser beiden Therapiemethoden wird die körpereigene Lebensenergie, das sogenannte Qi, wieder ausgeglichen. Wenn das Qi frei im Körper fließen kann, dann sind wir, aus östlicher Sicht, gesund und voller Energie.
Die Anwendung ist ganz einfach. Einfach die Kappe des AkuPen abschrauben und mit dem spitzen Ende die schmerzhaftesten Akupunkturpunkte suchen. Diese Punkte so lange stimulieren, bis sich der Schmerz auflöst. Das dauert in der Regel zwischen 20 um 45 Sekunden. Somit hat man eine Akupressur, welche aber aufgrund der Stiftspitze eine ähnliche Wirkung hat wie eine Akupunktur mit Nadeln.
Wo die Punkte genau zu finden sind, zeigen wir dir in den jeweiigen Videos ganz genau. So brauchst du keine Sorgen haben, dass du den falschen Punkt erwischt.
Solltest du einmal einen Punkt nicht auf ganz genau treffen, ist dies auch kein Problem. Da sich die Akupressurpunkte in den Faszien befinden, handelt es sich um Areale mit einem maximal wirksamen Zentrum – dem definierten Akupunkturpunkt. Aber auch abseits dieses Punktes zeigt die Akupressur ihre Wirkung.

Das Wort Qi Gong besteht aus 2 Silben — Qi und Gong. Der Chinesische Begriff „Qi“ lässt sich für uns am ehesten durch „Lebensenergie“ übersetzen. Er beinhaltet aber noch mehr als dies. So meint er auch Atem und Luft. In der chinesischen Medizin gilt Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt. Das Qi befindet sich allerdings nicht nur im Körper eines Lebewesens, sondern auch außerhalb. Qi zeigt sich uns auch in der Natur. So werden Tiere, Blumen und Bäume von Qi durchströmt. Qi ist die lebendige Kraft, die allem innewohnt und die Leben erst möglich macht.
Die Japaner nennen diese Kraft „Ki“. In Indien wird sie „Prana“ genannt. Gemeint ist immer dasselbe — die allem innewohnende und uns am Leben erhaltende Kraft und Energie. In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit nur dann möglich, wenn das Qi in unserem Körper rein, nicht verschmutzt ist und ungehindert fließen kann.
Durch schlechte Lebensgewohnheiten kann es im Laufe der Zeit zu Energieblockaden im Körpersystem kommen und dadurch können sich Krankheiten manifestieren, die physischer oder psychischer Natur sein können. Ganz allgemein können wir sagen, dass ein lebender Mensch Qi im ganzen Körper besitzt.
Das Wort „Gong“ bedeutet in etwa „Körperarbeit“ oder „Erfolg durch Ausdauer und Übung“. Daher heißt Qi Gong „Arbeit mit der Lebensenergie“. Wir lernen, den Fluss und die Verteilung des Qi in unserem Körper durch Bewegung und Konzentration zu verbessern, um unsere Gesundheit zu stärken und Körper und Geist in Einklang zu bringen. Gleichzeitig lernen wir richtig zu stehen, zwischen Himmel und Erde. Dadurch wird die Haltung maßgeblich verbessert und viele Schmerzen verschwinden von alleine.
Qi Gong versteht sich als ein ganzheitliches Heilsystem mit langer Tradition, welches sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt hat. Es umfasst gesundheitsfördernde Körperhaltungen, Bewegung, Selbstmassage, Atemtechniken und Meditation. Durch diese verschiedenen Übungsmethoden soll Qi im Körper gesammelt und gespeichert werden, wie in einem Reservoir. Ziel ist es das unreine Qi auszuscheiden und frisches reines Qi zu absorbieren.
Qi Gong ist kein Arzneimittel, das für eine begrenzte Zeit verordnet wird, sondern vielmehr sollte es täglich praktiziert werden. Dabei genügen 20 Minuten täglichen Übens, um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden in hohem Masse zu verbessern.
Jeder kann Qi Gong üben. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand. Die Übungen können im Stehen, Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. So können auch körperlich angeschlagene Menschen leicht Qi Gong praktizieren und Ihre Gesundheit auf nachhaltige Weise verbessern.
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Was steckt in den chinesischen Kräuterrezepturen?
Die chinesische Kräutertherapie ist innerhalb der östlichen Medizin die älteste Behandlungsform. Es werden vorwiegend pflanzliche und mineralische Produkte verwendet. Die chinesischen Kräuter wirken im allgemeinen langsam und man braucht etwas Geduld bei der Einnahme. Die Kräuterrezepturen werden auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt und bestehen aus vielen Einzelkrätuern.
Traditionelle chinesische Kräuterrezepturen bestehen meist aus pflanzlichen und mineralischen Zutaten, die zu Arzneimitteln verarbeitet werden. Da die meisten Arzneimittel pflanzlicher Natur sind, spricht man von der chinesischen "Kräutertherapie". In China werden 90 % aller Patienten mit Heilkräutern behandelt. Sie ist als Behandlungsmethode sehr umfangreich und hoch angesehen unter Ärzten und Patienten.
In der TCM gibt es klare Anweisungen, wie solche Kräuterrezepturen verarbeitet und eingenommen werden müssen. Die TCM erklärt auch ganz genau, wie die Wirkung von Einzelkräutern und jene von Rezepturen ist. Eine Rezeptur besteht grundsätzlich aus mehreren Kräutern. Das können in manchen Fällen 10–20 Einzelkräuter sein.
Die Ursprünge der Kräutertherapie gehen weit zurück. Immer schon haben Menschen aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme nach Möglichkeiten in der näheren Umgebung gesucht, um ihre Beschwerden zu heilen. Dabei sind sie auf die Wirkung der Kräuter gestoßen. Allerdings wurden Kräuter nur einzeln eingenommen und sie zeigten damit auch nur ein sehr eingeschränkte Wirkung. Diese ist aber im Falle der richtigen Kräuterauswahl trotzdem oft sehr beeindruckend. So werden Kräuter bei uns häufig immer noch eingesetzt. Kamille wird bei Magenscherzen eingenommen und Baldrian bei Schlafstörungen um nur 2 Beispiele zu nennen.
In China setzt man aber schon seit jeher auf die Kombination von mehreren Kräutern, die zu einer Rezeptur gemischt werden. Diese Rezepturen werden nach ganz bestimmten Kriterien zusammengestellt. Es gibt eine klare Theorie hinter einer solchen Kräuterzusammenstellung. Die Art der Zusammenstellung hat sich bis heute nicht wesentlich geändert.
Durch diese komplexe Zusammenstellung der Kräuter, ist die Wirkung sehr breit gestreut. Die einzelnen Wirkstoffe ergänzen sich und die Heilwirkung vervielfacht sich dadurch zum Teil beträchtlich.
Der Aufbau einer chinesischen Kräuterrezeptur
1.) Das Kaiserkraut ist jener Bestandteil, der das grundsätzliche Krankheitsmuster beheben soll und die größte Wirkung hat. Hat also jemand einen Qi–Mangel, so ist das Kaiserkraut ein sogenanntes Qi–Tonikum, also ein Kraut, welches das Qi stärkt.
2.) Das Ministerkraut unterstützt das Kaiserkraut in seiner Wirkung. Es hat eine ähnliche Wirkung wie das Kaiserkraut, aber zusätzlich noch andere unterstützende Eigenschaften. Es ist also nicht so spezifisch wie das Kaiserkraut, aber dafür gibt es der Rezeptur etwas mehr Breite und vor allem verbessert es die Wirkung der gesamten Rezeptur.
3.) Das Polizeikraut, oder auch Adjutant genannt, unterstützt ebenfalls die ersten beiden, allerdings indem es die einseitige Wirkung der ersten beiden Kräuter etwas abschwächt. Würde man in einer Rezeptur wärmende Kräuter haben, so wäre das Polizeikraut ein ganz leicht kühlendes Kraut, damit der Körper auf Dauer nicht zu viel Hitze entwickelt und sich Trockenheit einstellt.
4.) Das Botschaftskraut ist etwas ganz Besonderes in der Kräutertherapie. Es ist eine Art Wegweiser, der der Mischung eine Wirkrichtung gibt. Die Wirkrichtung kann dabei in ein bestimmtes Organ gerichtet sein, wie beispielsweise die Leber. Es kann aber auch ein Körperabschnitt als Wirkort angeben werden, wie der Nacken oder die Knie. Das Botschaftskraut richtet die Wirkung der Rezeptur auf einen speziellen Bereich des Körpers oder einen bestimmten Meridian. Gleichzeitig harmonisiert das Botschaftskraut die Wirkung der anderen Bestandteile.
Die Entscheidung welches die richtige Kräutermischung ist, wird nach den 8 diagnostischen Prinzipien der TCM getroffen. Diese sind:
Yin / Yang
Innen / Außen
Kälte / Hitze
Leere / Fülle
Gleichzeitig müssen die pathogenen Faktoren beachtet werden, also die störenden und krankmachenden Faktoren, welche von außen oder innen kommen können.
Äußere Faktoren
Wind: dieser schädigt das Holzelement
Hitze: diese schädigt das Feuerelement
Kälte: diese schädigt das Wasserelement
Feuchtigkeit: diese schädigt das Erdelement
Trockenheit: diese schädigt das Metallelement
Innere Faktoren
Wut, Zorn, Ärger
Übererregtheit
Angst, Schock
Grübeln
Trauer; Kummer
Zubereitungsformen der Kräuter
Dekokt
Eine häufig angewendete Methode der Zubereitung ist der sogenannte Dekokt. Dies bedeutet soviel wie Suppe oder Absud. Dabei werden die einzelnen Kräuter zuerst eingeweicht und dann langsam gekocht. Die Kochzeit richtet sich vor allem danach ob es sich um Wurzeln, Rinden, Blätter oder Blüten handelt. Blüten werden zum Beispiel nur sehr kurz gekocht und kommen ganz am Schluss dazu. Die Zubereitung eines Dekoktes kann selber gemacht werden. Dies setzt allerdings etwas Erfahrung und vor allem Zeit voraus.
Viele Apotheken bieten Dekokte auch schon fertig an. Einen Dekokt, den man selber gemacht hat, kann man ca. 3–4 Tag lang einnehmen. Anschließend muss eine neue Abkochung gemacht werden. Wenn man einen fertigen Dekokt von der Apotheke bekommt, ist er im Kühlschrank ca. 2 Wochen haltbar. In der Praxis werden immer öfters sogenannte Granulate verschrieben, die in der Einnahme wesentlich einfacher sind.
Granulate
Granulate sind Kräuterpulver, welche man nur noch mit heißem Wasser übergießen muss und schon kann man sie einnehmen. Das Granulat besteht aus den einzelnen abgekochten Kräutern. Wenn der Sud gekocht ist, wird die verbleibende Flüssigkeit getrocknet. Dabei entsteht am Ende das Pulver, das Granulat. Die einzelnen Kräuterpulver, werden dann wiederum zu den entsprechenden Rezepturen gemischt. Die Handhabung ist somit viel einfacher, als jene von Dekokten, vor allem auf Reisen oder wenn man viel unterwegs ist. Die Wirkung ist zwar nicht so stark, aber dafür sind die Patienten konsequenter in der Einnahme, weil es einfacher ist und das macht die etwas schwächere Wirkung wieder wett.
Presslinge (Tabletten)
Das Granulat kann von der Apotheke auch gepresst werden. Daraus entstehen Presslinge, die bei unserem Hersteller eine besonders hohe Qualität aufweisen, weil die Pressung ohne Füllstoffe passiert. Die Einnahme ist für viele dadurch noch einfacher, weil man einfach 2–4 Presslinge 2 mal täglich zu sich nimmt. Wenn Kräuterrezepturen Pilze enthalten, dann kann das Pulver auch in Kapselform eingenommen werden. Dies ist nötig, weil sich die Pilzbestandteile nicht pressen lassen.
Qualität der Kräuterprodukte
Wir verwenden ausschließlich TCM Kräuter und Produkte, die extra für die medizinische Anwendung in Europa in China angebaut wurden. Diese Heilkräuter werden unter strengen Auflagen angebaut und in Deutschland von zertifizierten Labors geprüft. Dabei werden die Kräuter auf Pestizide, Herbizide und andere Giftstoffe untersucht.
Grundsätzlich sind die chinesischen Heilkräuter sehr gut untersucht und es gibt Aufzeichnungen über viele Jahrhunderte was die Wirkung anbelangt. Die Kräuter haben sich über einen sehr langen Zeitraum in der Praxis bewährt und sind, wenn sie aus kontrollierter Qualität kommen, völlig sicher.
Wie wirken chinesische Kräuter?
In der TCM geht man davon aus, dass im Krankheitsfalle der Körper sein inneres Gleichgewicht verloren hat. Es entsteht eine Dysbalance. Kräuter machen nichts anderes als diese Dysbalance so gut wie möglich auszugleichen. Da dieses Ungleichgewicht in den meisten Fällen durchaus komplex ist, sind auch die Kräuter zu Rezepturen zusammengefasst, deren Wirkung breiter ist, als der Einzelkräuter. Hat zum Beispiel ein Körper zuviel Hitze, dann kann mit Kräutern gekühlt werden, oder jemand hat eine Verstopfung, dann kann mit ausleitenden Kräuter gearbeitet werden. Gegen Trockenheit gibt es befeuchtende Mittel.
Aus westlicher Sicht enthalten Kräuter Aminosäuren, Stärke, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Alkaloide, ätherischen Öle uvm.
Wichtiger Hinweis
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die Produkte geschlossen, kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Wenn du deine energetische Sitatuion genauer abklären möchtest, dann empfehlen wir dir, dass du unseren TCM–Fragebogen ausfüllst. Aufgrund deiner Antworten kann ein Rückschluss auf deine energetische Situation gemacht werden. Du bekommst somit Empfehlungen über die richtigen Akupressurpunkte. Weiters zeigt dir das Ergebnis auch welche Kräuterrezeptur derzeit dein System am besten untersützt.
Schau dir dazu unser Einführungsvideo an:










