TCM Muster: Milz–Yang Mangel + Nahrungsstagnation

Wenn das Essen im kalten Bauch liegen bleibt

Congratulations! You have taken the first important step and analyzed your current health situation.

On this page you can find out all about this TCM pattern: what it means, which complaints are typical and what you can do about it.

On this page, you will learn:

  • What this pattern means from the perspective of TCM and Western medicine
  • Where your symptoms come from and how they are connected
  • Which specific treatment methods can help you now
  • Wie du mit TCM–Kräutern, Akupressur, Qi Gong und Ernährung dein Milz–Yang wieder stärken, die Verdauungswärme ankurbeln und die Nahrungsstagnation auflösen kannst

The good news: Bei diesem Muster lässt sich mit den richtigen Maßnahmen viel bewegen. Mit wärmender Ernährung, gezielter Akupressur, verdauungsförderndem Qi Gong und bewährten TCM–Kräutern kannst du deine Verdauungskraft wiederherstellen und das Völlegefühl beseitigen.

Take your time, Get to know the different treatment approaches—you don't have to implement everything at once. Choose what feels right for you and what you can easily integrate into your everyday life.

Your treatment at a glance:

Which TCM pattern is really behind your complaints?

Degree of
imbalance

Degree of imbalance: MILD

Light to moderate

Typical
treatment duration

Typical duration: 3 months

2-4 months

self-treatment
Possible

Easy to use on your own with our instructions

Well self-treatable

Treatment–
scope

Select at least 1–2 methods

2–3 methods

Proposed
methods

Available methods: 9

Extensive range

Our free TCM analysis zeigt dir in nur 10 Minuten dein persönliches TCM–Muster.

Was ist Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation?

Wenn das Essen im kalten Bauch liegen bleibt

Die TCM–Perspektive: Wenn das Verdauungsfeuer erlischt und die Nahrung stockt

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Milz (Pi) das zentrale Organ der Verdauung. Aber die Milz verdaut nicht wie ein westlicher Magen — sie „transformiert“ die Nahrung. Man kann sich die Milz wie einen Kochtopf vorstellen: Das Yang der Milz liefert die Wärme, die nötig ist, um die Nahrung in verwertbare Essenz (Gu Qi) umzuwandeln.

Bei einem Milz–Yang Mangel fehlt diese wärmende Kraft. Der „Kochtopf“ wird nicht mehr richtig beheizt. Die Folge: Die Nahrung kann nicht mehr vollständig transformiert werden. Sie bleibt unverdaut im mittleren Erwärmer liegen — wie Essen in einem kalten Topf, das nicht gar wird. Diese Ansammlung unverdauter Nahrung nennt die TCM Nahrungsstagnation (Shi Zhi).

Das Tückische an dieser Kombination: Der Yang–Mangel und die Nahrungsstagnation verstärken sich gegenseitig. Je schwächer das Yang, desto mehr stagniert die Nahrung. Und je mehr unverdaute Nahrung sich ansammelt, desto mehr belastet und blockiert sie das ohnehin schwache Yang der Milz. Ein Teufelskreis entsteht.

Die Folge dieses Teufelskreises: Völlegefühl und Druckgefühl im Oberbauch nach dem Essen, Blähungen, Appetitlosigkeit, träger Stuhlgang oder weicher Stuhl mit unverdauten Nahrungsresten, Müdigkeit nach dem Essen und ein allgemeines Kältegefühl — besonders im Bauchbereich.

Die typischen Zeichen eines Milz–Yang Mangels mit Nahrungsstagnation:

  • Völlegefühl und Druck im Oberbauch, besonders nach dem Essen
  • Flatulence and gas formation
  • Appetitlosigkeit oder schnelles Sättigungsgefühl
  • Müdigkeit und Schweregefühl nach den Mahlzeiten
  • Weicher, breiiger Stuhl, evtl. mit unverdauten Nahrungsresten
  • Kältegefühl im Bauch und kalte Gliedmaßen
  • Aufstoßen und saures Aufstoßen
  • Übelkeit, besonders morgens oder nach fettigem Essen

The good news: Dieser Teufelskreis lässt sich sehr gut durchbrechen. Durch wärmende Ernährung, verdauungsfördernde TCM–Kräuter und gezielte Akupressur kannst du die Verdauungswärme wiederherstellen und die Nahrungsstagnation auflösen — Schritt für Schritt.

Die westliche Perspektive: Funktionelle Dyspepsie und Verdauungsschwäche

Aus westlicher Sicht entspricht der Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation einem Zustand, der als funktionelle Dyspepsie (Reizmagen) bekannt ist — eine Verdauungsstörung, bei der keine organische Ursache gefunden wird, die Beschwerden aber sehr real und belastend sind.

Stell dir deine Verdauung wie eine Fabrik vor: Der Magen ist die Verarbeitungsanlage, die Enzyme und Säuren sind die Maschinen, und die Darmbewegung (Peristaltik) ist das Förderband. Bei funktioneller Dyspepsie laufen die Maschinen langsamer, das Förderband stockt und die Rohstoffe stauen sich. Das Ergebnis: Völlegefühl, Blähungen und ein Gefühl, als würde das Essen „wie ein Stein“ im Magen liegen.

Moderne Forschung zeigt, dass bei funktioneller Dyspepsie die Magenmotilität (Beweglichkeit) vermindert ist, die Magenentleerung verzögert stattfindet und die Empfindlichkeit des Magen–Darm–Trakts erhöht ist. Auch das vegetative Nervensystem spielt eine Rolle — chronischer Stress aktiviert den Sympathikus und bremst die Verdauung.

What does modern medicine show?

  • Verzögerte Magenentleerung: Die Nahrung verbleibt länger im Magen als normal
  • Verminderte Magenmotilität: Die Magenmuskulatur arbeitet schwächer
  • Viszerale Hypersensitivität: Der Magen reagiert überempfindlich auf normale Dehnung
  • Enzyminsuffizienz: Unzureichende Produktion von Verdauungsenzymen
  • Mikrobiom–Dysbalance: Veränderte Darmflora beeinträchtigt die Verdauung
  • Vagus–Nerv–Dysfunktion: Gestörte Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungstrakt

Modern research confirms: Die TCM–Beschreibung der „kalten Milz mit stockender Nahrung“ korreliert bemerkenswert mit dem, was die westliche Medizin als funktionelle Dyspepsie mit verzögerter Magenentleerung beschreibt. TCM–Kräuter wie Shan Zha (Weißdorn) und Shen Qu (medizinischer Sauerteig) zeigen in Studien tatsächlich motilitätsfördernde und verdauungsanregende Wirkungen.

Die TCM–Behandlung eines Milz–Yang Mangels mit Nahrungsstagnation setzt genau hier an: Sie wärmt die Mitte und stärkt die Verdauungskraft, löst die Stagnation auf und stellt den natürlichen Fluss der Verdauung wieder her — tiefgreifend, nachhaltig und sanft.

Ask the Yellow Emperor — Your TCM diagnosis explained
Qi Bo | The Yellow Emperor | Dr. Lisa Weber
MASTER OF THE HEALING ARTS | TCM FOUNDER | MODERN PHYSICIAN

What happens when the legendary Yellow Emperor of Traditional Chinese Medicine sits down with his advisor Qi Bo and a modern doctor? They discuss your pattern—using 4,000-year-old knowledge AND the latest science.

Milz–Yang Mangel + Nahrungsstagnation — Wenn das Essen im kalten Bauch liegen bleibt

The Yellow Emperor: „Qi Bo, viele Menschen in meinem Reich klagen über ein unangenehmes Völlegefühl nach dem Essen. Ihr Bauch fühlt sich aufgebläht und kalt an, sie sind müde nach den Mahlzeiten und haben kaum Appetit. Manche berichten, ihr Essen liege wie ein Stein im Magen. Was ist die Ursache dieses Leidens?“

Qi Bo: „Majestät, diese Menschen leiden an einer doppelten Störung: Einem Mangel des Milz–Yang — Pí Yáng Xū — in Verbindung mit Nahrungsstagnation — Shí Zhì. Die Milz ist das zentrale Organ der Verdauung, sie transformiert die Nahrung in verwertbare Essenz. Dafür braucht sie Yang — wärmende Kraft. Wenn das Yang der Milz geschwächt ist, verliert die Milz ihre Fähigkeit, die Nahrung zu ‚kochen‘ und zu transformieren. Man kann es sich wie einen Kochtopf vorstellen: Ohne Feuer unter dem Topf wird das Essen nicht gar. Die unverdaute Nahrung sammelt sich an und beginnt zu stagnieren — das ist die Nahrungsstagnation.“

Dr. Weber: „Das ist eine eindrucksvolle Metapher! In der westlichen Medizin beschreiben wir einen sehr ähnlichen Zustand als funktionelle Dyspepsie — einen Reizmagen. Bei diesen Patienten finden wir oft eine verzögerte Magenentleerung: Die Nahrung verbleibt deutlich länger im Magen als normal. Die Magenmotilität — also die Bewegungsfähigkeit der Magenmuskulatur — ist vermindert. Und die Produktion von Verdauungsenzymen und Magensäure kann unzureichend sein. Interessant: Die TCM beschreibt seit Jahrtausenden genau das, was wir heute mit moderner Diagnostik messen können!“

The Yellow Emperor: „Wie hängen der Yang–Mangel und die Nahrungsstagnation zusammen? Bedingt das eine das andere?“

Qi Bo: „Majestät, das ist eine ausgezeichnete Beobachtung! Es handelt sich tatsächlich um einen Teufelskreis. Der Yang–Mangel der Milz ist die Wurzel — die schwache wärmende Kraft kann die Nahrung nicht transformieren. Dadurch entsteht Nahrungsstagnation. Aber die stagnierte Nahrung wiederum belastet die ohnehin schwache Milz zusätzlich. Sie verstopft den mittleren Erwärmer, blockiert den Qi–Fluss und schwächt das Yang weiter. Das Yang kann sich nicht erholen, weil die Stagnation es ständig belastet. Und die Stagnation kann sich nicht lösen, weil das Yang zu schwach ist, um sie zu transformieren. Daher müssen wir bei der Behandlung immer beide Aspekte gleichzeitig angehen: Das Yang stärken UND die Stagnation auflösen.“

Dr. Weber: „Diesen Teufelskreis sehen wir in der modernen Medizin ebenso! Bei funktioneller Dyspepsie führt die verzögerte Magenentleerung dazu, dass der Magen ständig überdehnt wird. Diese chronische Überdehnung schädigt die lokale Nervenversorgung und schwächt die Magenmuskulatur weiter. Die verlangsamte Passage fördert bakterielle Fehlbesiedlung im oberen Darmtrakt, was zusätzlich Gase und Blähungen verursacht. Und die dadurch ausgelöste Entzündungsreaktion stört die Funktion des enterischen Nervensystems — des ‚Bauchhirns‘. Ein klassischer Circulus vitiosus, den auch wir nur durchbrechen können, wenn wir beide Seiten behandeln: Motilität verbessern und Stagnation auflösen.“

The Yellow Emperor: „Was verursacht diesen Yang–Mangel der Milz?“

Qi Bo: „Die Ursachen sind vielfältig, Majestät. Erstens: Übermäßiger Verzehr kalter und roher Speisen — sie löschen das Yang–Feuer der Milz direkt. Zweitens: Unregelmäßiges Essen — die Milz braucht Rhythmus. Drittens: Übermäßiges Essen — zu viel Nahrung überfordert die Transformationskraft der Milz. Viertens: Übermäßiges Grübeln und Sorgen — die Emotion der Milz, die ihre Funktion direkt schwächt. Fünftens: Chronische Erkrankungen oder Überarbeitung — sie erschöpfen das Yang. Und sechstens: Eine angeborene Konstitutionsschwäche — manche Menschen haben von Geburt an ein schwächeres Milz–Yang.“

Dr. Weber: „Bemerkenswert, wie präzise die TCM die Ursachen identifiziert hat! Kalte Speisen und Getränke verlangsamen tatsächlich die Magenentleerung — die Magenmuskulatur arbeitet bei Kälte weniger effizient, und die Enzymaktivität ist temperaturabhängig. Unregelmäßiges Essen stört den zirkadianen Rhythmus der Verdauung — Magen und Bauchspeicheldrüse produzieren ihre Enzyme nach einem inneren Zeitplan. Übermäßiges Essen überdehnt den Magen chronisch. Und chronischer Stress aktiviert den Sympathikus, der die Verdauung aktiv bremst — das ‚Grübeln‘ der TCM hat eine direkte neurophysiologische Entsprechung!“

The Yellow Emperor: „Die Kälte im Bauch — woher kommt sie und was bedeutet sie?“

Qi Bo: „Majestät, das Yang der Milz ist wie ein inneres Feuer, das die Mitte wärmt. Wenn dieses Feuer schwach wird, kühlt der mittlere Erwärmer aus. Die Patienten spüren eine objektive Kälte im Bauchbereich — nicht nur ein Kälteempfinden, sondern tatsächlich kühle Haut über dem Bauch. Diese innere Kälte breitet sich aus: Kalte Hände und Füße, kalter Rücken, Frösteln. Kälte verlangsamt alles — auch die Bewegung des Qi und die Transformation der Nahrung. Daher ist Wärme das erste Behandlungsprinzip: Wir müssen die Mitte wärmen, um die Verdauungskraft wiederherzustellen.“

Dr. Weber: „Das lässt sich physiologisch erklären! Die Verdauung ist ein wärmeabhängiger Prozess — Enzyme arbeiten optimal bei 37 Grad Celsius. Wenn die periphere Durchblutung des Magen–Darm–Trakts vermindert ist, sinkt die lokale Temperatur und die Enzymaktivität nimmt ab. Bei funktioneller Dyspepsie finden wir oft eine verminderte Durchblutung der Magenschleimhaut. Studien zeigen, dass warme Getränke und Speisen die Magenentleerung tatsächlich beschleunigen, während kalte Nahrung sie verlangsamt. Die TCM–Empfehlung ‚wärme die Mitte‘ hat also eine klare biochemische Grundlage!“

The Yellow Emperor: „Welche Zeichen am Körper verraten dieses Ungleichgewicht?“

Qi Bo: „Die Zeichen sind sehr aufschlussreich, Majestät. Die Zunge ist blass und geschwollen, oft mit Zahneindrücken an den Rändern — ein Zeichen von Milz–Qi–Schwäche. Der Belag ist dick und weiß, manchmal schmierig — das zeigt sowohl die Kälte als auch die Nahrungsstagnation. Der Puls ist tief — Chén Mài — das Yang ist zu schwach, um den Puls an die Oberfläche zu bringen. Er ist gleichzeitig schwach — Ruò Mài — wegen des Yang–Mangels. Und schlüpfrig — Huá Mài — das zeigt die Stagnation und angesammelte Feuchtigkeit an. Der Bauch fühlt sich voll und aufgebläht an, besonders nach dem Essen, und ist druckempfindlich im Bereich des Magens.“

Dr. Weber: „Faszinierend! Die geschwollene Zunge mit Zahneindrücken deutet auf ein Ödem hin — vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe, was auf eine gestörte Flüssigkeitsregulation hindeutet. Der dicke Belag korreliert mit einer veränderten oralen Mikrobiomzusammensetzung, die bei Verdauungsstörungen häufig zu beobachten ist. Und der aufgeblähte Bauch nach dem Essen — die sogenannte postprandiale Distension — ist ein Kardinalsymptom der funktionellen Dyspepsie. All diese Befunde stimmen bemerkenswert überein!“

The Yellow Emperor: „Wie behandeln wir dieses doppelte Ungleichgewicht?“

Qi Bo: „Majestät, das Behandlungsprinzip lautet: Wēn Zhōng Jiàn Pí, Xiāo Shí Dǎo Zhì — die Mitte wärmen und die Milz stärken, Nahrungsstagnation auflösen und abführen. Wir müssen beide Aspekte gleichzeitig behandeln! Erstens: Die Mitte wärmen — mit wärmenden Kräutern wie Gān Jiāng (getrockneter Ingwer), der das innere Feuer entfacht. Zweitens: Die Milz stärken — mit Rén Shēn (Ginseng) und Bái Zhú (Atractylodes), die die Transformationskraft der Milz wiederherstellen. Drittens: Die Stagnation auflösen — mit Shān Zhā (Weißdorn), Shén Qū (medizinischer Sauerteig) und Lái Fú Zǐ (Rettichsamen), die die unverdaute Nahrung abbauen und den Qi–Fluss im mittleren Erwärmer wiederherstellen. Viertens: Wärmende Ernährung — warme, gekochte, leicht verdauliche Mahlzeiten mit Ingwer, Fenchel und Kardamom.“

Dr. Weber: „Die Kräuterempfehlungen haben erstaunliche wissenschaftliche Evidenz! Ingwer — Zingiber officinale — ist eines der am besten erforschten Gewürze: Er beschleunigt nachweislich die Magenentleerung, wirkt prokinetisch auf die Magenmuskulatur und stimuliert die Enzymproduktion. Weißdorn — Crataegus — enthält organische Säuren und Flavonoide, die die Verdauungsenzyme aktivieren und die Peristaltik anregen. Rettichsamen zeigen in Studien signifikante motilitätsfördernde Wirkungen. Und Atractylodes — Bái Zhú — hat nachweislich positive Effekte auf die gastrointestinale Motilität und die Aufnahme von Nährstoffen. Die Kombination aus Motilitätsförderung und Enzymstimulation ist genau das, was auch die moderne Gastroenterologie empfiehlt!“

The Yellow Emperor: „Wonderful! Let's turn this wisdom into a practical plan.“

DIE 3–WEISEN–METHODE BEI MILZ–YANG MANGEL + NAHRUNGSSTAGNATION

MORGEN–PROTOKOLL (Yang entfachen, Verdauung vorbereiten):

  • TCM: Warmes Ingwerwasser auf nüchternen Magen — weckt das Yang der Milz und bereitet die Verdauung vor
  • Science: Ingwer stimuliert die Magensaftproduktion und beschleunigt die Magenentleerung nachweislich
  • Practical: 2–3 Scheiben frischen Ingwer mit heißem Wasser aufgießen, 5 Min. ziehen lassen, warm trinken
  • TCM: Warmes, leicht verdauliches Frühstück — die Milz ist morgens noch schwach und braucht sanfte Kost
  • Science: Ein leicht verdauliches Frühstück optimiert die Enzymaktivität ohne den Magen zu überlasten
  • Practical: Warmer Reisbrei (Congee) mit Ingwer und Datteln, oder Haferbrei mit Zimt und Kardamom
  • TCM: Akupressur auf Ma 36 (Zu San Li) — der wichtigste Punkt zur Stärkung der Verdauungskraft
  • Science: Stimulation von Ma 36 verbessert nachweislich die Magenmotilität und Enzymproduktion
  • Practical: Eine Handbreit unter der Kniescheibe, eine Daumenbreite nach außen. 3 Min. pro Seite kräftig kreisend massieren

TAGS–STRATEGIE (Stagnation auflösen, Verdauung unterstützen):

  • TCM: Kleine, warme Mahlzeiten — die geschwächte Milz kann große Mengen nicht transformieren
  • Science: Kleinere Portionen reduzieren die Magendehnung und verbessern die Entleerungsgeschwindigkeit
  • Practical: 3 kleine Hauptmahlzeiten statt 2 große, bei Hunger dazwischen eine Tasse Fencheltee
  • TCM: Kurzer Spaziergang nach dem Essen — bewegt das Qi und hilft der Milz bei der Transformation
  • Science: Moderate Bewegung nach dem Essen beschleunigt die Magenentleerung um bis zu 30 %
  • Practical: 10–15 Min. langsames Gehen nach jeder Mahlzeit, nicht hinlegen!
  • TCM: Akupressur auf KG 12 (Zhong Wan) — die Mitte des Magens, harmonisiert die Verdauung
  • Science: Dieser Punkt liegt über dem Magenbereich und stimuliert die lokale Durchblutung und Peristaltik
  • Practical: Auf der Mittellinie, genau zwischen Bauchnabel und Brustbein. 3 Min. sanft kreisend im Uhrzeigersinn massieren

ABEND–RITUAL (Yang bewahren, Ruhe fördern):

  • TCM: Leichtes, frühes Abendessen — die Milz braucht nachts Ruhe zur Regeneration
  • Science: Spätes Essen verlängert die Magenverweildauer und stört die nächtliche Verdauungsruhe
  • Practical: Vor 18:30 Uhr leicht essen — Gemüsesuppe, Congee oder gedämpftes Gemüse mit Reis
  • TCM: Qi Gong „Die Mitte wärmen“ — stärkt das Yang und löst Stagnation im Bauch
  • Science: Sanfte Bauchbewegungen stimulieren die Peristaltik und aktivieren den Parasympathikus
  • Practical: 10 Min. Qi Gong mit Fokus auf die Bauchregion, sanfte kreisende Bewegungen
  • TCM: Wärmflasche auf den Bauch — wärmt die Mitte und unterstützt das Yang über Nacht
  • Science: Wärme verbessert die Durchblutung der Bauchorgane und fördert die Entspannung der glatten Muskulatur
  • Practical: Angenehm warme Wärmflasche mit Tuch oder Bezug dazwischen auf den Oberbauch legen — so warm, dass es wohltut, nie so heiß, dass es brennt oder die Haut rötet. 15–20 Min. vor dem Schlafen

The Yellow Emperor: „Qi Bo, wie lange dauert es, bis das Yang wiederhergestellt und die Stagnation aufgelöst ist?“

Qi Bo: „Majestät, die Nahrungsstagnation lässt sich relativ schnell auflösen — schon nach 2–3 Wochen konsequenter Behandlung spüren die meisten: Weniger Völlegefühl, weniger Blähungen, bessere Verdauung. Das Yang der Milz wieder aufzubauen braucht etwas mehr Geduld. Nach 6–8 Wochen bemerken die meisten: Wärmeres Körpergefühl, mehr Energie nach dem Essen, kräftigerer Appetit. Nach 2–4 Monaten kann das Milz–Yang deutlich gestärkt sein — die Verdauung funktioniert wieder zuverlässig, das Kältegefühl schwindet und die Lebensenergie kehrt zurück.“

Dr. Weber: „Das stimmt gut mit unseren klinischen Beobachtungen überein! Bei funktioneller Dyspepsie sehen wir oft nach 2–4 Wochen Lebensstiländerungen erste Verbesserungen der Symptome. Diätische Maßnahmen — kleinere Portionen, warme Speisen, Vermeidung von Trigger–Nahrungsmitteln — zeigen schnelle Erfolge. Die dauerhafte Stabilisierung der Verdauungsfunktion dauert typischerweise 2–4 Monate. Wichtig ist die Konsequenz: Regelmäßige, warme Mahlzeiten in ruhiger Atmosphäre sind der Schlüssel!“

The Yellow Emperor: „What must be avoided at all costs?“

Qi Bo: „Majestät, das Allerwichtigste: Keine kalten und rohen Speisen! Sie sind der größte Feind des Milz–Yang. Kein kaltes Wasser, keine Eisgetränke, kein Joghurt, kein Salat als Hauptmahlzeit. Zweitens: Nicht überessen — lieber wenig und dafür öfter. Drittens: Kein Essen unter Stress oder im Stehen. Viertens: Keine schwer verdaulichen Speisen — fettige, frittierte oder stark gewürzte Kost belastet die schwache Milz. Fünftens: Kein spätes Essen — nach 19 Uhr sollte der Magen ruhen. Und sechstens: Nicht zu viel Grübeln — Sorgen schwächen die Milz direkt.“

Dr. Weber: „Alles wissenschaftlich nachvollziehbar! Kalte Nahrung verlangsamt die Magenentleerung messbar. Große Portionen überdehnen den Magen und verstärken die viszerale Hypersensitivität. Essen unter Stress aktiviert den Sympathikus und hemmt aktiv die Verdauung. Fettreiche Nahrung hat die langsamste Magenentleerungsrate. Und spätes Essen stört den zirkadianen Rhythmus der Verdauung — der Magen produziert nachts deutlich weniger Enzyme. Die TCM–Empfehlungen sind ernährungswissenschaftlich perfekt begründet!“

The Yellow Emperor: „Dann ist die Botschaft klar: Die Mitte ist die Quelle aller Lebenskraft. Wenn das Verdauungsfeuer erlischt und die Nahrung stockt, verliert der ganze Körper seine Versorgung. Mit Wärme, Rhythmus und den richtigen Kräutern können wir das Feuer neu entzünden und die Mitte wieder in Gang bringen.“

Qi Bo: [smiles] „So ist es, Majestät. Die Milz ist wie ein treuer Koch, der den ganzen Körper versorgt. Wenn sein Herd erkaltet, hungert das ganze Haus. Aber es braucht nur einen Funken, um das Feuer wieder zu entfachen — warme Nahrung, liebevolle Pflege und Geduld. Dann beginnt der Koch wieder zu kochen, und das ganze Haus wird satt und warm.“

About our „3 Wise Men“ story

Who are the Yellow Emperor and Qi Bo?

The Yellow Emperor (Huangdi) is said to have lived around 2600 BC and is considered the mythical founder of Chinese culture and medicine. Qi Bo was his most important advisor and personal physician. Their discussions about health, illness, and human nature were recorded in the most important fundamental work of TCM.

The book: Huangdi Neijing

The Huangdi Neijing, also known as The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine, was probably written between 200 BC and 200 AD. It is the oldest surviving work on Chinese medicine and consists of dialogues between the Yellow Emperor and his advisors, mainly Qi Bo.

This work is to TCM what the Bible is to Christianity: the absolute foundation. All the important concepts - yin and yang, the 5 elements, qi, meridians and acupuncture points - are systematically described here for the first time.

Our modern approach: The 3 wise men

In our series „The Three Sages,“ we bring together the Yellow Emperor and Qi Bo with the fictional modern doctor and microbiologist Dr. Weber.

Important note: All three characters and their conversations are purely fictitious and invented by us.

We use this narrative form, similar to the dialogue form in the book Huangdi Neijing, to convey the often complex interrelationships of TCM in an understandable and entertaining way. When the 4,000-year-old emperor is confronted with modern science, enlightening „aha moments“ arise that show that ancient wisdom and new research often speak the same language — just in different words.

This makes TCM lively, understandable and practically applicable for your everyday life.

The dialogs are creative interpretations - not historical documents. For medical questions, please consult a qualified TCM therapist or doctor.

Your treatment options

Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation ist sehr gut behandelbar! Die TCM bietet dir eine Vielzahl wirksamer Methoden, um dein Milz–Yang zu stärken, die Verdauungswärme wiederherzustellen und die Nahrungsstagnation aufzulösen. Du musst nicht alles auf einmal machen — wähle die Methoden aus, die zu dir und deinem Alltag passen.

Here you will find specific treatment approaches that have been proven effective in TCM for thousands of years and that you can largely apply yourself.

TCM herbs

Die Kräuterheilkunde (oder modern Phytotherapie) ist das WICHTIGSTE Werkzeug der TCM. Sie gehört zu jeder klassischen TCM–Behandlung. Für jedes TCM–Muster gibt es heute eine passende Kräutermischung.

Getrocknete TCM–Kräuter in Steingutschalen auf einem rustikalen hellen Holztisch, daneben Mörser mit Stößel, Papiertüten und ein Kräuterbündel

So kommst du zu deiner passenden Kräutermischung

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  • Unser Therapeuten–Verzeichnis. In the TCM–Therapeutenverzeichnis findest du TCM–Therapeuten in deiner Nähe, die eine TCM–Kräutermischung auf dein persönliches Muster abstimmen.
  • Deine TCM–Apotheke. Manche Apotheken führen TCM–Kräutermischungen oder bestellen sie für dich. Nenne dein Muster — oder zeig ihnen diese Seite.

Achte in jedem Fall auf die Qualität der TCM–Kräutermischung, nicht auf den Preis — ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.

Unser TOP–Tipp

Persönliche Begleitung bei deiner Veränderung

Wolfgang von hinten im Gespräch mit einer Frau um die 50 in einem hellen, gemütlichen Gesprächszimmer mit Tee auf dem Tisch

Die TCM verwendet viele Werkzeuge. Welche davon zu dir passen, ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Und sie lässt sich nicht nebenbei beantworten.

Deshalb gibt es unsere persönliche TCM–Begleitung. Sie beginnt mit einem kostenlosen, unverbindlichen ONLINE–Erstgespräch mit Wolfgang.

Danach bekommst du deinen persönlichen Begleitungs–Plan mit allen Bausteinen und den Kosten als Vorschlag. Passt er für dich, geht es los: In einem zweiten Online–Gespräch (ca. 30 Minuten) bespricht Wolfgang mit dir deinen Weg.

Acupressure

Acupressure is acupuncture without needles. — du kannst sie jederzeit selbst anwenden. Durch sanften Druck auf bestimmte Punkte aktivierst du den Energiefluss in den Meridianen und stärkst die Verdauungskraft.

Diese drei Punkte bilden eine wirkungsvolle Kombination, um die Verdauungswärme zu stärken und Nahrungsstagnation aufzulösen. Regelmäßige Stimulation wärmt die Mitte, kräftigt die Milz–Funktion und bringt gestaute Nahrung wieder in Bewegung — so kann dein Körper die Nahrung wieder vollständig umwandeln.

ACUPUNCTURE POINT: Ma 36

Stomach 36

Three miles of the leg - To San Li
Location acupuncture point St 36 graphic
  • Wichtigster Punkt zur Stärkung von Qi und Yang
  • Fördert die Verdauungskraft und wärmt die Mitte
  • Strengthens the spleen and stomach
  • Helps with bloating and flatulence
  • Gives energy and stamina

Location: A hand's width below the kneecap, a thumb's width to the side of the edge of the shinbone to the outside.

Application:
2x täglich für 2–3 Min. pro Seite kräftig drücken oder mit kleinen Kreisen massieren. Kann auch mit Moxibustion gewärmt werden — besonders wirksam bei Kälte–Zeichen in der Mitte.

Even more details
ACUPUNCTURE POINT: KG 12

Conception vessel 12

Center of the stomach - Zhong Wan
Location acupuncture point Kg 12 graphic
  • Hauptpunkt zur Harmonisierung des Magens
  • Löst Nahrungsstagnation und Völlegefühl
  • Stärkt die Milz und fördert die Umwandlung
  • Reguliert das Qi im mittleren Erwärmer
  • Hilft bei Übelkeit, Aufstoßen und Druckgefühl im Oberbauch

Location: Auf der Mittellinie des Bauches, vier Daumenbreiten oberhalb des Bauchnabels.

Application:
2x täglich für 2–3 Min. mit sanftem bis mittlerem Druck im Uhrzeigersinn kreisend massieren. Am besten nicht direkt nach dem Essen anwenden. Besonders wirksam in Kombination mit Wärme.

Even more details
ACUPUNCTURE POINT: MP 06

Spleen-Pancreas 06

Meeting place of the three Yin - San Yin Jiao
Location acupuncture point Sp 06 Graphic
  • Stärkt die Milz und ihre Umwandlungsfunktion
  • Reguliert die Verdauung und löst Stagnation
  • Harmonisiert den mittleren Erwärmer
  • Meeting point of the three Yin meridians (spleen, liver, kidney)
  • Calms the mind and promotes sleep

Location: Four finger widths above the highest point of the inner ankle, directly behind the shin.

Application:
Massage in a circular motion twice a day for 2-3 minutes per side with medium pressure. Ideal in the morning and evening. DO NOT use during pregnancy!

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Unsere App–Empfehlung

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Qi Gong

Qi Gong is moving meditation — sanfte, fließende Übungen, die deinen Energiefluss harmonisieren und deine Mitte stärken. Bei einem Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation helfen diese Übungen, die Verdauungswärme zu aktivieren, stagnierende Nahrung in Bewegung zu bringen und die Transformationskraft der Milz wiederherzustellen.

Regelmäßiges Praktizieren von Qi Gong (schon 10–15 Min. täglich) zeigt nachweislich positive Effekte auf Verdauung, Stoffwechsel und allgemeines Wohlbefinden.

QI GONG: Exercise 1

Warm the center

Warms the center, strengthens the spleen-yang
Wolfgang doing the Qi Gong exercise Warming the Center (5 Elements Qi Gong)

Particularly helpful for:

  • Feeling cold in the stomach
  • Schwacher Verdauungskraft
  • Weichem Stuhl mit unverdauter Nahrung
  • Tiredness after eating

Effect:
Diese Erde–Element–Übung wärmt und stärkt gezielt die Mitte — die Milz als Motor der Verdauung. Durch die sanften, kreisenden Bewegungen werden die Verdauungsorgane massiert und das Yang der Mitte aktiviert. So kann die Milz ihre Transformationsfunktion besser erfüllen und stagnierende Nahrung wird in Bewegung gebracht.

Exercise explanation
QI GONG: Exercise 2

Connecting heaven and earth

Dehnt den mittleren Erwärmer, löst Stagnation
Wolfgang doing the Qi Gong exercise Connecting Heaven and Earth (5 Elements Qi Gong)

Particularly helpful for:

  • Völlegefühl und Druckgefühl im Oberbauch
  • Flatulence after eating
  • Feeling of heaviness in the whole body
  • Träger Verdauung und Appetitlosigkeit

Effect:
Diese Erde–Element–Übung dehnt die Meridiane von Milz und Magen und fördert den Qi–Fluss im mittleren Erwärmer. Die sanfte Streckbewegung hilft, Stagnation im Bauchraum zu lösen, und unterstützt die Milz–Funktion, Reines nach oben zu heben und Trübes nach unten zu leiten.

Exercise explanation
QI GONG: Exercise 3

Regulate Qi

Harmonisiert den Qi–Fluss, fördert die Peristaltik
Wolfgang doing the Qi Gong exercise regulate Qi (5 elements Qi Gong)

Particularly helpful for:

  • Flatulence and belching
  • Nausea after eating
  • Irregular digestion
  • Feeling of tension in the stomach

Effect:
Diese Erde–Element–Übung harmonisiert den Qi–Fluss im gesamten Körper und löst Blockaden im mittleren Erwärmer. Sie fördert die Peristaltik und hilft, stagnierende Nahrung weiterzutransportieren. Perfekt nach dem Essen — schon 2–3 Min. helfen, die Verdauung anzuregen.

Exercise explanation

These Qi Gong exercises sind speziell für die Kombination aus Milz–Yang Mangel und Nahrungsstagnation ausgewählt. Sie wärmen die Mitte, aktivieren die Verdauungskraft und helfen, stagnierende Nahrung aufzulösen und zu transformieren.

Alle Übungen wirken besonders gut, wenn du sie zwischen 9 und 11 Uhr praktizierst — das ist die Hochzeit der Milz in der Organuhr. Auch nach den Mahlzeiten sind sanfte Übungen wie „Qi regulieren“ ideal, um die Verdauung zu unterstützen.

QI GONG:

When and how often?

Morgens vor dem Frühstück (ideal):

  • All 3 exercises as a sequence: approx. 15–20 min.
  • Or just 1–2 exercises: approx. 5–10 min.
  • Preferably between 9 and 11 am (spleen time)

Nach dem Essen (bei akuter Stagnation):

  • „Qi regulieren“ oder „Himmel und Erde verbinden“: ca. 3–5 Min.
  • Helps immediately with bloating and flatulence
  • Gentle movement instead of lying down promotes digestion

Regularity is more important than duration:

  • It is better to exercise for 10 minutes every day than for 60 minutes once a week.
  • After 2–3 weeks, you will notice the first changes.
  • Nach 3 Monaten regelmäßiger Praxis: stärkeres Milz–Yang und stabile Verdauung

Pro tip: Praktiziere „Die Mitte wärmen“ morgens vor dem Frühstück, um das Verdauungsfeuer zu aktivieren. Danach ein warmes Frühstück wie Congee oder Haferbrei verstärkt die Wirkung. Bei akutem Völlegefühl nach dem Essen hilft ein kurzer Spaziergang kombiniert mit „Qi regulieren“.

Qi Gong Live every Monday on YouTube

LIVE EVERY MONDAY: QI GONG WITH WOLFGANG

Every Monday at 6:00 p.m. Let's practice together live on YouTube. Among other things, Wolfgang will guide you through a complete qigong sequence — free of charge and suitable for all levels.

Why participate live? ✓ Working out together keeps you motivated ✓ Wolfgang explains the exercises in detail ✓ You can ask questions in the live chat ✓ A set time helps keep your routine on track

More about Qi Gong Live

Meridian Yoga — The Yoga of TCM

Meridian Yoga combines yoga with traditional Chinese medicine. The result is a holistic exercise concept for better health and more energy.

Die folgenden Übungen aktivieren gezielt den Magen–Meridian — denn der Magen ist das zentrale Organ für die Aufnahme und Zersetzung der Nahrung. Bei Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation ist die Verdauungskraft geschwächt und die Nahrung bleibt unverdaut im Mittleren Erwärmer liegen. Übungen für den Magen–Meridian stärken die Verdauungsfunktion, lösen Stagnation und bringen die Mitte wieder in Bewegung.

MERIDIAN YOGA: Exercise 1

The tree with acupressure for the stomach meridian

Stärkt die Erdung und aktiviert den Magen–Meridian
Wolfgang doing the meridian yoga exercise tree for the stomach meridian with watchpoint drawn in

Particularly helpful for:

  • Feeling of fullness and flatulence after eating
  • Loss of appetite and sluggish digestion
  • Tiredness and heaviness in the legs
  • Mangelnder Erdung und innerer Instabilität

Effect:
Der Baum mit Akupressur aktiviert den Magen–Meridian, der an der Vorderseite des Körpers und der Beine verläuft. Die Übung stärkt die Erdung und Stabilität, fördert die Verdauungskraft und hilft, stagnierende Nahrung im Mittleren Erwärmer in Bewegung zu bringen.

Exercise explanation
MERIDIAN YOGA: Exercise 2

The bow for the stomach meridian

Dehnt den Magen–Meridian und öffnet den Bauchraum
Kati doing the meridian yoga exercise The arch for the stomach meridian with stretch line drawn in

Particularly helpful for:

  • Völlegefühl und Druckgefühl im Oberbauch
  • Nahrungsstagnation und träger Verdauung
  • Spannungen und Verkrampfungen in der Körpermitte
  • Lack of energy and listlessness

Effect:
Der Bogen ist eine öffnende Übung, die den gesamten Magen–Meridian dehnt. Sie weitet den Bauchraum, löst Spannungen in der Mitte und fördert den freien Fluss der Verdauungsenergie. Bei Nahrungsstagnation hilft sie, den Stau im Mittleren Erwärmer aufzulösen und das Yang der Milz zu aktivieren.

Exercise explanation

Beide Übungen aktivieren den Magen–Meridian, der an der Vorderseite des Körpers und entlang der Beine verläuft. Der Magen ist für die Aufnahme und Zersetzung der Nahrung zuständig — durch die Aktivierung dieses Meridians unterstützt du die Verdauungskraft und hilfst, stagnierende Nahrung aufzulösen.

Particularly effective: Halte jede Position für 3–5 Atemzüge und spüre dabei bewusst in deinen Bauchraum hinein. Visualisiere warme, goldene Energie, die deine Mitte wärmt und die Verdauung in Gang bringt.

MERIDIAN YOGA:

When and how often?

Best time:

  • In the morning between 7 and 9 a.m. (stomach time)
  • Oder 30 Min. vor dem Essen, um die Verdauung vorzubereiten

Duration:

  • Hold each position for 3–5 breaths.
  • Complete sequence: 10-15 min.
  • 3–5 times per week for best results

Important:

  • Übe in einer warmen Umgebung — Kälte schwächt das Milz–Yang zusätzlich
  • Breathe deeply into your stomach during the positions
  • Nicht direkt nach dem Essen üben — warte mindestens 1 Stunde

Pro tip: Kombiniere Meridian Yoga mit sanften Qi Gong–Übungen wie „Die Mitte wärmen“. Bei Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation ist es besonders wichtig, die Übungen regelmäßig durchzuführen — so bleibt die Verdauungsenergie in Bewegung und Stagnation kann sich gar nicht erst festsetzen.

Nutrition according to TCM

„Let food be your medicine.“ — dieser Grundsatz gilt in der TCM seit Jahrtausenden. Bei einem Milz–Yang Mangel mit Nahrungsstagnation ist die richtige Ernährung der wichtigste Schlüssel zur Heilung.

Die Milz gehört zum Element Earth and needs warme, gekochte, leicht verdauliche Nahrung in kleinen Portionen. Dein Verdauungsfeuer ist zu schwach — alles Kalte, Rohe und Schwerverdauliche löscht es noch weiter.

What you eat, HOW you eat and WHEN du isst — all das entscheidet darüber, ob deine Mitte wieder warm und stark wird.

Die goldenen Regeln für eine starke Mitte

What is good for you:

Warming spices

  • Ingwer (frisch und getrocknet) — der Milz–Wärmer Nr. 1
  • Kardamom — löst Stagnation und wärmt
  • Zimt — stärkt das Yang und wärmt die Mitte
  • Fenchelsamen — fördern die Verdauung sanft

Wärmende Gewürze sind deine beste Medizin!

Warme Suppen und Breie

  • Congee (Reisbrei) — das Grundnahrungsmittel für die Milz
  • Warmer Haferbrei — stärkt die Mitte
  • Kürbissuppe — nährt und wärmt die Erde
  • Klare Brühen mit Ingwer

Suppen und Breie sind vorverdaut — perfekt für eine schwache Milz!

Leicht verdauliches Gemüse (gekocht!)

  • Kürbis — wärmt und nährt die Milz
  • Süßkartoffel — stärkt die Erde sanft
  • Karotten — stützen die Verdauung
  • Kartoffeln — nähren die Mitte

Gemüse immer gekocht — niemals roh!

Light proteins

  • Chicken meat - warms and strengthens the Qi
  • Reis — das Grundnahrungsmittel der Mitte
  • Fencheltee — fördert die Verdauung
  • Warmes Wasser mit Ingwer

Kleine Portionen — dafür öfter essen!

What you should avoid:

Raw food and cold dishes

  • Salads as a main meal
  • Raw fruit in large quantities
  • Smoothies und Rohkost–Diäten
  • Alles Ungekochte und Kalte

Rohkost löscht dein Verdauungsfeuer!

Cold drinks and ice cream

  • Iced drinks and ice cream
  • Cold water from the fridge
  • Yoghurt (cold and moist)
  • Eisgekühlte Softdrinks

Kälte im Magen ist Gift für das Milz–Yang!

Milchprodukte und Süßes

  • Milch (erzeugt Feuchtigkeit und Schleim)
  • Yogurt and cottage cheese
  • Süßigkeiten und Zucker
  • Cakes and pastries

Milchprodukte und Zucker verschleimen die Milz!

Fettige und schwer verdauliche Kost

  • Fried foods
  • Fette Braten und Sahnesoßen
  • Portions that are too large
  • Spätes, schweres Abendessen

Schweres Essen überfordert die geschwächte Milz!

HOW YOU SHOULD EAT:

Warm, gekocht und leicht

  • Every meal hot and cooked
  • Suppen, Eintöpfe, gedämpftes Gemüse
  • Auch das Frühstück warm (Congee oder Porridge!)
  • Gemüse immer garen — niemals roh

Kleine Portionen — öfter essen

  • Lieber 4–5 kleine Mahlzeiten als 3 große
  • Aufhören, bevor du satt bist (70 %–Regel)
  • Abends besonders wenig und leicht
  • In Ruhe essen, gründlich kauen

Die Milz liebt Regelmäßigkeit, Wärme und kleine Portionen!

Drink properly

  • Warmes oder heißes Wasser — den ganzen Tag
  • Fencheltee — fördert die Verdauung
  • Ingwerwasser — wärmt die Mitte
  • Do not drink with meals

Warme Getränke unterstützen das Verdauungsfeuer

IDEAL MENU FOR ONE DAY:

Breakfast (7–9 a.m.):

  • Warmer Congee mit Kardamom und Datteln
  • Or: Haferbrei mit Zimt und gekochtem Apfel
  • In addition: Ingwerwasser oder Fencheltee

Lunch (12–1 p.m.):

  • Kürbissuppe mit Ingwer und Reis
  • Or: Hühnerfleisch mit Karotten und Kartoffeln
  • In addition: Small portion of rice

Dinner (5-6 p.m.):

  • Leichte Gemüsesuppe mit Fenchel
  • Or: Gedämpfte Süßkartoffel mit Karotten
  • Important: Kleine Portion — früh essen!

Snack if needed:

  • 1 Tasse warme Brühe
  • Or: 2–3 Datteln mit Ingwerwasser
  • Or: Kleine Schale Congee

The most important rule when changing your diet is:

Start with ONE step!
Don't change everything at once.

Our suggestion for getting started:

  1. Warmes Frühstück (Congee oder Porridge) einführen — 2 Wochen
  2. Kalte Getränke und Rohkost konsequent meiden — 2 Wochen
  3. Portionen verkleinern, dafür öfter essen — 2 Wochen

Schritt für Schritt wirst du merken, wie deine Verdauung wieder in Gang kommt und das Völlegefühl nachlässt.

Deine Mitte wird es dir danken!

REZEPT: INGWER–KÜRBIS–SUPPE MIT KARDAMOM

Ingredients:

For 4 portions

  • 500 g Hokkaido pumpkin
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 1 small onion
  • 3–4 Kardamomkapseln (leicht angedrückt)
  • 2 EL Ghee oder Kokosöl
  • 800 ml vegetable or chicken stock
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Zimt
  • Optional: 1 EL Kürbiskerne zum Garnieren
Preparation:
  1. Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden
  2. Ingwer schälen und fein hacken
  3. Ghee in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Ingwer anschwitzen
  4. Kürbis und Kardamomkapseln dazugeben, kurz mitschwitzen
  5. Mit Brühe aufgießen, 20–25 Min. köcheln lassen
  6. Kardamomkapseln entfernen, alles pürieren
  7. Season to taste with salt, pepper and a pinch of cinnamon
Effect:

Warms the center and strengthens the spleen yang

Kardamom und Ingwer lösen Nahrungsstagnation

Leicht verdaulich und trotzdem sättigend

3–4x pro Woche — perfekt für die Verdauungskraft!

REZEPT: CONGEE MIT FENCHEL UND DATTELN

Ingredients:

For 2-3 portions

  • 100 g short-grain rice
  • 1 kleine Fenchelknolle (fein geschnitten)
  • 4–5 Datteln (entsteint, in Stücke geschnitten)
  • 1 TL Fenchelsamen (leicht angedrückt)
  • 1 L water
  • 2 slices of fresh ginger
  • A pinch of salt
  • Optional: 1 TL Ghee zum Verfeinern
Preparation:
  1. Reis gründlich waschen
  2. Reis mit Wasser und Ingwer aufkochen
  3. Hitze reduzieren, 45–60 Min. bei niedriger Flamme köcheln
  4. Nach 30 Min.: Fenchel, Datteln und Fenchelsamen hinzufügen
  5. Weiterköcheln, bis der Reis cremig–breiig ist
  6. Ingwer entfernen, mit Salz abschmecken
  7. Optional: Einen Löffel Ghee unterrühren
Effect:

Stärkt das Milz–Yang und wärmt sanft die Mitte

Fenchel fördert die Verdauung und löst Blähungen

Datteln nähren Qi und Blut — ohne die Milz zu belasten

Täglich zum Frühstück — das TCM–Grundrezept für die Mitte!

Breathing

Breathing is the bridge between body and mind. In TCM, it is said: „The lungs govern the qi“—according to this concept, through conscious breathing you can directly influence your qi flow and find a deeper sense of calm.

Breathe calmly and slowly: Deep abdominal breathing noticeably calms many people—their breathing becomes deeper, their shoulders relax, and their minds become clearer. The good news: Just 5–10 minutes a day can make a difference in your well-being.

Recommended breathing techniques

ABDOMINAL BREATHING — The basis for every breathing technique

Natural breathing

Abdominal breathing is the most natural and calm form of breathing. According to the teachings of TCM, with every breath you bring qi into your body’s center (Dantian).

Wolfgang shows you step by step, How to learn abdominal breathing correctly—lying down to start with, then later also sitting and standing.

Duration: 9 minutes

Learning abdominal breathing
To the interactive video
4–7–8 BREATHING — Find Peace

Calm Breathing for the Evening

With the 4–7–8 breathing technique, you inhale for 4 seconds, hold your breath for 7 seconds, and exhale for 8 seconds. This steady rhythm helps many people wind down in the evening—ideal when your mind won’t shut off at night.

Perfect for the evening or whenever you want to calm down quickly.

Duration: 9 minutes

To the interactive video
BOX BREATHING — For inner coherence

Professional breathing for focus and calmness

Box Breathing (4 seconds on, 4 seconds hold, 4 seconds off, 4 seconds hold) combines activation and relaxation in perfect balance. This method is used by elite soldiers, athletes, and executives to remain calm and focused even in extremely stressful situations.

A steady 4–4–4–4 rhythm A balance of activity and stillness—many people find it clarifying and grounding.

Duration: 9 minutes

To the interactive video
COHERENT BREATHING — Brings Body and Mind into Harmony

Calm Breathing for Balance

With coherent breathing Breathe in for 5.5 seconds and out for 5.5 seconds. This rhythm brings your heart and breathing into a steady rhythm—a state known as „coherence.“ Many people use it as a regular breathing break in their daily lives.

A nice side effect: The heart and breath settle into a calm, synchronized rhythm.

Duration: 14 minutes

To the interactive video
Coherent Breathing 24/7 Live Stream
To the video
COHERENT BREATHING Around the clock

Our 24/7 livestream on coherent breathing runs non-stop. You can tune in at any time and join in right away.

Perfect for:
✓ Spontaneous breaks to catch your breath in between
✓ If you'd like some gentle breathing guidance
✓ As background while working
✓ For the evening and to wind down
✓ For regular daily practice

relaxation

When your body is relaxed, Things tend to flow more easily. Persistent tension keeps you in a constant state of stress. By using specific relaxation techniques, you signal to your body to calm down and recharge.

Progressive muscle relaxation It is one of the best-known relaxation methods and has been practiced for over 100 years. It helps you become aware of tension, actively let go of it, and achieve a state of deep relaxation—whenever you want.

Recommended relaxation technique

PROGRESSIVE MUSCLE RELAXATION (PMR)

The Classic Relaxation Method

Progressive muscle relaxation according to Jacobson is one of the best-known relaxation techniques worldwide. By deliberately tensing and relaxing individual muscle groups, you learn to consciously recognize tension and release it.

That's what it feels like:
Step by step, the body becomes heavier and calmer, and the breathing more even. Many people make this a regular part of their evening routine to help them fall asleep easily.

Progressive muscle relaxation according to Jacobsen

Maria guides you step by step through the entire exercise—perfect for beginners and advanced practitioners alike.

Duration: 23-minute complete guide

To the guided PMR

Meditation

Meditation calms the mind — and a calm mind is good for your whole being. In TCM, it is said that every emotion affects a specific organ. Through regular meditation, you’ll learn to step away from racing thoughts, find emotional balance, and strengthen your inner center.

Just 10 minutes a day can do a lot to help you find inner peace. As a result, many people find that their daily lives become more relaxed and clear.

Recommended meditations

GUIDED MEDITATIONS FOR EVERY DAY

Your personal meditation library

We have a complete Playlist with over 60 guided meditations, breathing exercises, and relaxation techniques—from short 5-minute meditations for in between to deep 30-minute sessions for intensive practice.

In the playlist you will find:

  • Morning meditations for a mindful start to the day
  • Meditations for restful sleep
  • Breathing meditations for inner peace
  • Meditations for Moments of Calm Amid Stress and Worry
  • TCM standing meditations for all 5 elements
  • Body scan and body journeys
  • Meditations for Peace of Mind and Body
  • Special breathing techniques (4–7–8, coherent breathing, bee breathing)
Playlist with meditations

Perfect for beginners and advanced practitioners. Choose the right meditation for you depending on your time, the time of day, and your needs.

To the meditation playlist

Die Milz ist die Wurzel des Nachgeburtlichen Qi.

Sie transformiert die Nahrung in Lebensenergie. Wenn die wärmende Kraft der Milz erlischt und die Nahrung stockt, verliert der Körper seine Mitte — und mit ihr seine Kraft.

- Loosely based on the HUANG DI NEI JING
(The Yellow Emperor's Classic of Internal Medicine)

More tips for your everyday life

In addition to traditional TCM treatment methods gibt es viele kleine Alltagsgewohnheiten, die dein Milz–Yang stärken und die Nahrungsstagnation auflösen können. Die Verdauungskraft ist in der TCM das Fundament deiner Energie — mit den richtigen Gewohnheiten kannst du sie wirksam unterstützen und wiederherstellen.

Wärme und Verdauung

Bauch warm halten

Die Milz braucht Wärme von außen und innen:

  • Wärmflasche oder Kirschkernkissen auf den Bauch legen — besonders nach dem Essen
  • Warme Kleidung tragen — den Bauch nie der Kälte aussetzen
  • Bauchfreie Kleidung und kalten Wind auf dem Bauch vermeiden
  • Im Winter einen Nierengurt oder ein warmes Unterhemd tragen
Warme Getränke bevorzugen

Kaltes löscht das Verdauungsfeuer:

  • Ingwertee ist ideal — er wärmt die Mitte und löst Stagnation
  • Fencheltee beruhigt den Magen und reduziert Blähungen
  • Kümmeltee unterstützt die Verdauung bei Völlegefühl
  • Kalte Getränke konsequent vermeiden — auch im Sommer
  • Kein Wasser direkt aus dem Kühlschrank trinken
Kalte Füße vermeiden

Kälte steigt von unten auf und schwächt die Mitte:

  • Warme Socken tragen — auch zu Hause
  • Fußbäder mit frischem Ingwer (3–5 Scheiben in warmem Wasser) wärmen den ganzen Körper
  • Nicht barfuß auf kalten Böden laufen
  • Füße vor dem Schlafengehen wärmen

Essgewohnheiten — die Milz liebt Rhythmus und Ruhe

Eat regularly

Die Milz braucht einen festen Rhythmus:

  • 3 feste Mahlzeiten am Tag — möglichst zur gleichen Zeit
  • Biggest meal at lunchtime, when digestive power is at its strongest
  • Zwischenmahlzeiten reduzieren — die Milz braucht Pausen zwischen den Mahlzeiten
Chew slowly and thoroughly

Digestion begins in the mouth:

  • Jeden Bissen 15–20 Mal kauen — das entlastet die Milz enorm
  • Nicht schlingen — hastige Nahrungsaufnahme fördert Stagnation
  • Kleine Bissen nehmen und bewusst schmecken
  • Gründliches Kauen ist die einfachste Maßnahme gegen Nahrungsstagnation
Eat in peace

Die Milz braucht deine volle Aufmerksamkeit:

  • Nicht am Schreibtisch oder im Stehen essen
  • Do not work, read or watch the news while eating
  • Sich hinsetzen und die Mahlzeit bewusst genießen
  • Stressiges Essen „nebenbei“ fördert Stagnation und Blähungen
Small portions

Überessen ist Gift für eine schwache Milz:

  • Lieber weniger essen und dafür öfter
  • Aufhören, wenn du zu 70–80 % satt bist
  • Ein übervoller Magen überfordert die geschwächte Verdauungskraft
  • Nachschlag vermeiden — auch wenn es gut schmeckt
Don't eat too late

Die Milz braucht nachts Ruhe:

  • Last meal before 7 pm
  • Abends nur leichte, warme Kost — Suppe oder Congee
  • Spätes Essen führt zu Stagnation über Nacht
  • Mindestens 2–3 Stunden zwischen Abendessen und Schlafengehen

Bewegung und Entspannung

Kurzer Spaziergang nach dem Essen

Bewegung bringt die Verdauung in Schwung:

  • 10–15 Min. langsames Gehen nach jeder Mahlzeit
  • Helps the spleen to transform food
  • Nicht sofort hinlegen oder hinsetzen nach dem Essen
  • Even light housework after a meal is good
Sanfte Bauchmassage

Fördert den Qi–Fluss in der Mitte:

  • Handfläche auf den Bauchnabel legen und im Uhrzeigersinn kreisen
  • 36 Kreise mit sanftem Druck — morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafen
  • Wärmt die Mitte und löst Stagnation
  • Besonders wirksam bei Völlegefühl und Blähungen
Avoid brooding

Sorgen und Grübeln schwächt die Milz direkt:

  • Excessive thinking depletes the spleen energy
  • Break the Cycle of Worry Through Exercise or Distraction
  • Meditation and mindfulness help to calm the mind
  • Probleme aktiv lösen statt endlos darüber nachzudenken
Qi Gong und sanfte Bewegung

Bewegen ohne zu erschöpfen:

  • Qi Gong und Tai Chi sind ideal — sie stärken das Milz–Qi sanft
  • Walks in the fresh air
  • Gentle yoga without overexertion
  • Intensiven Sport und starkes Schwitzen vermeiden — das schwächt das Yang zusätzlich

Important to know

Die Stärkung des Milz–Yang und die Auflösung der Nahrungsstagnation brauchen Geduld und Konsequenz. Die Verdauungskraft wiederherzustellen ist wie das Entfachen eines Feuers — es geschieht Schritt für Schritt. Achte auf die Signale deines Körpers: Völlegefühl, Blähungen und Müdigkeit nach dem Essen zeigen, dass deine Milz Unterstützung braucht. Mit konsequenter Pflege wirst du spüren, wie deine Verdauung stärker wird und deine Energie zurückkehrt.

When to see a doctor? Bei anhaltendem Erbrechen, Blut im Stuhl, starkem Gewichtsverlust oder Schmerzen, die nicht nachlassen, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. TCM und westliche Medizin ergänzen sich hier optimal — eine schulmedizinische Abklärung ist bei diesen Symptomen wichtig.

For optimal treatment progress

TCM is not a quick fix for symptoms., but rather a holistic healing process. You will achieve the best results if you consistently integrate the treatment into your daily routine and give your body time to regenerate.

Integration into everyday life

Start with ONE step

Don't try to change everything at once! That's overwhelming and leads to
usually leads to you giving up. Instead:

  • Woche 1–2: Warme, leicht verdauliche Ernährung einführen, kalte und rohe Speisen meiden — und mit deiner TCM–Kräutermischung beginnen
  • Woche 3–4: Akupressur Ma 36 und KG 12 täglich
  • Week 5-6: Qi Gong „Warming the center“ daily 10 min.
  • Woche 7–8: Zwischenbilanz — Völlegefühl und saures Aufstoßen sollten längst nachgelassen haben; vergleiche jetzt Kältegefühl im Bauch, Stuhl und die Müdigkeit nach den Mahlzeiten mit dem, was am Anfang stand
  • From week 9: Add further methods as required
Realistic expectations

After 2–3 weeks: First improvements noticeable

  • Weniger Völlegefühl nach dem Essen
  • Improved digestion
  • Less flatulence

After 6–8 weeks: Significant improvements

  • Deutlich weniger Verdauungsbeschwerden
  • Mehr Energie nach den Mahlzeiten
  • Warmer body sensation

Nach 2–4 Monaten: Sustainable healing

  • Verdauung funktioniert wieder zuverlässig
  • Körper fühlt sich warm und kräftig an
  • Sustainable improvement in well-being

TCM vs. Western medicine

TCM and Western medicine are not mutually exclusive—they complement each other!

When Western medicine is important:

  • Bei anhaltendem Erbrechen oder starkem Gewichtsverlust
  • Bei Blut im Stuhl oder schwarzem Stuhl
  • Bei starken Bauchschmerzen
  • Für genaue Diagnosen (Magenspiegelung, Ultraschall)

Where TCM has its strengths:

  • Bei funktioneller Dyspepsie (Reizmagen)
  • Bei chronischen Verdauungsbeschwerden
  • Zur Stärkung der Verdauungskraft
  • Bei wiederkehrender Nahrungsstagnation

Ideal: Combine both systems! Use Western medicine for
Acute treatment and accurate diagnosis, TCM for lasting healing
and strengthening the body's self-healing powers.

Important: Never stop taking prescribed medication without consulting your doctor first!
Talk to your doctor when you start TCM treatment.

Do you have any questions?

Portrait of Wolfgang Stemer from "Einfach besser Leben"

Wolfgang from meine-tcm.com

TCM is a broad field. Much of it sounds unfamiliar at first glance, and often the real question doesn't arise until you start putting some of it into practice in your daily life.

That's exactly what I'm here for. Write to me—no matter how big or small your question is, whether it’s related to this page or to something else entirely in TCM. I read every message myself and will get back to you. Calmly, clearly, and without any sales pitch.

PS: Es gibt keine Fragen, die blöd sind. Also schreib mir.

Ask your question

Every step counts

Your body strives for balance—you just need to create the right conditions for it.

Remember:

👣 Every little step counts
You don't have to be perfect. Even one warm meal a day is better than none. Even 5 minutes of qigong is better than no exercise at all.

⏳ Patience pays off
It took your body years to get to this point. Give it time to regain its balance. Change takes time, but it will happen.

🎯 Focus on what you can DO
Don't concentrate on what you are doing „wrong". Focus on every positive step you take.

💚 Be good to yourself
Perfection does not exist. It is acceptable to have an off day occasionally. Tomorrow is a new day when you can continue.

🤝 You are not alone
Thousands of people are walking this path with you. For over 2,000 years, TCM has been guiding people like you on their journey toward greater well-being.

Track Your Progress

TCM analysis questionnaire background graphic

To track your progress, we recommend that you repeat the TCM analysis after about 3 months.

Why does this make sense?
  • You can see how your pattern has changed
  • You can adjust your group as needed
  • It motivates you to keep going
  • You'll figure out which steps work best for you

⚠️ Important: Your answers from today will be stored in encrypted form using a code that you received via email. ONLY with this code will you be able to track your progress later. Be sure to keep the email in a safe place!

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