Immunsystem stärken 1 aus Sicht der chinesischen Medizin
...vier Akupunkturpunkte die dein Immunsystem kräftigen

Wolfgangs Qi Gong Tipps
Herz öffnen
Regenbogen schwenken
Lunge stärken
Bogenschütze
Niere stärken 3
Leber reinigen
Reinigungsatmung
Qi sammeln
Durch das Qi Gong Programm und die vertiefte Atmung kannst du mehr Sauerstoff über die Lunge aufnehmen. Und das nicht nur während dem Üben, sonder auch später im Alltag. Denn Qi Gong verbessert nachweislich das Lungenvolumen und das ist essentiell für ganzheitliche Gesundheit.
Bei ca. 20.000 Atemzügen pro Tag, ist die Wirkung eine Enorme, wenn die Lungen auch nur ein bisschen mehr Luft aufnehmen können.
Darüber hinaus kommt es durch die gesteigerte Aktivität des Zwerchfells zusätzlich noch zu einer "Organmassage" bei jedem Atemzug. Dies kommt in großem Maße den Bauchorganen, allen voran Leber,Dickdarm und Niere, zugute.

TCM Hintergrundinformationen

Ma 36 „Drei Meilen des Fußes" - Zusanli
Wichtigster Punkt des Magenmeridians zur Stärkung der Verdauung
• Lage:
4 Querfinger (3 cun) unterhalb der Unterkante der Patellakante (Kniescheibe) auf dem Tibialismuskel
• Traditionell zugeordnet:
Verdauungsschwäche, Völlegefühl, Verstopfung, Magenschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, unscharfem Sehen
Kommentar:
Dieser Punkt ist in der TCM ein herausragender Punkt, weil er das Nach-Himmels-Qi stärkt. Gemeint ist damit, dass er Magen und Milz stärkt, also jene Organe, die für unsere Energieaufnahme durch die Nahrung verantwortlich sind.
Ma36 ist ein allgemeiner Tonisierungspunkt für den gesamten Körper, aber auch für die Psyche und wird bei allen Symptomen von Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwäche eingesetzt.
Gemeinsam mit MP06, Le03 und Di04 gehört er zu den berühmtesten und am häufigsten verwendeten Punkten in der Chinesischen Medizin.
Di 4 „Vereinte Täler“ - Hegu
Meisterpunkt für Schmerzen im Kopf und Gesicht, speziell für Akne
• Lage:
In der Mitte des 2. Mittelhandknochens an der radialen Seite in einer Vertiefung.
• Traditionell zugeordnet:
Schmerzen speziell im Kopfbereich, Nackenschmerzen, steifer Nacken, Kopfschmerzen, Erkältungen, grippaler Infekt, Halsschmerzen, Husten, Migräne, verstopfter Nase, Schwindel, Heuschnupfen, beruhigende Wirkung bei allen Darmbeschwerden, Fernpunkt bei Arm- und Schulterschmerzen
Kommentar:
Dieser Punkt ist in der Schwangerschaft verboten, da er eingesetzt wird um den Geburtsvorgang zu beschleunigen.
Er wird oft als Fernpunkt bei der Behandlung von Gesichts-, Mund-, Nasen- und Augenproblemen eingesetzt.
Die Kombination Di 04 mit Le 03 wird als „4 Tore“ bezeichnet und ist sehr bekannt, da sie Wind aus dem Kopfbereich vertreibt Schmerzen stillt und den Geist beruhigt.
Di 04 hat auch einen starken Bezug zur Psyche und kann deshalb zur Beruhigung des Geistes und bei Angstzuständen genadelt werden. In diesem Falle wird die Kombination Di04 +Le03+LG24 verwendet.
Kombiniert man Di04 mit einem anderen ganz wichtigen Punkt, nämlich Ma36 hat man eine geniale Kombination um die Abwehrkräfte zu stärken.
Di 11 „Gekrümmter Teich“ - Quchi
Tonisierungspunkt des Dickdarmmeridians
• Lage:
Bei 90 Grad gewinkeltem Ellbogen entsteht eine Falte zwischen Oberarm und Unterarm. Am Ende der Falte zum Ellbogen hin befindet sich der Punkt in der Tiefe.
• Traditionell zugeordnet:
Bluthochdruck, Durchfall, Immunsystem stärken, Menstruationsproblemen, Schnupfen, Schulterproblemen, Tennisarm, Hauterkrankungen
Kommentar:
Dieser Punkt kann ähnlich eingesetzt werden wie Di04. Der große Unterschied ist, dass Di04 speziell einen Bezug zum Gesichtsbereich hat, den Di11 nicht hat.
Ni 03 „Großer Wildbach“ - Taixi
Quellpunkt des Nierenmeridians, stärkt das Nieren-Yang und Nieren-Yin
• Lage:
Auf der Mittellinie der Verbindungslinie zwischen dem Innenknöchel und der Achilles-Sehne. Dort ist auch ein Puls tastbar.
• Traditionell zugeordnet:
chronische Kreuzschmerzen, Knieproblemen, Kälte im Körper, Miktionsstörungen (Probleme beim Urinieren), Schlafstörungen, Tinnitus, Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau, Libidoverlust, Abgeschlagenheit, Ängsten, unregelmäßige Menstruation, Amenorrhö, Hypermenorrhö

Das Wort Qi Gong besteht aus 2 Silben — Qi und Gong. Der Chinesische Begriff „Qi“ lässt sich für uns am ehesten durch „Lebensenergie“ übersetzen. Er beinhaltet aber noch mehr als dies. So meint er auch Atem und Luft. In der chinesischen Medizin gilt Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt. Das Qi befindet sich allerdings nicht nur im Körper eines Lebewesens, sondern auch außerhalb. Qi zeigt sich uns auch in der Natur. So werden Tiere, Blumen und Bäume von Qi durchströmt. Qi ist die lebendige Kraft, die allem innewohnt und die Leben erst möglich macht.
Die Japaner nennen diese Kraft „Ki“. In Indien wird sie „Prana“ genannt. Gemeint ist immer dasselbe — die allem innewohnende und uns am Leben erhaltende Kraft und Energie. In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit nur dann möglich, wenn das Qi in unserem Körper rein, nicht verschmutzt ist und ungehindert fließen kann.
Durch schlechte Lebensgewohnheiten kann es im Laufe der Zeit zu Energieblockaden im Körpersystem kommen und dadurch können sich Krankheiten manifestieren, die physischer oder psychischer Natur sein können. Ganz allgemein können wir sagen, dass ein lebender Mensch Qi im ganzen Körper besitzt.
Das Wort „Gong“ bedeutet in etwa „Körperarbeit“ oder „Erfolg durch Ausdauer und Übung“. Daher heißt Qi Gong „Arbeit mit der Lebensenergie“. Wir lernen, den Fluss und die Verteilung des Qi in unserem Körper durch Bewegung und Konzentration zu verbessern, um unsere Gesundheit zu stärken und Körper und Geist in Einklang zu bringen. Gleichzeitig lernen wir richtig zu stehen, zwischen Himmel und Erde. Dadurch wird die Haltung maßgeblich verbessert und viele Schmerzen verschwinden von alleine.
Qi Gong versteht sich als ein ganzheitliches Heilsystem mit langer Tradition, welches sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt hat. Es umfasst gesundheitsfördernde Körperhaltungen, Bewegung, Selbstmassage, Atemtechniken und Meditation. Durch diese verschiedenen Übungsmethoden soll Qi im Körper gesammelt und gespeichert werden, wie in einem Reservoir. Ziel ist es das unreine Qi auszuscheiden und frisches reines Qi zu absorbieren.
Qi Gong ist kein Arzneimittel, das für eine begrenzte Zeit verordnet wird, sondern vielmehr sollte es täglich praktiziert werden. Dabei genügen 20 Minuten täglichen Übens, um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden in hohem Masse zu verbessern.
Jeder kann Qi Gong üben. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand. Die Übungen können im Stehen, Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. So können auch körperlich angeschlagene Menschen leicht Qi Gong praktizieren und Ihre Gesundheit auf nachhaltige Weise verbessern.
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